10.5.26

Erdbeeren

 Ich bin eher so der Wassermelonentyp und einfach zu faul, bestimmtes Obst vorsichtig heimzubefördern.
Außerdem bin ich auch gar kein Obsttyp, ich liebe Gemüse. Aber dass ich in manchen Jahren gar keine frischen Erdbeeren esse, das muss aufhören. Also habe ich diese Woche das Angebot des Ibach-Hofes angenommen und drei Schalen für zehn Euro erworben. Ich wollte sowieso zu meinem Kaffee-Markus (ich hatte Dir hier ja schon von Life and Coffee erzählt) und wenn man am Tierheim vorbei geradelt ist und dann gleich rechts einbiegt, dann ist man schon vor dem Hofladen und dem Hofcafe. 
Klar, dass ich auch die Nutellatorte probieren musste, soooo gut! Und diese Atmosphäre da, einfach ein guter Ort. Eine freundliche alte Katze hat mich auch begrüßt und die Leute sind sehr nett. Ich werde bestimmt wieder hin radeln. Es gibt auch Automaten, falls der Laden mal geschlossen sein sollte. 
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9.5.26

Billie Eilish Kinofilm

Nach etlichen Jahren war ich gestern mal wieder im Kino (das letzte Mal war vor Corona im kleinen schönen Moviac in der Innenstadt), weil ich unbedingt Billie Eilish sehen wollte. Ein richtiges Livekonzert von ihr werde ich niemals besuchen können, weil da zu viele Menschen sind. Aber das gestern Nachmittag war fast wie ein echtes Konzert. Die Kids tanzten im Cineplex vor der Leinwand, und das waren genau die, vorher noch mit Blick auf die alte dicke Tante (mich) gemeint haben, so weit vorne sei es nicht gut bei 3D - genau die haben die ruhigen Songs dort und auf dem Boden sitzend verbracht, während die Up-Tempo-Nummern dann mit Handytaschenlampe und hüpfend gefeiert wurden 😂 War toll, James Cameron hat da echt was Besonderes gezaubert, aber 22,80 Euro Eintritt ist schon krass und außerdem ist das Moviac viel schöner!! // unbezahlte Werbung



8.5.26

Die Treppe oder was auch immer

Ich wollte die ganze Zeit schon zum Baumarkt fahren. Einerseits baue und bastle ich gern, andererseits brauchte DasSams unbedingt eine Treppe zum Tisch. 
Normalerweise springt er auf alles drauf und von allem runter, aber er hat neulich den Absprung falsch berechnet und landete im Gras. Seither überlegte er immer sehr genau, ob so ein Sprung überhaupt notwendig ist. 
Das ist er, denn vom Tisch aus kann er die ganze Welt beobachten. 
Drin hat er nach wie vor Spaß am Catwalk und am Klettern, er ist also nicht wirklich verletzt. Also war die Frage: eine Truhe, in der wir auch die ganzen Decken für den Balkon lagern können? Gar eine kleine Bank, eine Treppe oder gleich ein Outdoor-Kratzbaum?
Aber wenn da etwas Neues auf dem Balkon herumsteht und vorher auch noch Lärm gemacht wurde, um es zu bauen, dann geht DasSams erstmal gar nicht raus, so viel ist klar.
Wie einfach und naheliegend die Lösung manchmal doch ist, zeigt: das vorhandene Katzenhaus, das schon Schoko bewohnte und von dem ich im Buch "Mein Katzenleben" erzähle, weil Caramelli einfach den Eingang versperrt hat (als Schoko drin lag), das steht einfach mal draußen. 
DasSams musste nur kurz nochmal reinlaufen und nachsehen, ob der Korb, der normalerweise neben dem Haus steht, noch da ist und nachdem er sich vergewissert hatte, dass nur der Platz des Hauses verändert wurde, da war seine Welt wieder in Ordnung. 
"Hopp" kennen die Katzenkinder, das hatten wir früher dem Hund beigebracht und Katzen können das ja erst recht, sagen sie. Als also DasSams fragend auf dem Balkon stand, zeigte eine Hand "hopp" aufs Hausdach und dann mit einem Schwung "hopp" auf den Tisch - und was macht DasSams? Versteht und springt😻🤩




