Paigh und ich, das ist eine große Liebe seit zehn Jahren. Zunächst habe ich die Hosen nur im Sommer getragen, testweise, dann immer wieder bestellt und über Lymph-Kompression und Leggings gezogen, auch im Winter. Ich als Dicke Tante habe wirklich alles durch - Jeans, Stoffhosen, Röcke - irgendetwas zwickte immer oder war zu klein oder zu groß.
Als dann über Social Media eine Werbeanzeige der Firma in mein Leben trudelte, hatte ich ohnehin gerade meine bunte Phase und wenn etwas fair hergestellt wird, dann mag ich das sehr.
Es gibt einfarbige Haremshosen, bunte Haremshosen und inzwischen auch warme Hosen und Chillerhosen, aber auch Oberteile, Röcke und Accessoires wie Schmuck. Paigh ist immer wieder für eine Überraschung gut, ich trage auch total gerne eine Leinenhose von dort, sie ist so angenehm!
Paigh ist oft umgezogen, Köln, Leverkusen, Bad Vilbel - und nun bekomme ich seit einiger Zeit Post aus einem Lager im Westerwald, da fahre ich zufällig regelmäßig dran vorbei und denke mit einem warmen Gefühl daran, dass hier bunte Ware lagert, die aus Thailand, Indien und Portugal stammt - aber fair hergestellt wurde.
Seit 2019 trägt die Firma das Label
"Guaranteed Fair Trade Member" und sichert so den Lebensunterhalt von Menschen, die vor allem in Thailand möglicherweise nicht immer faire Arbeitsbedingungen hätten, wenn da niemand draufschauen würde. In einem meiner letzten Päckchen lag sogar eine handgeschriebene Karte, ich habe mich sehr darüber gefreut. So bekommen die Menschen, die meine Hosen nähen, Gesichter.
Vor einigen Jahren habe ich einmal Plagiate im Web gefunden, Ramsch-Ware, vermutlich nicht unter fairen Bedingungen hergestellt, leider kann man dagegen nichts groß machen - außer beim Original einkaufen!
Es gibt oft Sale-Aktionen oder Codes, 3 für 2 Deals oder Coupons. Eine normale Hose kostet inzwischen 47,99, aber sie hält auch. Früher musste ich Jeans nach eineinhalb Jahren spätestens ausmisten, meine Paigh-Hosen trage ich im Schnitt drei Jahre, obwohl der Stoff dünner ist. Natürlich reißen sie dann auch mal an den Innenseiten der Oberschenkel, aber ich habe noch keine einzige Hose weggeworfen. Ich recycle sie als Sonnensegel, denn auf dem windigen Balkon flattern alle anderen Dinge und machen den Katzen Angst, ich habe mir kurze Hosen von Hand daraus genäht, ein Katzenbett, indem ich die Beine mit Füllwatte ausgestopft und rund um den Bund zusammengenäht habe, normale Kissen, aber auch Stoffreste für ein gemaltes Bild verwendet - aus den größeren Resten kann man noch wunderbare Haarbänder machen. Zum Wegwerfen sind die fröhlichen Stoffe viel zu schade. Man könnte meinen, ich hätte genügend Exemplare dieser Hosen, aber da es so oft neue Muster und Sale-Aktionen gibt, bezahle ich selten den vollen Preis und denke mir immer, ich möchte später mal, wenn ich arme Rentnerin bin, auch noch bunt herumlaufen, darum kaufe ich manche Hosen doppelt und hebe sie auf. Der "Rote Elefant" hat zum Beispiel mal im Sale etwa zehn Euro gekostet, diese Hose liebe ich sehr und habe sie noch nagelneu für spätere schlechte Zeiten.
Ursprünglich hieß es, Du sollst die Hosen per Hand waschen. Das ist vor allem auf Reisen praktisch, sie trocknen richtig schnell. Inzwischen sind so viele Jahre vergangen, dass wir wissen: auch die Waschmaschine mag Paigh.
Der Support ist immer lieb und freundlich und findet rasche Lösungen, wenn mal eine Frage offen ist. Die Lieferung ist schnell per DHL. Da ich nichts zurückschicke, weiß ich nicht, wie es sich mit Retouren verhält, aber ich kann mir vorstellen, dass auch das reibungslos verläuft.
Die Collage wurde mit der Inframe-App erstellt, ein Video findest Du auf Instagram
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