17.8.26

(Schascha und) Der Buchspazierer

Was hab ich dieses Buch geliebt! Als mir Carsten Henns Buchspazierer in die Hände fiel, habe ich ihn nicht mehr weggelegt und die Geschichte hallt bis heute nach.
Klar, dass das dann auch einer von zwei Kinobesuchen in den letzten sieben Jahren geworden ist. Im Seniorenkino am Nachmittag, weil ich große Veranstaltungen meide und ungern auf Abendtermine warten möchte. 
Was für ein Film! Oft enttäuschen Buchverfilmungen, weil die eigene Vorstellung selten abgebildet werden kann. Doch der Film,  den Du heute im Ersten oder seit ein paar Tagen schon (noch bis Oktober) in der ARD Mediathek sehen kannst, der ist so besonders wie das Buch. Er geht ins Herz und ist so weise.
Und er wurde zum Teil im Rosa Haus in Solingen gedreht. Im richtigen Leben gibt's bei @cutecottageoverload Backkurse, Tea Parties und mehr. 
Und nun gibt es die Buchversion für Kinder ab neun Jahren. Die Geschichte aus der Sicht von Schascha. I love it!!
Was für eine tolle süße Idee😍😍😍😍
Danke, Oetinger!
// unbezahlte Werbung, das Buch wurde für meine kleine fast zehnjährige Freundin in der unabhängigen Buchhandlung Eulennest gekauft



16.8.26

Regenbogenfarben im Alltag und drumherum

Heute gibt's eine neue Collage, diesmal mit drei alten Fotos (rot, blau, lila) und drei aus diesem Jahr. 
Auf dem ersten roten Bild wollten die beiden Kitten mit bereits großen Persönlichkeiten (Kleinerhong und Shirin) nicht ins Bett,  sondern einfach noch draußen sitzen bleiben.
Orange&Grün
Niemals hätte ich gedacht, dass ich mich mal mit Kühlgeräten und Ventilatoren auskennen muss. Solarventilatoren, unsere Rettung diesen Sommer. 
Gelb - Pommes sind frittierte Sonnenstrahlen hab ich mal gelesen und so sind auch die Sticker von @kindasfckcreations - SONNE für mich.
Blau - das war vor vielen Jahren mal ein Shooting in der Oker in Braunschweig mit Anna Waffel Art - som ein schöner Tag 🩵💙 
Lila - das hab ich vor noch mehr Jahren mal gemalt

Mein Leben ist bunt wie ein Regenbogen und in dieser Rubrik zeige ich, wie schön Regenbogenfarben sind 💕 

// unbezahlte Werbung 


15.8.26

15. August

Wieder frage ich: wo ist das Jahr geblieben?
Ich habe zwar viel erlebt, oft war ich aber zu platt für Ausflüge oder es war zu viel auf der Arbeit los,  sodass ich meine FreundInnen seltener gesehen habe.  Jetzt ist in vier Monaten schon Adventszeit und ich weiß,  dass diese vier Monate nochmal voll werden. Aber die Tage rennten immer schneller und die Zeit rinnt durch meine Finger wie Sand.
Archivbild von Shirin ❤️‍🩹


14.8.26

Spruchliebe trifft Kaffeeliebe

Dieses Archivbild stammt aus einer ganz anderen Zeit. Ich hatte so eine Phase,  ich glaube,  da habe ich die meisten meiner FreundInnen ganz verrückt gemacht, weil ich zu jeder Lebenslage ein berühmtes Zitat zum Besten geben konnte😅 Die, die es nicht nervte, waren überrascht, wie viele Aphorismen ich in meinem Kopf hatte. Daraus entstanden dann die ersten E-Mail-Adventskalender, jeden Tag ein Bild im Anhang an Bekannte, KollegInnen und FreundInnen. Inzwischen habe ich dafür keine Zeit mehr und die Sache mit den Sprüchen und Zitaten hat sich verwachsen.
Manchmal.