7.5.26

Mein Mailpostfach und das Leben

Nun habe ich es also geschafft - bis gestern musste ich viele Mails aus etwa zwanzig Jahren löschen, weil der Speicherplatz meines Mailanbieters ab sofort begrenzt ist. 
Fast mein halbes Leben steckt in diesem mehrere Mailadressen umfassenden Account: Arbeitsmails, FreundInnenmails, Fotos, Bücher, Musik, Rezepte, ehemalige FreundInnenmails, Newsletter, Bestellungen - kurz gesagt: 
alles zwischen Unterlagen, Erinnerungen und Müll. 
Ich habe Dir ja schon berichtet, wie befreiend das Löschen der ersten Mails war und im Laufe der letzten Wochen bemerkte ich auch, wie viel ich mir in meinem Leben von anderen Menschen habe gefallen lassen - und wo ich heute Grenzen setze. Wir haben nur dieses eine Leben und das sollten wir uns nicht von anderen wegnehmen lassen. Wie andere mit uns umgehen, sagt viel über diejenigen aus. Aber auch über uns - lassen wir es zu, schweigen wir, diskutieren wir es aus, weil es eine Beziehung auf Augenhöhe ist, bei der nach einem Gewitterregen die Luft zwischen uns wieder klar und rein ist? Oder eben nicht?
Viel zu oft machen wir uns Sorgen über Dinge, die in ein paar Tagen oder Wochen gar nicht mehr relevant sind. Viel zu lange hängen wir anb Jobs oder Menschen, die nur als Lektion in unserem Leben sind - wichtig ist, was wir daraus machen. 
Diesen Querschnitt an Nachrichten zu überfliegen und zu entscheiden, was nach den Newslettern und geschäftlichen Mails gelöscht werden kann, kann uns auch in dem bestätigen, was sich "mein Weg" nennt. 
Lass los, was nicht gut tut - Du brauchst hier keine Bestätigung, Deine Intuition ist Bestätigung genug. 
Du weißt, diese Chefin oder dieser Kollege gingen gar nicht, aber Du hast lange Zeit trotzdem Dein Bestes gegeben. 
Die Mails bestätigen Dein damaliges Gefühl und Deine Erinnerungen.
Die "Freundin", die scheinbar nicht genügend Aufmerksamkeit bekommen hat oder der "Freund", der erwartet, dass Du Dich verbiegst - lass sie ziehen.
Dass wir selbst auch Fehler machen, gehört zum Leben dazu. Wichtig ist, dass wir daraus lernen. Dass wir irgendwann bemerken, dass Wertschätzung und Respekt unser Leben schöner machen und selbstverständlich sein sollten. Dass die Leute, denen wir im Leben begegnen, nicht alle bleiben müssen. Die Faulpelze, die Intrigenschmiedenden, die Neidenden - sie gehören nicht zu uns. Was am Ende zählt, sind die, die Dich so annehmen wie Du bist. Die Deine Pausen akzeptieren, Deine Witze mögen und die eben echte FreundInnen und Lebensmenschen sind. Die, die bleiben. Und in deren Leben wir bleiben dürfen. 
Die, die immer da sind. Dazu zählen auch die, die verstorben sind und deren Mails wir aufheben, weil jede Zeile Erinnerung ist. Denn diese Menschen werden immer zu uns gehören und nicht nur Teil unseres vergangenen Lebens sein. 
Ich habe mich über alteb und neue liebe Nachrichten gefreut und war dann aber auch wieder erstaunt, wir frech so manche Person sein konnte. Übergriffig und übellaunig. Fehler, die mir beispielsweise nach einem Dienst in meiner Freizeit per Mail vorgeworfen wurden, dabei war ich gerade mal zwei Wochen im Betrieb und wurde gleich allein gelassen. Dann macht man es so gut es eben geht, aber es  passieren eben Fehler. Trotz meines Bauchgefühls bin ich eineinhalb Jahre dort geblieben. Wie oft geht man Kompromisse ein. Wie oft lässt man sich von sogenannten FreundInnen beleidigen? Nach dem Querlesen kann ich Dir sagen: viel zu oft.
Gut, dass diese Leute neben meinem Leben nun auch nicht mehr mein Postfach verstopfen. Ein bisschen stolz bin ich auf die junge Jess, denn die hat ganz schön aussortiert 😅 und ist geduldiger als sie je dachte (früher nannte ich mich "Miss Ungeduld" aber das stimmt überhaupt nicht). Aber Geduld hat inzwischen eine Grenze: wenn Menschen Grenzen überschreiten. 
Umso schöner ist es, wenn ich einige Herzensmenschen seit Jahren FreundInnen nennen kann und dann und wann noch neue hinzukommen, die aber gleich verstehen.
So bleibt mehr Platz für neue Geschichten und zusammen gestalten wir schon jetzt unsere späteren Erinnerungen 💞
Die Mail wurde KI-generiert und danach mit einem Bildbearbeitungsprogramm nachbearbeitet 



6.5.26

Butterkuchen

Du erinnerst Dich daran, dass ich kürzlich mit dem neuen Retro-Butterkuchen der hiesigen Bäckerei nicht einverstanden war?
Jetzt hat mir meine Freundin Butterkuchen gebacken - und der ist sowas von richtig! 😋


4.5.26

Häkellampe 2

Die erste Häkellampe ist fertig, jetzt fehlen mir nur noch einige alte Schlüssel, damit sie gleichzeitig auch ein Windspiel sein kann. Das war supereinfach, ganz ohne Anleitung. 

Die einzelnen Schritte 
Und die fertige Lampe🧡