Ich werde oft gefragt, wie ich das mit 5 Katzen stemme. Andere meinen "die haben ja sich". Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte: Wenn ich öfter weg war oder wie seit einigen Monaten wieder mehr arbeite, dann kommen sie schon klar. Sie lieben einander und spielen viel und kuscheln trotz der Hitze, schauen den Tauben auf dem Dach gegenüber zu, fangen Fliegen und rennen über den selbstgebauten Catwalk. Liegen auf dem abgesicherten Balkon und genießen den Sommer.
Aber wenn ich zuhause bin - und auch ganz bewusst mindestens einen Tag in der Woche komplett bei ihnen bleibe - dann genießen wir alle das noch mehr. Alle kleben an mir und folgen mir wie kleine Schatten bei allem was ich tue.
Ich habe früher so viel gearbeitet und war andauernd weg. Durch die Pandemie war ich zunächst viel zuhause und dann kündigte ich beide Jobs - nun habe ich wieder zwei Jobs, arbeite aber insgesamt weniger als zuvor. Außerdem bin ich abends immer da - und an den meisten Vormittagen.
Und das ist wundervoll für uns alle. Das Familienleben hat sich dadurch auch total verändert. Sie sind noch viel kuscheliger geworden und einfach so dankbar. Und eine entspannte Muddi ist eine noch viel bessere Muddi als die, die damals Entspannung in der kurzen Freizeit gesucht hat.
Posts mit dem Label Glück werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Glück werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
3.8.22
Das Leben mit Katzen
20.1.19
Buchtipp: Debbie Johnson
Der deutsche Titel SCHLITTSCHUHGLÜCK UND MANDELDUFT ist dermaßen blöd, dass ich lieber nur auf Autorin Debbie Johnson hinweisen möchte. Der Originaltitel "Coming Home to the Comfort Food Cafe" trifft es viel genauer. Ich muss da eine ganze Menge überlesen haben, aber ich habe keine Schlittschuhe gefunden. Mandelduft lass ich noch durchgehen wegen des tollen Cafes.
Jetzt aber zu den Fakten: Ich habe lange nicht mehr ein so besonderes Buch gelesen. Und ich freue mich total, dass es Teil einer ganzen Reihe ist. Erschienen im Heyne-Verlag.
Kate und Zoe kennen sich seit der Schulzeit. Sie sind Freundinnen, Nachbarinnen und Familie - Zoe kümmert sich mit um Kates Tochter Martha, die durch einen One Night Stand entsteht.
Kate stirbt an Krebs, was zunächst ja nicht gerade mein Lieblingsthema ist. Aber der Umgang mit dem Sterben und die Beschreibung der Hinterbliebenen Zoe und Martha und all die anderen Personen, das ist schon was ganz ins Herz Gehendes. Diese Geschichte ist eine Umarmung für Menschen, die gerade jemand verloren haben. Aber auch durch diesen ganz besonderen Humor von Zoe, die Pubertät von Martha zu beschreiben oder auch die Menschen, die sie begleiten, wird es eine locker fluffige Geschichte mit Tiefgang. Wie ein Cupcake mit Füllung. Wie ein Tag am Meer. Wie - einfach lesen müssen.
Zoes Phase der Trauer, immer wieder nach hinten geschoben durch Marthas Trauer und Rebellion, wird so gut beschrieben, die Leute, denen sie in Budbury begegnen, möchte man selbst gern als Freunde haben und die bunte Wohnung gleich mit besitzen. Häuser, die besondere Namen tragen und Menschen mit ihren ganz eigenen Päckchen, die trifft man hier in diesem Buch.
Ich liebe es!
Jetzt aber zu den Fakten: Ich habe lange nicht mehr ein so besonderes Buch gelesen. Und ich freue mich total, dass es Teil einer ganzen Reihe ist. Erschienen im Heyne-Verlag.
Kate und Zoe kennen sich seit der Schulzeit. Sie sind Freundinnen, Nachbarinnen und Familie - Zoe kümmert sich mit um Kates Tochter Martha, die durch einen One Night Stand entsteht.
Kate stirbt an Krebs, was zunächst ja nicht gerade mein Lieblingsthema ist. Aber der Umgang mit dem Sterben und die Beschreibung der Hinterbliebenen Zoe und Martha und all die anderen Personen, das ist schon was ganz ins Herz Gehendes. Diese Geschichte ist eine Umarmung für Menschen, die gerade jemand verloren haben. Aber auch durch diesen ganz besonderen Humor von Zoe, die Pubertät von Martha zu beschreiben oder auch die Menschen, die sie begleiten, wird es eine locker fluffige Geschichte mit Tiefgang. Wie ein Cupcake mit Füllung. Wie ein Tag am Meer. Wie - einfach lesen müssen.
Zoes Phase der Trauer, immer wieder nach hinten geschoben durch Marthas Trauer und Rebellion, wird so gut beschrieben, die Leute, denen sie in Budbury begegnen, möchte man selbst gern als Freunde haben und die bunte Wohnung gleich mit besitzen. Häuser, die besondere Namen tragen und Menschen mit ihren ganz eigenen Päckchen, die trifft man hier in diesem Buch.
Ich liebe es!
9.8.13
10 Dinge, die ich diesen Sommer getan habe: 4 - in einer Zeitschrift war ich die Nummer 23
In der emotion Ausgabe Juli durfte ich eine von 25 Frauen sein, die ihren Senf zum Thema GLÜCK hinzugeben durften. Meine Antwort war soooooo lang und sie haben mich ganz wunderbar eingekürzt, denn ich finde ja nie ein Ende.Ergänzen möchte ich noch das, was ich schon auf Facebook dazu erwähnt habe: Nicht nur der Krebs, alles was je negativ war, hat mich zu dem heute glücklichen Menschen gemacht, der ich bin. Darum gebt die Hoffnung nie auf - was auch Negatives passiert, es wird am Ende alles gut.
6.12.11
14.10.11
Die Freitagsfrage
Naaaaa? Gute Woche gehabt? Manch einer wird sagen "oh nee, ich hatte nur Stress". An anderen Wochen-Enden denkt man "puh, ich war ganz schön lange traurig" oder "aufregende Tage liegen hinter mir" oder "wie konnte die Woche so rasen?"