13.8.26

Regenbogenfarben im Alltag

Samstag habe ich auf Instagram schon die zweite Collage zu Regenbogenfarben gepostet
♥️🧡💛💚💙💜

Es wird immer pro Post eine Farbe gezeigt und als zweites Bild der komplette Regenbogen in Form einer Collage, weil wir nur unsere Äuglein aufsperren müssen, um das Bunte im Alltag zu sehen. 

12.8.26

Sonnenfinsternisse

Während in den letzten Tagen die Berichterstattung und mein Umfeld ganz aufgeregt um die Sonnenfinsternis kreisen, denke ich an die von 1999 zurück, als ich meine erste "SoFi" erleben durfte. 
Wir saßen im Biergarten eines Lokals, in dem ich nebenbei kellnerte, zuerst wurden die Vögel ganz still und dann konnten wir durch unsere spacigen Brillen gucken. Das war noch die Zeit ohne oder zu Beginn des Internet. Wir haben zwar schon Handyknochen benutzt, aber an Fotografieren dachte niemand, zumindest nicht damit. DM bot damals einen Abzug an, der hängt seither in unserem Flur.
Als dann später eine partielle Sonnenfinsternis angesehen werden konnte, habe ich beim lokalen Optiker auf den letzten Drücker noch Brillen für mein damaliges Team erstanden - und AJ, von dem wir uns vor knapp 2 Jahren ganz plötzlich verabschieden mussten, baute für sein Team aus einer Rettungsdecke und Kartons eine Konstruktion, die auch funktionierte. So sind solche Tage für immer etwas Besonderes, darum muss ich mir heute gar nicht den Stress machen und überlegen, wo ich die SoFi ansehe. Gestern Abend breitete sich der ganze große Sommersternenhimmel über uns aus und ich dachte, vor genau dreißig Jahren an diesem Abend haben wir ganz sicher mit Stef am Lagerfeuer gesessen, Lieder gesungen und Sterne geguckt. So waren die Sommer damals einfach. Natur verbindet und lässt uns erinnern und diese schöne Welt zeigt uns immer wieder, wie wertvoll sie ist - und die Menschen, die uns vorausgegangen sind (und die Tiere) glitzern in meiner Vorstellung mit schützenden Händen und Pfoten über uns. ❤️‍🩹
Das Bild ist KI-generiert 


Passfotos schnell und ohne Aufwand

Mega!! Bisher wusste ich nur, dass man in ausgewählten DM-Märkten Passfotos machen lassen kann, also zB bei uns im großen DM in Oos lässt man sich fotografieren und nimmt die Bilder mit. In der Innenstadt, wo ich besser hinkomme, gibt es diesen Service nicht. Aaaaber, viel einfacher: Es gibt die DMPassbildApp  von cewe und das ist super einfach: Du wählst aus, wofür es ist, zB ÖPNV oder Ausweis, knipst ein Foto (es wird nur mit DM-Standort gespeichert, daheim vorab fotografieren nutzt also nix) im guten DM-Licht im Markt mit Deinem Handy, da gibt's auch WLAN. Dann optimiert die App den Hintergrund, generiert einen QR-Code, den scannst Du am roten Cewe-Automaten und für 5.95 Euro kommen sechs Bilder aus dem Drucker raus. Top! 

// unbezahlte Werbung



11.8.26

Wie viele Sommer haben wir?

