1940 befestigten Menschen in Norwegen Büroklammern sichtbar an ihrer Kleidung. Dies sollte Zusammenhalt bedeuten - gegen Nazis.
Auch jetzt gibt es diese Botschaft quer durch Social Media - und ich erzähle Dir davon, weil ich eine blaue Büroklammer gefunden habe. Ausgerechnet eine blaue! Ich sage ja immer "holen wir uns unser Blau zurück" und sinnbildlich steht nun diese meine kleine Büroklammer doppelt für "Ich habe kein Verständnis für Nazis".
Lass uns laut und sichtbar bleiben - für die Menschen, die wir lieben!
12.9.26
Eine einfache Büroklammer
11.9.26
Erinnerungen an 9/11
Es ist nun 25 Jahre her und ein Freund hat recht behalten: Als er mir in unserer Teeküche im Büro sagte: "Hast du mitbekommen, was in den USA passiert ist?" und ich den Kopf schüttelte, erzählte er mir von den Terroranschlägen und fügte hinzu: "Du wirst nie vergessen, wer es dir erzählt hat und wo du an diesem Tag gewesen bist." Und genau so ist es gekommen.
Ich hatte an diesem Tag Frühschicht und geplant, mit Stefs Hund danach einen schönen langen Spaziergang durch den Wald nach Hause zu machen. Am Abend wollten wir zusammen kochen, das taten wir oft.
Wenn das Leben dazwischen kommt, ändern sich Pläne.
Stef musste länger arbeiten und wollte das auch, sie hatte zur Zeit der Anschläge gerade ihre Radiosendung und entschied mit den Verantwortlichen, in eine Informationssendung umzuswitchen und so lange dazubleiben wie es eben nötig war.
Ich konnte es kaum erwarten, neue Informationen zu bekommen und eilte mit dem Hund nach Hause, hörte dort Stefs Radiosendung und sah parallel - weil ich ihn so mag - Peter Klöppel in einer RTL-Sondersendung im Fernsehen. Immer, wenn bei Stef Musik lief, schaltete ich den Ton im TV ein, wenn sie sprach, wieder aus und hörte ihr zu. Begreifen konnte ich das, was ich sah und hörte, kaum.
Mir wurde eiskalt. Diese Kälte verschwand über Tage nicht aus mir. Ich hatte bisher geahnt, dass es das Böse gibt, gewusst, dass es Ungerechtigkeiten gibt und Kriege, das aber war jenseits meiner Vorstellungskraft.
Zehn Tage später war das SWR3 New Pop Festival geplant und erstmals hätten nur Bands aus den USA kommen sollen - es wurde abgesagt. Aus dieser Zeit stammt "Camera One" der Josh Joplin Group, das Stef und ich im Auto in den Monaten zuvor rauf und runter gegrölt hatten. Statt des Festivals bei uns gab es in den USA das "A Tribute to Heroes" Konzert, bei dem u.a. Alicia Keys auftrat. Doch auch bei diesen Bildern konnten wir nicht fassen, was geschehen war.
"Only Time" von Enya wurde zur Hymne, bis heute ist es für mich ein Lied, das tröstet.
Zeit, die alles weiß, Zeit, die alles kennt.
Und wir, wir wissen gar nichts.
Wenn jetzt wieder Dokumentationen kommen, auch neue, mit Zeitzeugen, die glücklicherweise noch leben, dann bleibt es auch nach 25 Jahren
unfassbar.
Anmerkung, unbezahlte Werbung: SEPTEMBER ist eine sehr gute Dokumentation aktuell in der ARD Mediathek
10.9.26
Ravioliliebe
9.9.26
Glück gekauft
8.9.26
Neues aus der NachbARSCHaft Teil drölfzig
7.9.26
No words
Echt, ernsthaft, Sachsen-Anhalt? Wie bescheuert muss man sein, wenn man, um der (auch meiner Meinung nach) nicht gerade tollen Regierung eins auszuwischen, AfD wählt? Damit graben die Wählenden sich doch ihre eigenes Grab. Oder experimentieren wir jetzt und gucken mal, wie ein Bundesland gegen die Wand gefahren wird, damit es alle begreifen?? Also, ich verstehe es nicht, wer demokratisch wählt, wählt doch nicht so! Hoffnung macht mir der Sprung der Grünen, aber das wird viel Arbeit, das alles 🙏
PS Kann ich meinen Soli zurückhaben??