Ob Urlaub, Arbeit, Alltag, Aufregendes - in jeder Woche geht´s eigentlich gleichermaßen bergauf und bergab. Wir denken nur, es sei eine schlechtere oder bessere Woche gewesen. Denn nimmt man rückblickend die Summe aller schönen Momente: Ein Blick, ein liebes Wort, spontane Begegnungen und gute Bücher, gutes Essen, Kaffee, Tee, ein Bild oder ein guter Zeitungsartikel, Post, wiedergefundene Musik oder auch nur das Türeaufhalten vom Menschen vor einem, eine fröhliche Verkäuferin, Sonne, wenn der Wetterbericht Regen vorausgesagt hatte, Draußensitzen im Oktober - dann kann das Leben doch nur REICH sein. Und dann war´s bei allem Stress und Alltag vielleicht doch - ´ne schöne Woche? ;o)
Ob Urlaub, Arbeit, Alltag, Aufregendes - in jeder Woche geht´s eigentlich gleichermaßen bergauf und bergab. Wir denken nur, es sei eine schlechtere oder bessere Woche gewesen. Denn nimmt man rückblickend die Summe aller schönen Momente: Ein Blick, ein liebes Wort, spontane Begegnungen und gute Bücher, gutes Essen, Kaffee, Tee, ein Bild oder ein guter Zeitungsartikel, Post, wiedergefundene Musik oder auch nur das Türeaufhalten vom Menschen vor einem, eine fröhliche Verkäuferin, Sonne, wenn der Wetterbericht Regen vorausgesagt hatte, Draußensitzen im Oktober - dann kann das Leben doch nur REICH sein. Und dann war´s bei allem Stress und Alltag vielleicht doch - ´ne schöne Woche? ;o)
27.6.11
Leben leben
Heute habe ich im Newsletter den bekannten Satz von John Lennon bekommen: "Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen". Das ist es. Das Leben ist spannend und jedenTag aufs Neue ein Wunder - wenn man es so sehen kann. Denn natürlich nervt es manchmal auch. Oder es strengt an. Leben ist mehr als bloßer Alltag, es ist das, was wir daraus machen. Wir sollten nie vergessen, dass es einen Sinn hat, dass wir hier auf dieser Welt sind, sein dürfen.
Es gibt Menschen, die uns brauchen. Es gibt so viele glückliche Momente, die wir noch erleben sollen. Wir sind das Leben.
Gestern schaltete ich zufällig ins "Wort zum Sonntag" und bekam dort noch die letzten Sätze mit, u.a. "Schau auf die Dinge, die Dein Leben wirklich kostbar machen und die im Alltag schnell untergehen. Die Du für kein Geld der Welt kaufen kannst.....Dein Schatz ist da, wo Dein Herz ist...schauen Sie mal, ob es da auch noch andere Schätze gibt, die gehoben werden wollen!"
Jawoll, hab ich gedacht, wie wahr! Meine Schätze sind die täglichen Begegnungen, ob geplant oder zu-gefallen, die Gespräche, das Miteinanderlachen, das Nachdenklichsein und so viel mehr. Das Leben anderer erhellen wie Amelie in ihrer Fabelhaften Welt, das möchte ich - und schaffe es nicht immer. Dennoch mache ich weiter, nehme mir Gesprächszeit (wenn auch leider nicht immer viel, sodass manchmal Einige warten müssen - sorry Liebeleins, ich weiss...), schreibe Einfachmalsopostkarten und schnüre Päckchen. Weil ich weiß, dass diese Dinge gebraucht werden. Und Lächeln zaubern. Wie wunderbar überraschend ist es dann, wenn ich selbst so ein Päckchen in der Hand halten darf. Oder so viel mitnehme aus Gesprächen. Leben ist toll!
Und schwierige Gedanken kann man mit einem Spaziergang oder Seifenblasen manchmal einfach wegpusten. Oder laute Musik hören und ganz falsch mitsingen, auch wenn einem zuerst gar nicht danach ist. Oder mit jemandem sprechen und damit einen anderen Blick auf die Dinge bekommen. Oder sich aufs Glück freuen. Das bestimmt kommt.
Khalil Gibran schrieb dazu in "Der Prophet": "Wenn ihr glücklich seid, blickt tief in euer Herz und ihr werdet erkennen, dass gerade das, was euch leiden ließ, euch jetzt Freude schenkt. .. Wenn ihr bekümmert seid, blickt abermals in euer Herz, und ihr werdet sehen, dass ihr in Wahrheit über das weint, was zuvor eure Freude war.. Freude und Leid sind untrennbar. Sie kommen stets gemeinsam, und sitzt nur das eine mit euch am Tisch, vergesst nicht, dass das andere auf eurem Bett schläft." In diesem Sinne: Lebt!
Gute Nacht sagt
Eure Frau Schess ♥
Es gibt Menschen, die uns brauchen. Es gibt so viele glückliche Momente, die wir noch erleben sollen. Wir sind das Leben.
Gestern schaltete ich zufällig ins "Wort zum Sonntag" und bekam dort noch die letzten Sätze mit, u.a. "Schau auf die Dinge, die Dein Leben wirklich kostbar machen und die im Alltag schnell untergehen. Die Du für kein Geld der Welt kaufen kannst.....Dein Schatz ist da, wo Dein Herz ist...schauen Sie mal, ob es da auch noch andere Schätze gibt, die gehoben werden wollen!"
Jawoll, hab ich gedacht, wie wahr! Meine Schätze sind die täglichen Begegnungen, ob geplant oder zu-gefallen, die Gespräche, das Miteinanderlachen, das Nachdenklichsein und so viel mehr. Das Leben anderer erhellen wie Amelie in ihrer Fabelhaften Welt, das möchte ich - und schaffe es nicht immer. Dennoch mache ich weiter, nehme mir Gesprächszeit (wenn auch leider nicht immer viel, sodass manchmal Einige warten müssen - sorry Liebeleins, ich weiss...), schreibe Einfachmalsopostkarten und schnüre Päckchen. Weil ich weiß, dass diese Dinge gebraucht werden. Und Lächeln zaubern. Wie wunderbar überraschend ist es dann, wenn ich selbst so ein Päckchen in der Hand halten darf. Oder so viel mitnehme aus Gesprächen. Leben ist toll!