Dass ich die Stunden bis zum Feierabend zählen muss, ist lange vorbei, ich genieße jede Minute meiner Arbeit und kann es morgens kaum erwarten, wieder hinzukommen. Aber das Gefühl, wenn wir uns wünschen,  etwas möge vorbeigehen,  kennen wir wohl alle und gerade in diesem Sommer, der uns so viel abverlangt, sehne ich mich nach dem Herbst und danach, dass dieser Sommer endlich Geschichte ist
Doch wie viele Sommer habe ich noch? 
Wenn es gut läuft, dann noch fast so viele wie die, an die ich mich erinnern kann. Wenn es schlecht läuft, dann sind es nicht mehr viele. Sollte ich dann nicht mit diesem Sommer so umgehen wie mit meinen Arbeitstagen? Voller Freude? 
Nein, denn der Unterschied ist ja, dass auf der Arbeit nicht jeder Tag gleich ist und ich mich sicher fühle. Dieser Sommer zeigt uns aber,  dass sonnengleiche, blauhimmelige Tage nerven können und an die Nerven gehen. 
Klimawandel verunsichert.
Die Regierung schweigt.
Ich versuche, das Schöne herauszupicken: nachts draußen schlafen und die Natur zu erleben, das ist wirklich einmalig. Eis essen statt Mittagessen lieb ich auch.  Für mich ist es auch kein Problem, morgens früh aufzustehen und meine Dinge zu erledigen, ich bin morgens am fittesten. Gegen ein Nickerchen am Mittag habe ich auch nichts und ich bin wirklich gut darin geworden, kreative kalte Gerichte in der zu heißen Küche schnell zuzubereiten- draußen essen ist eh das Beste!
Und wenn es dann mal einen Platzregen gibt,  bin ich darin der glücklichste Mensch. Ich stehe im Badeanzug auf dem Balkon und genieße die Kühle - oft ist erst der dritte oder vierte Regenschauer an einem Gewitterabend so richtig knallekalt,  das habe ich vorher auch nicht gewusst.
Das ist dann so, wie wenn wir früher zu lange im Schwimmbecken geblieben sind.
Ich glaube, so intensive Erinnerungen gehen wirklich nur im Sommer- oder an verschiedenen Weihnachten vielleicht.
Einmal musste ich für eine Nachprüfung lernen und bekam von draußen nicht viel mit. 
Ein paar Sommer lang half ich auf einem Reiterhof aus und diese Erinnerungen sind fest in mein Herz getackert, auch,  weil Stef dort, genau an dieser Stelle,  ihren Platz hat. 
Wir fuhren im Sommer an den Atlantik, waren aber auch mal auf einem Plattbodenschiff in der kalten Nordsee, während zuhause alle bei 36 Grad schwitzten - als wir zurückkehrten, hatten wir dann Regen,  unser Regensommer war aber toll. 
Dann gab es diesen Sommer,  in dem ich alle Sorten McFlurry-Eis probieren musste. Damals hatten wir noch einen McDonalds in der Stadt und waren mit drei Sorten McSundae aufgewachsen (Erdbeer, Schoko, Caramelsauce) bzw der vierten ohne alles, McFlurry war eine Sensation. Ich mochte Smarties am liebsten. 
Davor gab es den Sommer, in dem ich endlich 18 war. Ich arbeitete beim Radio und war so so happy. 
Die Sommer, in denen die Katzen jeweils kamen, waren besonders. 
Der Sommer, den ich in vollen Zügen mit meiner Partnerin genossen habe, bevor sie mich ohne Grund verließ, war weniger gut,  aber es gelang mir, den Herbst so hinzubiegen, dass durch Reisen, neue Menschen und neue Erinnerungen das Jahr nicht so ganz schlecht war.
Der Sommer, in dem ich endlich wieder lieben konnte. 
Die Sommer, in denen ich neu begonnen habe,  ob neue Schule,  Ausbildung oder Beruf. 
Der Sommer mit Krebs - mit der Glatze habe ich erst im Oktober gefroren und ich war froh,  dass die Tage lange hell waren. 
Du siehst, Sommer sind besonders und oft toll. 
Aber Herbst ist toller🤭
Und noch toller wäre es, wenn es endlich eine Regierung gäbe, für die Klimaschutz mehr bedeutet als "Wetter können wir nicht ändern"
Machen wir das Beste aus diesem Sommer und denen, die noch kommen.  Und aus den Jahren,  die wir hoffentlich noch haben 💛

Das Bild ist KI-generiert