6.4.26

Balkongarten

Gestern war es erstmals richtig schön warm draußen, wir hatten zwar schon ein paar Balkontage in diesem Jahr, aber nie konnten wir länger raus als bis die Sonne hinterm Dach verschwand, weil die Luft dann einfach frisch war.
Gestern aber blühten alle auf, Menschen, Kater, Insekten, Vögelchen und die Blumen. Der Rosmarin blüht und den ganzen Nachmittag hat eine Schwarze Holzbiene schwer gearbeitet. Die Katzen waren mehr so chillig. Und bunt war's!
Einfach schön!







5.4.26

Strom und Wasser, purer Luxus!

Am Karfreitag gluckerte und brummte es komisch, Kleinerhong begutachtete die Badewanne und die anderen Kater hoben mit hochgezogenen Augenbrauen (ja, das geht!) die Köpfe.
Tags zuvor war wie jedes Frühjahr die Heizung samt Warmwasser ausgefallen und so ging ich davon aus, dass wieder ein Mitarbeiter dieser (bereits im Herbst beim letzten halbjährlichen Ausfall beschriebenen) Firma vorbei gekommen war.
Doch dann schrieb eine Freundin aus einem anderen Stadtteil "habt ihr Wasser zuhause?" Und damit war klar, es ist etwas Größeres.
Meine Nachbarn fragten ebenfalls, noch bevor ich Bescheid geben konnte, ob es an unserem Heizungsdilemma liegt. Nein, ich melde mich wenn ich mehr weiß, schrieb ich. 
Einige andere FreundInnen informierte ich, dass sie sich besser Wasser besorgen sollen, sie sind viel unterwegs und ich wusste, es würde ihnen helfen.
Wir selbst haben schon wegen der Katzen immer einen Vorrat.
Schnell bekamen wir dann raus, dass es sich um einen Rohrbruch handelte. Als die Stadt postete, dass die Stadtwerke dran seien, schickte mir ein anderer Nachbar bereits ein Bild der funktionierenden Spüle und auch bei uns spuckte es erst und dann sprudelte es wieder. 
Was für ein Privileg ist es, dass binnen Stunden wieder frisches Wasser läuft. Was für ein Privileg ist es, dass wir uns unseren Stromanbieter aussuchen dürfen und dass das funktioniert. Wir leben in einem solchen Luxus. Das dürfen wir nie vergessen. 
Das Bild ist KI-generiert 


2.4.26

Weisheit von Frau Schess

 

Diese Weisheiten oder Gedanken von Frau Schess sind schon älter, damals gab es noch keine KI-Bearbeitung. Aber sie stimmen auch 2026 🩷

1.4.26

Zum 1. April: Karte aus Kerala

Stef hätte heute Geburtstag.
Darum gibt's heute wieder einen kleinen Brief an sie. 

Liebe Stef,
vor vielen Jahren bist Du nach Indien gereist, um dort fürs Fernsehen zu drehen. "Soll ich dir was mitbringen?", fragtest Du, und ich bat um eine Postkarte.
Als sie dann in meinem Briefkasten lag, freute ich mich unendlich. Ich rahmte sie ein und seitdem hängt das Bild an meiner Wand, es ist mit umgezogen und hatte immer einen Platz.
"Nie wieder schicke ich eine Postkarte", hast Du geschimpft, als Du zurück warst und wir uns trafen, "weißt du, wie schwierig es dort ist, eine Briefmarke zu bekommen, geschweige denn, eine Post oder einen Briefkasten zu finden?" Nein, das konnte ich mir nicht vorstellen, aber ich glaubte Dir sofort und Du hast fortan immer ungefragt Dinge oder Karten mit nach Hause gebracht - und durch die Fotos, die wir gemeinsam im Fotogeschäft abholten und ansahen, reiste ich ein wenig mit. Deine größte Reise und Dein größter Wunsch war Kambodscha, die Bilder von Angkor Wat unfassbar nah. Deine Erzählungen, wie Du diese und andere Reisen empfunden hast, machten die Dinge greifbar. Wie bei den Fernsehsendungen, die wir, wenn es keine private Reise wie nach Kambodscha war, Monate später zusammen ansehen konnten. Auch gemeinsame Reisen unternahmen wir. Du wolltest die Welt sehen und zeigtest sie mir - hast Dich aber immer auch auf Deine Zuhause gefreut, auf die Menschen, die Dir nahe waren und nicht zuletzt Deine Hunde, falls Du sie nicht mitnehmen konntest.
Wenn ich nach Hause kam, begrüßte mich diese Postkarte aus Kerala.
Und so bleibt ein Stück von Dir, bleibt ein Stück Welt.
Danke für alles.
Bild ist mit der Schrift KI-bearbeitet




31.3.26

Buchtipp: Dünenglück mit Herz und Hund

Diese Geschichte ist genau so, wie der Titel verspricht: mit Herz und Hund, eigentlich mit mehreren toll beschriebenen Hunden😍🐶 und eben mit ganz viel Herz. 
Es geht zwar hauptsächlich um Elena, die eine Ausbildungsstätte für Blindenführhunde betreibt, aber ich mag ihre Freundin und Mitarbeiterin Julia total und Kerstin Gardes Talent für gute Geschichten, für interessante Menschen, schöne Orte und Spannung bis zuletzt. 
Elenas Hundeschule ist in Stralsund verortet und ausgerechnet jetzt wird ihr Mietvertrag gekündigt. Sie fällt aus allen Wolken, ist es doch mehr als nur ein Job, sie liebt ihre Aufgabe. Professionell möchte sie in dieser schwierigen Zeit dennoch einen Hund an Krischan vermitteln, der die Schwingungen spürt, und so nimmt alles seinen Lauf. 
Mehr kann ich aber nun wirklich nicht verraten. 
Ich durfte die Geschichte lektorieren, also hoffe ich, Du findest keine Fehler🤭😅 mir war nicht eine Sekunde langweilig beim Lesen und ich kann diese besondere Story nur empfehlen 🩷 
// Auch als Taschenbuch erhältlich, unbezahlte Werbung