Und schwierige Gedanken kann man mit einem Spaziergang oder Seifenblasen manchmal einfach wegpusten. Oder laute Musik hören und ganz falsch mitsingen, auch wenn einem zuerst gar nicht danach ist. Oder mit jemandem sprechen und damit einen anderen Blick auf die Dinge bekommen. Oder sich aufs Glück freuen. Das bestimmt kommt.
Khalil Gibran schrieb dazu in "Der Prophet": "Wenn ihr glücklich seid, blickt tief in euer Herz und ihr werdet erkennen, dass gerade das, was euch leiden ließ, euch jetzt Freude schenkt. .. Wenn ihr bekümmert seid, blickt abermals in euer Herz, und ihr werdet sehen, dass ihr in Wahrheit über das weint, was zuvor eure Freude war.. Freude und Leid sind untrennbar. Sie kommen stets gemeinsam, und sitzt nur das eine mit euch am Tisch, vergesst nicht, dass das andere auf eurem Bett schläft." In diesem Sinne: Lebt!
Gute Nacht sagt
Eure Frau Schess ♥
19.6.11
Glück?
Vielleicht sind all diese Leute glücklich - und denken gar nicht darüber nach. Oder sie sind glücklich, weil sie nicht nachdenken. Weil ja Gefühle Gefühle sind und nichts mit D E N K E N zu tun haben sollten.
Aber W I S S E N sie dann, dass sie glücklich sind?
Oder ist ihnen das egal?
Wenn ich über Glück nachdenke, bin ich dann glücklicher, weil ich mir meines Glückes bewusster bin oder unglücklicher, weil ich andere Maßstäbe, Glücksmaßstäbe sozusagen, habe?
Was ist Glück - ein Gefühl, oder das Wissen, dass es (irgendwo?) existiert?
Meins ist in mir. Und in jedem blauen Himmel. In Musik oder einem Theater- oder Konzertsaal. In jedem meiner Freunde, dem Lachen eines Kindes (was fangen die Leute an zu strahlen, wenn ein Kind herzlich lacht...). In den Augen eines Haustieres oder in den Farbtuben, die ich für mein neues Bild brauche, finde ich genau so das Glück wie in jedem Tag, an dem ich morgens aufwachen und rausgehen darf. Glück ist Schokolade, eine Umarmung, ein liebes Wort und Kartoffelsuppe. Seifenblasen und Sterne machen genauso glücklich wie ein schöner Stein oder eine bunte Tapete oder eine Kinderserie. Auch ein pünktlicher Zug ist Glück. Glück ist so viel. Man wird es nie anfassen können. Aber es ist da. Also doch gefühltes Wissen?
;O)
Aber W I S S E N sie dann, dass sie glücklich sind?
Oder ist ihnen das egal?
Wenn ich über Glück nachdenke, bin ich dann glücklicher, weil ich mir meines Glückes bewusster bin oder unglücklicher, weil ich andere Maßstäbe, Glücksmaßstäbe sozusagen, habe?
Was ist Glück - ein Gefühl, oder das Wissen, dass es (irgendwo?) existiert?
Meins ist in mir. Und in jedem blauen Himmel. In Musik oder einem Theater- oder Konzertsaal. In jedem meiner Freunde, dem Lachen eines Kindes (was fangen die Leute an zu strahlen, wenn ein Kind herzlich lacht...). In den Augen eines Haustieres oder in den Farbtuben, die ich für mein neues Bild brauche, finde ich genau so das Glück wie in jedem Tag, an dem ich morgens aufwachen und rausgehen darf. Glück ist Schokolade, eine Umarmung, ein liebes Wort und Kartoffelsuppe. Seifenblasen und Sterne machen genauso glücklich wie ein schöner Stein oder eine bunte Tapete oder eine Kinderserie. Auch ein pünktlicher Zug ist Glück. Glück ist so viel. Man wird es nie anfassen können. Aber es ist da. Also doch gefühltes Wissen?
;O)
26.5.11
9.4.11
Glück finden
Es wird dich finden, das Glück, habe ich neulich jemandem gesagt und jemand anders geschrieben. Warum ich mir da so sicher bin? Weil man offen sein sollte für´s Leben und das, was es einem gibt. Irgendwann ist das bestimmt bei jedem, der ein bisschen versucht, seinen Weg zu gehen und auf die Leitplanken zu achten, so.
Und dann kann man dankend annehmen, was einem an Gutem widerfährt. Heute habe ich auf DANKSTELLE bei Facebook gelesen: "Motto des Tages: Das Leben versorgt mich mit allem, was ich brauche" - und das stimmt bei mir total. Alles Schwierige, was mir jemals geschehen ist, hat mich wachsen lassen. Alles Blöde hatte irgendwann etwas Gutes - oder ich wusste das danach folgende Glück mehr zu schätzen. Darum liebe ich mein Leben und bin dankbar, dass es mich in der Tat mit allem versorgt, was ich brauche.
Ich liege nicht im Krankenhaus, ich habe eine Beruf(ung) gefunden, einen Job, den ich liebe und Menschen, die mich in Ruhe lassen wenn ich Ruhe brauche und da sind, wenn ich Fragen an das Leben, an sie habe - oder einfach nur ein Käffchen trinken mag. Ich habe genug zu essen und mittlerweile wieder die Möglichkeit, Geld zu spenden, anderen etwas abzugeben. Oft werde ich gefragt, was ich mir wünsche. Spontan fallen mir drei Dinge ein: Weltfrieden, Gesundheit für alle und ein Teleskop. Weil ich gerne die Sterne angucke. Ich bin ein reicher Mensch, denn ich fühle mein Glück.
Es heisst in einem Spruch, dass in der Mitte der Nacht ein neuer Tag beginnt. Wenn man heute traurig ist, sind dort schon das Glück und die Fröhlichkeit verwurzelt.
