22.2.26
Shirins Flügelchentag
21.2.26
Buchtipp: Ein Nest voller Träume
Wow. Einfach wow. Dieses Buch lag in einer anderen Stadt vor einem Buchladen bei den Remittenden und zog mich magisch an. Da ich aber Bücher für gewöhnlich nur in meiner unabhängigen Buchhandlung zuhause kaufe, legte ich es zurück. Als ich wieder dort vorbeikam, lag es noch immer da. Und es war Monatsende und es kostete nur 5 Euro und Bücher müssen schießlich gerettet werden - also kaufte ich es doch.
Dann wanderte es einige Monate, fast ein Jahr, auf meinen SUB (Stapel Ungelesener Bücher) und jetzt, nachdem ich ein Jugendbuch und ein ähnliches anderes gelesen hatte, wollte ich einfach nochmal so ein ähnlich rätselhaftes lesen - und griff zu. Von der ersten Seite an habe ich es nicht bereut.
Glendy Vanderah schreibt hier über drei Menschen, die unterschiedlicher und doch gleicher nicht sein können und bis zuletzt bleibt es spannend, überraschend und immer voller Liebe.
Jo ist Ornithologin und schreibt an ihrer Doktorarbeit. Dafür zieht sie über den Sommer für ihre Feldforschung in ein Haus am Waldrand. Schnell lernt sie den zurückgezogen lebenden Nachbarn Gabe kennen und plötzlich steht auch noch ein kleines kluges Mädchen im Schlafanzug vor ihr. Es ist lange nicht klar, ob es weggelaufen ist oder das Buch doch etwas Fantasy beinhaltet und die Kleine aus einer anderen Galaxie, die wie ein Nest aussieht, stammt.
Jos beste Freundin Tabby ist so zauberhaft wie auch die Beschreibungen, wie sich die verschiedenen Leben immer mehr miteinander verknüpfen.
Alle Personen machen einen Wandel durch, der auf Vertrauen basiert und Offenheit.
Das Buch ist einfach wundervoll geschrieben, spannend wie ein Film, empathisch und nah - man fühlt einfach alles mit. Ich habe es sehr geliebt und wirklich mitgezittert und wäre wieder einmal sehr gerne in diese Geschichte gekrochen.
Glendy Vanderah
Ein Nest voller Träume
Fischer Verlage 16 EUR
// unbezahlte Werbung
20.2.26
Dummheit oder doch nur faul?
19.2.26
Mein Christusdornstecklinge blüht
18.2.26
Das Leben ist bunt
Ich frage mich immer wieder, was Menschen so sehr triggert, wenn andere ein buntes Leben führen und gelernt haben, sie selbst zu sein - oder auf dem Weg dahin sind. Oder wenn Menschen von anderswo hierher kommen und leben, das ist doch spannend und macht weltoffen, ansonsten gäbe es ja auch für die tollen Deutschen keinen Grund Urlaub im Ausland oder Auslandssemester zu machen.
Es tut niemandem weh, wenn Kinder bei gleichgeschlechtlichen Eltern heranwachsen, meist ist es sogar besser als bei der Herkunftsfamilie oder bei typisch heteronormativ denkenden Paaren. Wichtig ist es, geliebt zu werden.
Es tut niemandem weh (außer der Person zunächst selbst, der Weg ist schwierig genug), wenn eine Person sich im eigenen Körper nicht wohlfühlt und erkennt, dass er oder sie Mann oder Frau in Frauen- oder Männerkörper ist.
Es tut niemandem weh, wenn eine Muslima sich dazu entscheidet, das Kopftuch zu tragen - Ordensfrauen im Habit werden schließlich auch nicht gemobbt.
Es tut niemandem weh, wenn geflüchtete Menschen hier Zuflucht suchen - hier geboren zu sein ist ein Zufall und kein Privileg.
Es tut keinem weh, demokratisch zu wählen.
Es tut aber uns allen weh, wenn eine Partei plant, dass Freunde abgeschoben werden oder Familie aus Vater, Mutter, Kind bestehen soll und dass die Erbschaftssteuer für Reiche abgeschafft wird oder dass Bürgergeldempfangende nach einem halben Jahr sanktioniert werden, wenn sie nicht arbeiten. Das würde wohl einige der Wählenden kalt erwischen. (Man sollte nicht den Ast absägen auf dem man sitzt)
(Quelle 1 im Text verlinkt, Quelle 2 Parteiprogramm und Anträge AfD)
17.2.26
Kamelle
Hier ist heute Fasching - ich kenne es als Karneval und habe es als Kind und junge Erwachsene geliebt. Hier in meiner Wahlheimat ist das nicht so mein Ding, aber ich glaube auch nicht, dass ich in einer Menschenmenge im Rheinland heute happy wäre🤭❤️ aber Clowns habe ich!