Man muss nur daran glauben.
Und dann kann man dankend annehmen, was einem an Gutem widerfährt. Heute habe ich auf DANKSTELLE bei Facebook gelesen: "Motto des Tages: Das Leben versorgt mich mit allem, was ich brauche" - und das stimmt bei mir total. Alles Schwierige, was mir jemals geschehen ist, hat mich wachsen lassen. Alles Blöde hatte irgendwann etwas Gutes - oder ich wusste das danach folgende Glück mehr zu schätzen. Darum liebe ich mein Leben und bin dankbar, dass es mich in der Tat mit allem versorgt, was ich brauche.
Ich liege nicht im Krankenhaus, ich habe eine Beruf(ung) gefunden, einen Job, den ich liebe und Menschen, die mich in Ruhe lassen wenn ich Ruhe brauche und da sind, wenn ich Fragen an das Leben, an sie habe - oder einfach nur ein Käffchen trinken mag. Ich habe genug zu essen und mittlerweile wieder die Möglichkeit, Geld zu spenden, anderen etwas abzugeben. Oft werde ich gefragt, was ich mir wünsche. Spontan fallen mir drei Dinge ein: Weltfrieden, Gesundheit für alle und ein Teleskop. Weil ich gerne die Sterne angucke. Ich bin ein reicher Mensch, denn ich fühle mein Glück.
Es heisst in einem Spruch, dass in der Mitte der Nacht ein neuer Tag beginnt. Wenn man heute traurig ist, sind dort schon das Glück und die Fröhlichkeit verwurzelt.
Man muss nur daran glauben.
♥
4.4.11
27.8.10
TIPP: Reisen ohne Ziel - unter 110 Euro schönen Urlaub machen
Wohin man in Urlaub fährt, plant man in der Regel und hat ein Ziel. Dass auch der Weg das Ziel sein kann, habe ich zwar gewusst, aber noch nie ausprobiert. Bis jetzt. Ich habe mit wenig Geld viele Städte und Städtchen bereist und eine Menge Menschen getroffen und Eindrücke gesammelt.
Start war Baden-Baden - hier gab es Dank Sparpreis der Bahn eine schnelle ICE-Verbindung nach Basel. Sie ist irgendwie bunt, diese Stadt (gelbe Zebrastreifen und Graffiti), und die Rheinufer erinnern an Venedig. Ich fand es aber auch unglaublich laut und hektisch. Wie es eben so ist in einer Stadt. Montags sind hier übrigens viele Geschäfte geschlossen. Da ich finde, man erkundet eine Stadt am Besten zu Fuss, habe ich dies auch hier getan. Vom Bahnhof über die Wettsteinbrücke und dann eine Art Rundweg durch die Stadt und über die Mittlere Brücke zurück, an der Helvetia, die nachdenklich dreinschaut, vorbei. Samstags haben sie in Basel fast immer Flohmarkt, also werde ich hier sicher wieder mal hinkommen.

Weiter ging es dann wegen des Wetters gleich nach Bad Säckingen, eigentlich hatte ich vorgehabt, mir das Vitra Museum in Weil am Rhein anzuschauen, Bus 55 geht direkt vom Claraplatz in Basel dorthin. Das hebe ich mir aber für besseres Wetter auf, das Museum soll einfach total irre aussehen und dafür brauche ich blauen Himmel als Kontrast auf meinen Fotos. Eine Verbindung von Basel SBB nach Deutschland, die außerhalb der nächsten paar Orte enden soll, bucht man besser vorher noch in Deutschland oder am Basel Badischer Bahnhof. Der einzige DB-Automat befindet sich in SBB nämlich auf Gleis 2 und man kann nur wenige regionale Verbindungen auswählen. Die Kurzstrecke zwischen SBB und Badischer Bahnhof kostet zum Beispiel 3 Euro. Bucht man eine Strecke zB nach Bad Säckingen am Schalter der Schweizer Bundesbahn, kostet sie exakt das Doppelte von dem, was man in Deutschland für die Strecke zahlt. Und da denkt man immer, die DB sei teuer..
Die Verbindungen sind sehr gut, man sagt auch, an Basel komme man nicht vorbei - ich habe bemerkt, man kommt nicht drumrum, da umzusteigen:o) In Bad Säckingen hatte ich bereits eine Übernachtung vorab gebucht, da man hier wie in vielen anderen Schwarzwaldorten die Konuskarte bekommt. Man zahlt ganz normal seine Kurtaxe und erhält dafür diese Gästekarte, mit der man kostenlos bis zum Abreisetag 0:00h Bus und Bahn benutzen darf.
Da mir jedoch Bad Säckingen gefiel, blieb ich einfach erstmal dort. Ein kleines Städtchen mit einer wahnsinnig schönen Kirche - die Deckenmalerei ist unglaublich - kleinen Läden, netten Leuten, Cafes und einem Supermarkt in einer Passage - alles da, was man braucht.
Übernachtet habe ich direkt bei der Touristinfo im Hallwyler Hof, sehr günstige, sehr tolle Zimmer und direkt an der Holzbrücke, die nach Stein in der Schweiz führt.
Wenn man bedenkt, wieviele Touristen sich tagtäglich hier über die Brücke und am Rhein entlang bewegen - der hier übrigens von oben grünlich aussieht und unten ganz klar ist - ist es unglaublich, wie freundlich ich hier empfangen worden bin und wie viele Fragen locker beantwortet wurden. Das war einfach toll.
W-Lan gibt es nebenan im RHYBRUGG und hier gibt es neben unglaublichen Milchshakes auch tolle Kaffeespezialitäten, zum Beispiel mit Pfefferminze. Was auch toll ist, man darf bei den umliegenden Bars Essen bestellen und sie liefern es an den Tisch im Rhybrugg.
Nachdem ich Trompeter, Schloss, Holzbrücke, Friedhof, Kirche, Türme und Läden mehrfach umkreist, fotografiert und Vieles über die Stadt gelesen hatte, ging es schon früh am nächsten Tag weiter Richtung Waldshut. Mir war noch von den Rheinschwimmbädern erzählt worden und ich war völlig begeistert, als der Zug ganz nah an einem vorbeifuhr. Überhaupt fährt man die ganze Zeit am Wasser entlang. In Waldshut stieg ich spontan aus, einfach, weil ich dachte, hier könnte es schön sein, und ich wurde nicht enttäuscht. Ähnlich wie Gengenbach liegen viele kleine Geschäfte zwischen zwei Toren und es ist wirklich sehr klein und nett, wenn man den Weg vom Bahnhof zur Altstadt gefunden hat. Die dortige Touristinfo war so freundlich, mir beim Grenzgebiet der Konuskarte behilflich zu sein und fragte auch bei Kollegen in einem anderen Ort nach, aber leider ist die Karte mit dem eingezeichneten Bereich nicht besonders deutlich, was die Grenzorte betrifft, so dass mir auch niemand sagen konnte, was für ein Ticket ich bis zum Bodensee und wieder zurück lösen müsste, aber wenn man sich sehr innerhalb des Gebietes bewegt, kann einem nichts passieren. Darum beschloss ich, meine Richtung zu ändern und nur innerhalb des erlaubten Gebietes ohne Grenzgebiet zu nutzen und am nächsten Tag das Baden-Württemberg-Ticket für den Bodensee zu nehmen. Denn mein Ziel war ja der bloße Weg und ich wollte wissen, wo mich das Leben hinbringt. Orte wie Istein und Murg kannte ich nicht, sind aber schön. Die nächste bekanntere Stadt war dann Lörrach und hier gibt es neben dem McDonalds das LUCKY MOON, mein erstes warmes Mittagessen am Buffet für 6,90 - super Essen, super Auswahl, einfach toll. Und sie guckten auch gar nicht komisch wegen meines Wanderrucksacks oder so.
Irgendwann kann Bahnfahren etwas nerven und die Füße wollen trotz Blasenpflaster oder Fusscreme auch nicht mehr. Also ging´s weiter nach Baden-Baden, um hier zu übernachten und die Übernachtungskosten zu sparen. Die Konuskarte gilt nur bis Achern und dann erst im Stadtgebiet Baden-Baden oder Rastatt, also musste ich in Lörrach noch die Zwischenstationen für 3,80 Euro lösen.
Am nächsten Tag, frisch gestärkt und ausgeschlafen, holte ich mir dann das Baden-Württemberg-Ticket Single zu 20 Eu (als Gruppenticket ist es auch sehr günstig) und nahm die Schwarzwaldbahn an den Bodensee. Umstieg in Singen, nach Überlingen ists von da ein Katzensprung. Auch kommt man von hier aus nach Schaffhausen oder andere Orte außerhalb des Konuskartengebiets vom Vortag, die ich beim nächsten Mal erkunden werde - der Rheinfall steht zum Beispiel noch aus. In Überlingen wimmelte es dann leider nur so von Touristen(bussen). Vom Bahnhof aus schob sich eine Karawane am Weltladen vorbei zur Uferpromenade und wenn man vorher nach links abbiegt, kommt man zwar an Ostampelmännchen und wunderschönen Läden vorbei, aber es ist doch unglaublich voll. Am Ufer gibt es zahlreiche vollbesetzte Cafes und ich beschloss, das Schiff nach Konstanz zu nehmen. Stolze 9,30 Euro, weil das BaWüTicket hier nicht gilt, aber man bekommt auch was dafür: Ein niederländischer Kapitän, der "die Blümeninsell Mainau" ansagt, ebenso wie Uhldingen und einige andere Orte. Man sieht die Pfahlholzhäuser, die Wallfahrtskirche des Kloster Birnau, und wenn man Glück hat, überquert ein Zeppelin den blauen Bodensee am blauen Himmel. Es wirkt mehr wie ein Fährschiff als ein Ausflugsdampfer und die 1 1/2 Stunden vergehen wie im Flug. In Konstanz gibt es noch immer den seit Jahren am Ufer stehenden Souvenir- und Esoterikstand und auch alle Cafes sind wie sie immer waren.
Weiter von dort nach Radolfzell mit der Schweizer Regionalbahn an ein weiteres Seeufer, steiniger als die anderen, und dann von dort aus über Donaueschingen, St. Georgen, Triberg und Offenburg wieder nach Hause.
Scheee war´s!!
Daten: Sparpreis nach Basel 19 Eu Basel-Bad Säckingen 7,10 Eu Übernachtung 39 Eu Mittagstisch 6,90 Bodensee 20 Eu Schiff 9,30 Eu Eis, Wasserflaschen, belegte Brote ca 6 Eu Sonne gratis Glück & Gespräche unbezahlbar ;o)
Viel Spass beim Nachmachen!! :o)
Start war Baden-Baden - hier gab es Dank Sparpreis der Bahn eine schnelle ICE-Verbindung nach Basel. Sie ist irgendwie bunt, diese Stadt (gelbe Zebrastreifen und Graffiti), und die Rheinufer erinnern an Venedig. Ich fand es aber auch unglaublich laut und hektisch. Wie es eben so ist in einer Stadt. Montags sind hier übrigens viele Geschäfte geschlossen. Da ich finde, man erkundet eine Stadt am Besten zu Fuss, habe ich dies auch hier getan. Vom Bahnhof über die Wettsteinbrücke und dann eine Art Rundweg durch die Stadt und über die Mittlere Brücke zurück, an der Helvetia, die nachdenklich dreinschaut, vorbei. Samstags haben sie in Basel fast immer Flohmarkt, also werde ich hier sicher wieder mal hinkommen.

Weiter ging es dann wegen des Wetters gleich nach Bad Säckingen, eigentlich hatte ich vorgehabt, mir das Vitra Museum in Weil am Rhein anzuschauen, Bus 55 geht direkt vom Claraplatz in Basel dorthin. Das hebe ich mir aber für besseres Wetter auf, das Museum soll einfach total irre aussehen und dafür brauche ich blauen Himmel als Kontrast auf meinen Fotos. Eine Verbindung von Basel SBB nach Deutschland, die außerhalb der nächsten paar Orte enden soll, bucht man besser vorher noch in Deutschland oder am Basel Badischer Bahnhof. Der einzige DB-Automat befindet sich in SBB nämlich auf Gleis 2 und man kann nur wenige regionale Verbindungen auswählen. Die Kurzstrecke zwischen SBB und Badischer Bahnhof kostet zum Beispiel 3 Euro. Bucht man eine Strecke zB nach Bad Säckingen am Schalter der Schweizer Bundesbahn, kostet sie exakt das Doppelte von dem, was man in Deutschland für die Strecke zahlt. Und da denkt man immer, die DB sei teuer..
Die Verbindungen sind sehr gut, man sagt auch, an Basel komme man nicht vorbei - ich habe bemerkt, man kommt nicht drumrum, da umzusteigen:o) In Bad Säckingen hatte ich bereits eine Übernachtung vorab gebucht, da man hier wie in vielen anderen Schwarzwaldorten die Konuskarte bekommt. Man zahlt ganz normal seine Kurtaxe und erhält dafür diese Gästekarte, mit der man kostenlos bis zum Abreisetag 0:00h Bus und Bahn benutzen darf.
Da mir jedoch Bad Säckingen gefiel, blieb ich einfach erstmal dort. Ein kleines Städtchen mit einer wahnsinnig schönen Kirche - die Deckenmalerei ist unglaublich - kleinen Läden, netten Leuten, Cafes und einem Supermarkt in einer Passage - alles da, was man braucht.
Übernachtet habe ich direkt bei der Touristinfo im Hallwyler Hof, sehr günstige, sehr tolle Zimmer und direkt an der Holzbrücke, die nach Stein in der Schweiz führt.

Wenn man bedenkt, wieviele Touristen sich tagtäglich hier über die Brücke und am Rhein entlang bewegen - der hier übrigens von oben grünlich aussieht und unten ganz klar ist - ist es unglaublich, wie freundlich ich hier empfangen worden bin und wie viele Fragen locker beantwortet wurden. Das war einfach toll.
W-Lan gibt es nebenan im RHYBRUGG und hier gibt es neben unglaublichen Milchshakes auch tolle Kaffeespezialitäten, zum Beispiel mit Pfefferminze. Was auch toll ist, man darf bei den umliegenden Bars Essen bestellen und sie liefern es an den Tisch im Rhybrugg.
Nachdem ich Trompeter, Schloss, Holzbrücke, Friedhof, Kirche, Türme und Läden mehrfach umkreist, fotografiert und Vieles über die Stadt gelesen hatte, ging es schon früh am nächsten Tag weiter Richtung Waldshut. Mir war noch von den Rheinschwimmbädern erzählt worden und ich war völlig begeistert, als der Zug ganz nah an einem vorbeifuhr. Überhaupt fährt man die ganze Zeit am Wasser entlang. In Waldshut stieg ich spontan aus, einfach, weil ich dachte, hier könnte es schön sein, und ich wurde nicht enttäuscht. Ähnlich wie Gengenbach liegen viele kleine Geschäfte zwischen zwei Toren und es ist wirklich sehr klein und nett, wenn man den Weg vom Bahnhof zur Altstadt gefunden hat. Die dortige Touristinfo war so freundlich, mir beim Grenzgebiet der Konuskarte behilflich zu sein und fragte auch bei Kollegen in einem anderen Ort nach, aber leider ist die Karte mit dem eingezeichneten Bereich nicht besonders deutlich, was die Grenzorte betrifft, so dass mir auch niemand sagen konnte, was für ein Ticket ich bis zum Bodensee und wieder zurück lösen müsste, aber wenn man sich sehr innerhalb des Gebietes bewegt, kann einem nichts passieren. Darum beschloss ich, meine Richtung zu ändern und nur innerhalb des erlaubten Gebietes ohne Grenzgebiet zu nutzen und am nächsten Tag das Baden-Württemberg-Ticket für den Bodensee zu nehmen. Denn mein Ziel war ja der bloße Weg und ich wollte wissen, wo mich das Leben hinbringt. Orte wie Istein und Murg kannte ich nicht, sind aber schön. Die nächste bekanntere Stadt war dann Lörrach und hier gibt es neben dem McDonalds das LUCKY MOON, mein erstes warmes Mittagessen am Buffet für 6,90 - super Essen, super Auswahl, einfach toll. Und sie guckten auch gar nicht komisch wegen meines Wanderrucksacks oder so.Irgendwann kann Bahnfahren etwas nerven und die Füße wollen trotz Blasenpflaster oder Fusscreme auch nicht mehr. Also ging´s weiter nach Baden-Baden, um hier zu übernachten und die Übernachtungskosten zu sparen. Die Konuskarte gilt nur bis Achern und dann erst im Stadtgebiet Baden-Baden oder Rastatt, also musste ich in Lörrach noch die Zwischenstationen für 3,80 Euro lösen.
Am nächsten Tag, frisch gestärkt und ausgeschlafen, holte ich mir dann das Baden-Württemberg-Ticket Single zu 20 Eu (als Gruppenticket ist es auch sehr günstig) und nahm die Schwarzwaldbahn an den Bodensee. Umstieg in Singen, nach Überlingen ists von da ein Katzensprung. Auch kommt man von hier aus nach Schaffhausen oder andere Orte außerhalb des Konuskartengebiets vom Vortag, die ich beim nächsten Mal erkunden werde - der Rheinfall steht zum Beispiel noch aus. In Überlingen wimmelte es dann leider nur so von Touristen(bussen). Vom Bahnhof aus schob sich eine Karawane am Weltladen vorbei zur Uferpromenade und wenn man vorher nach links abbiegt, kommt man zwar an Ostampelmännchen und wunderschönen Läden vorbei, aber es ist doch unglaublich voll. Am Ufer gibt es zahlreiche vollbesetzte Cafes und ich beschloss, das Schiff nach Konstanz zu nehmen. Stolze 9,30 Euro, weil das BaWüTicket hier nicht gilt, aber man bekommt auch was dafür: Ein niederländischer Kapitän, der "die Blümeninsell Mainau" ansagt, ebenso wie Uhldingen und einige andere Orte. Man sieht die Pfahlholzhäuser, die Wallfahrtskirche des Kloster Birnau, und wenn man Glück hat, überquert ein Zeppelin den blauen Bodensee am blauen Himmel. Es wirkt mehr wie ein Fährschiff als ein Ausflugsdampfer und die 1 1/2 Stunden vergehen wie im Flug. In Konstanz gibt es noch immer den seit Jahren am Ufer stehenden Souvenir- und Esoterikstand und auch alle Cafes sind wie sie immer waren.
Weiter von dort nach Radolfzell mit der Schweizer Regionalbahn an ein weiteres Seeufer, steiniger als die anderen, und dann von dort aus über Donaueschingen, St. Georgen, Triberg und Offenburg wieder nach Hause.
Scheee war´s!!
Daten: Sparpreis nach Basel 19 Eu Basel-Bad Säckingen 7,10 Eu Übernachtung 39 Eu Mittagstisch 6,90 Bodensee 20 Eu Schiff 9,30 Eu Eis, Wasserflaschen, belegte Brote ca 6 Eu Sonne gratis Glück & Gespräche unbezahlbar ;o)
Viel Spass beim Nachmachen!! :o)
Labels:
Bad Säckingen,
Baden-Baden,
Blauer Tag,
Glück,
glücklich,
Hallwyler Hof,
Jess Doenges,
jessyswelt,
Lörrach,
Offenburg,
Reise,
Rhybrugg,
Rucksack,
Stein am Rhein,
Urlaub,
Waldshut,
wandern
18.6.10
Philharmonische Jugendakademie am 17. Juni im Festspielhaus
Konzertgenuss ist
Vorfreude
Hingehen
Menschen treffenSchauen
Hören
StaunenKonzertverdruss ist
ein fremder, schlimm riechender Mensch neben einem
* mief *
ein Mensch neben einem, der schnarcht
ein Mensch daneben, der ihn weckt
und selbst ein Buch liest!!!
Aber: ansonsten war´s ein großartiger Abend – und ich bin voller Bewunderung, wie jemand so viele Menschen perfekt dirigieren kann. Etliche Chöre, ein Orchester mit Nachwuchs- & "alten" Talenten – das war gestern im Festspielhaus die Philharmonische Jugendakademie.
Eine junge Geigerin, die absolut souverän spielte, danach die bekannte Carmina Burana von Carl Orff von einer Menschenmasse gesungen - sowas sehe & höre ich gerne wieder!
Vorfreude
Hingehen
Menschen treffenSchauen
Hören
StaunenKonzertverdruss ist
ein fremder, schlimm riechender Mensch neben einem
* mief *
ein Mensch neben einem, der schnarcht
ein Mensch daneben, der ihn weckt
und selbst ein Buch liest!!!
Aber: ansonsten war´s ein großartiger Abend – und ich bin voller Bewunderung, wie jemand so viele Menschen perfekt dirigieren kann. Etliche Chöre, ein Orchester mit Nachwuchs- & "alten" Talenten – das war gestern im Festspielhaus die Philharmonische Jugendakademie.
Eine junge Geigerin, die absolut souverän spielte, danach die bekannte Carmina Burana von Carl Orff von einer Menschenmasse gesungen - sowas sehe & höre ich gerne wieder!
5.3.10
33 werden


Schön ist das - 33 zu werden.
Gewünscht hab ich mir blauen Himmel und Sonne. Hat geklappt. Und die Schnapszahl ist auch zu was zu gebrauchen - die Hälfte von 66 und da soll ja das Leben erst anfangen. Ich finde jedoch, letztes Jahr, kurz vor 32, fing mein Leben neu an. Und das ist: Einfach toll! :o) Danke an all die Gratulanten - ich hab mich gefreut.
Eure Schess.
13.1.10
Trüffelpralinen
Das Beste an Trüffelpralinen ist das Knacken der Schokolade, die sie umhüllt. Nicht der Champagner-, Rum-, Weinbrand-, Amaretto-Geschmack, nein, die Chocolat – die knackige Hülle, die bei runden Trüffelpralinen aussieht, als sei sie aus einer unmöglich glattzukriegenden Creme oder gar bei weissen runden Trüffelpralinen aus Schnee geformt. Die billigen Exemplare aus dem Supermarkt verblassen, wenn man echte vom Chocolatier probieren durfte. Der Duft von Schokolade mit einem Hauch Alkohol, die kleinen Geschwisterpralinen, die mit Sahnetrüffel oder fluffiger Creme gefüllt eher leicht eckig und mit glatter Schokohülle daherkommen, mit Nüssen oder Schokostreuseln oder Zucker dekoriert oder andersfarbigen Schokostreifen verziert – süss anzusehen, aber nur Vorboten dessen, was dann kommt – Schokolade macht glücklich, ja!
1.1.10
20.12.09
9.11.09
Suche die Dinge die schön sind - danke Viv!
Heute hat es den ganzen Tag geregnet. Aber ich hab meine Weihnachtsbasteleien gemacht und schöne Musik gehört und mich gefreut, dass ich frei und es kuschelig hatte.
Und vorhin schreibt mir meine alte Freundin Viv (alt imSinne von Freundschaft, nicht im Sinne von Vivi;o)) diesen Satz. Ich denke darüber nach - wie oft sagt man Dinge (oder schlimmer: denkt sie!), die man auch anders sagen könnte:
Der Bus kam zu spät - dafür hab ich im nächsten Bus eine liebe Kollegin getroffen
Ich war Hartz IV - Empfängerin - dafür weiß ich heute ein Stück Kuchen zu schätzen
Ich war letztes Jahr krebskrank- heute radle ich bei Regen durch den Park und bin dankbar, dass ich atmen kann
Ich arbeite zuviel und sehe meine Freunde kaum noch - ich habe einen Job und das ist ein Privileg
Im Fernsehen kommt nur Mist - ich habe ein gutes Buch gelesen
...
die Liste lässt sich fortführen- schwarz und weiss liegen so nah beieinander.
Immer.
:o)
Und vorhin schreibt mir meine alte Freundin Viv (alt imSinne von Freundschaft, nicht im Sinne von Vivi;o)) diesen Satz. Ich denke darüber nach - wie oft sagt man Dinge (oder schlimmer: denkt sie!), die man auch anders sagen könnte:
Der Bus kam zu spät - dafür hab ich im nächsten Bus eine liebe Kollegin getroffen
Ich war Hartz IV - Empfängerin - dafür weiß ich heute ein Stück Kuchen zu schätzen
Ich war letztes Jahr krebskrank- heute radle ich bei Regen durch den Park und bin dankbar, dass ich atmen kann
Ich arbeite zuviel und sehe meine Freunde kaum noch - ich habe einen Job und das ist ein Privileg
Im Fernsehen kommt nur Mist - ich habe ein gutes Buch gelesen
...
die Liste lässt sich fortführen- schwarz und weiss liegen so nah beieinander.
Immer.
:o)
30.10.09
Begegnungen
Gestern habe ich einem wunderbaren Konzert der Wiener Philharmoniker im Festspielhaus lauschen dürfen.
Dabei fiel mir ein, dass mir dort vor der Tür einmal Helene Grimaud begegnet ist. Für mich ist sie eine ganz besondere Pianistin, aber auch Autorin. Sie beschreibt ihr Leben mit Wölfen im ersten Buch und im zweiten erzählt sie von Begegnungen, die sie auf einer Auszeit-Reise hat, und sie nimmt die Leser mit auf ihre Reise zu den vielen Persönlichkeiten, die alle etwas zu sagen haben und von denen jeder etwas lernen kann. Ich war damals sehr froh, dass ich ihr sagen konnte, wie wundervoll ihr Buch ist. Diese Begegnung werde ich nie vergessen.
Aber: man hat immer wieder solche Situationen, finde ich. Ob es nun eine Ladenübernahme ist - und man findet plötzlich einen warmherzigen Menschen mit Hund dort vor, der sich freut, wenn alte Stammkunden neue Stammkunden werden - oder man alle naslang denselben Nachbarn auf ein Schwätzchen trifft. Oder völlig fremde Menschen, die im Zug am Automaten Hilfe brauchen und man so auch kurz miteinander ins Gespräch kommt. Diese kleinen Inseln im Alltag sollte man, glaube ich, wichtig nehmen. Kurze Gespräche über Dies und Das können sich zu ganzen Lebenseinstellungsunterhaltungen entwickeln, zum Beispiel zwischen bunt und zufällig (wenn man denn an Zufälle glauben mag) zusammengewürfelten Kollegen, die plötzlich feststellen, dass sie eine Menge Gemeinsamkeiten haben. Oder man erhellt den Tag, indem man Kollegen mit der Hauspost an Geschäftliches geheftete Grüße oder Freunden mit der Briefpost Kärtchen schickt.
Es gibt so viel im Alltag zu entdecken - und Begegnungen bleiben im Herzen.
Dabei fiel mir ein, dass mir dort vor der Tür einmal Helene Grimaud begegnet ist. Für mich ist sie eine ganz besondere Pianistin, aber auch Autorin. Sie beschreibt ihr Leben mit Wölfen im ersten Buch und im zweiten erzählt sie von Begegnungen, die sie auf einer Auszeit-Reise hat, und sie nimmt die Leser mit auf ihre Reise zu den vielen Persönlichkeiten, die alle etwas zu sagen haben und von denen jeder etwas lernen kann. Ich war damals sehr froh, dass ich ihr sagen konnte, wie wundervoll ihr Buch ist. Diese Begegnung werde ich nie vergessen.
Aber: man hat immer wieder solche Situationen, finde ich. Ob es nun eine Ladenübernahme ist - und man findet plötzlich einen warmherzigen Menschen mit Hund dort vor, der sich freut, wenn alte Stammkunden neue Stammkunden werden - oder man alle naslang denselben Nachbarn auf ein Schwätzchen trifft. Oder völlig fremde Menschen, die im Zug am Automaten Hilfe brauchen und man so auch kurz miteinander ins Gespräch kommt. Diese kleinen Inseln im Alltag sollte man, glaube ich, wichtig nehmen. Kurze Gespräche über Dies und Das können sich zu ganzen Lebenseinstellungsunterhaltungen entwickeln, zum Beispiel zwischen bunt und zufällig (wenn man denn an Zufälle glauben mag) zusammengewürfelten Kollegen, die plötzlich feststellen, dass sie eine Menge Gemeinsamkeiten haben. Oder man erhellt den Tag, indem man Kollegen mit der Hauspost an Geschäftliches geheftete Grüße oder Freunden mit der Briefpost Kärtchen schickt.
Es gibt so viel im Alltag zu entdecken - und Begegnungen bleiben im Herzen.
11.10.09
Glücklichmacher


Wann hast Du zum letzten Mal Seifenblasen ausprobiert? Oder einen Drachen steigen lassen? Oder bist auf ein Klettergerüst geklettert oder hast eine Rutsche benutzt?
Neben dem absoluten Glücklichmacher Brötchenduft am frühen Morgen in einer Stadt, die man liebt, habe ich in diesem Jahr eine Menge anderer Glücklichmacher (wieder-) gefunden. Man muss nur ein bisschen darüber nachdenken - und dann los! Viel Spass dabei!!:o)
13.9.09
über das Freuen und Lächeln

Letzten Montag hatte ich wieder Krebsnachsorge. Und wie immer dachte ich vorher, sie finden wieder was. Die Gedankenrädchen drehen sich im Kopf und ich bin nicht besonders gutgelaunt. Meine Mitmenschen bekommen das mehr oder weniger zu spüren, auch wenn sie sagen, dass dem nicht so ist - ich merke, dass ich anders bin. Umso schöner, wenn dann jemand aufmerksam ist und mir nicht nur mein Lieblingsgemüse aus Kakaobohnen und Milch und Zuckerrohr/-rübe (Also Schoki) hinlegt, sondern dies auch noch mit einem Lächeln tut. *freu*
Ach ja - und am Montag ist natürlich ALLES gutgegangen - der Krebs ist weg und bleibt das auch. Ich lächle - wie der Käfer nebenan;o))))
Abonnieren
Posts (Atom)













