19.10.26

Weisheit von Opa

Mein verstorbener Opa hat mir vor ein paar Jahren eine wichtige Weisheit mitgegeben: 
"Lege niemals etwas an seinen "richtigen" Ort, wenn es vorher monatelang an derselben Stelle lag. Du wirst diesen "richtigen Ort" vergessen und ewig nach dem Ding suchen und Du weißt, es lag vorher monatelang griffbereit!"
Darum habe ich in jedem Raum eine Schere, damit ich bloß nicht suchen muss!
Und trotzdem suche ich dauernd Dinge😅🤭





18.10.26

Kürbissuppengedanken

Vor vielen Jahren hatte ich eine "Freundin", die irgendwann zu mir meinte, ich solle nicht so viel Kürbis essen - wegen der vielen Kohlenhydrate.
Mein heutiges Ich hätte gesagt "kümmere dich um deinen eigenen Kram". Mein damaliges Ich hat sich bei einer Ernährungsberaterin erkundigt, die lachend meinte "Nein. Du kannst höchstens ein bisschen orange werden,  aber dann würdest du schon echt sehr viel Kürbis gegessen haben. Aber ansonsten ist Kürbis kalorienarm und sehr gesund". 
Mit dieser Anekdote aus meinem Leben möchte ich Dir sagen:
Höre auf Deinen Bauch - sowohl bei der Auswahl Deines saisonalen Lieblingsgemüses als auch bei der Auswahl Deiner Menschen.  
Happy Herbst!

Am Wochenende habe ich natürlich wieder Kürbis gekocht

war mega🤭🎃🧡


17.10.26

Frauen und andere Gruppen

Diese Woche im Bus: eine laute Frauengruppe, keine Teenies, eher älter als ich noch,  aber das Verhalten 👎
Zugegeben, im Moment muss auch ich mit unserem ÖPNV aufpassen, weil der Baustellenfahrplan sich wöchentlich zu ändern scheint. Mal fährt ein Bus durch zum Bahnhof,  mal muss man umsteigen, mal fährt er zum Merkur rauf oder kommt von Balg. Das ist alles sehr kompliziert. Aber ein Blick in die App oder auf die Website bringt stets Licht ins Dunkel. Und manchmal steht sogar die korrekte Bezeichnung mit dem Ziel auf dem Bus drauf.  So auch an besagtem Tag. Dieser Bus fährt 1x pro Stunde zum Bahnhof und man muss nicht umsteigen. 
Also steht darauf 216 Augustaplatz/201 Bahnhof. Die Frauen hatten alle Smartphones, aber keine hat nachgesehen - eine fragte dann den Busfahrer und er antwortete ja, ich fahre zum Bahnhof. Auf ihrem Platz sagte die Frau, der Busfahrer sei nicht so nett,  man müsse sehen. 
Und da ist mir der Kragen geplatzt. Nicht nur,  dass diese Gruppe nicht leiser sein konnte,  nicht nur, dass sie im Bushaltestellenhäuschen geraucht haben, obwohl es verboten ist. Nein, es wird auch noch jemand beleidigt, der immer freundlich grüßt.
"Der Busfahrer ist sehr nett und dieser Bus fährt durch bis zum Bahnhof", sagte ich in pampigem Ton zu der Frau und nahm auch nicht meine Kopfhörer ab. Und als dann kurz vor dem Augustaplatz eine automatische Ansage kam,  dass es nun weiter zum Bahnhof geht, dachte ich,  das Leben kann so schön sein,  wenn frau recht hat.
Als ich ausstieg, winkte ich dem Busfahrer zu und er lächelte und winkte zurück.
Es kann so einfach sein. 
Das Bild ist KI-generiert und die Frauen sind alle still, wie wundervoll!



16.10.26

Loreley

Die Geschichte der Loreley kannte bei uns früher jedes Kind und ich war oft dort am Rhein und in der Gegend. Auch, wenn ich inzwischen die längste Zeit meines Lebens im Bereich der Schwarzwaldmarie lebe, so bleibt der Rhein immer in meinem Herzen und so war ich besonders froh,  als letzten Samstag die Bestellung der Playmobil Loreley geklappt hat😍

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14.10.26

Türsteher

Wann ist es eigentlich in Mode gekommen, zusammen mit der Bustür auf- und zuzuklappen? 
Zu meiner Schulzeit und danach stieg man aus vollen Bussen noch aus und ließ andere Menschen aussteigen, um dann selbst wieder einzusteigen und auf frei gewordene Plätze zu gehen. Heute jedoch stehen sie auch dumm in der Tür, wenn der Bus gar nicht voll ist.
Jetzt gibt es bei uns neue Busse, die die Türen nach außen öffnen. Du musst aber nicht meinen, dass Du dadurch leichter aussteigen kannst, denn nein, da stehen die Türsteher dann immer noch im Weg, als ob sie sich wie Pumuckl verdünnisieren, wenn Menschen an ihnen vorbei wollen. KLappt nicht. 
In Hamburg habe ich mal gelesen "Danke, dass Du Deinen Rucksack absetzt" - ist aber im Süden noch nicht angekommen. Da schlagen Menschen andere Menschen mit ihren Rucksäcken, aber auch Taschen und wundern sich, dass das so ist. Die Liste lässt sich fortsetzen - zum Beispiel Einstieg hinten, das würde sich im Westerwald keiner getrauen. Hier stapeln sie sich und wundern sich, wenn denn mal ein Busfahrer die Hintertür nicht öffnet. Dabei ist das bei uns schon seit Jahren so eingeführt worden - bitte vorne einsteigen. Aber nein, auch da gibt es immer wieder entgegenkommende Menschen - die die Schlange an der Vordertür anhalten. Es ist wie im richtigen Leben: Rücksichtslosigkeit nimmt zu und ich bin glaub ich jetzt echt eine alte Else Kling! Eine Else, die gern Calm down von Rema zur Beruhigung hört. // unbezahlte Werbung 


Das Bild ist KI-generiert 





13.10.26

Bauarbeiterkater

So ein Baukran in der Straße ist schon eine unerhörte Sache, finden die Katzen. 
Gestern nach Feierabend war es so warm,  dass ich den Balkon nochmal geöffnet habe. 
Kaum lagen die Decken draußen, kamen alle herausspaziert und dann sahen sie ihn,  den ersten Kran ihres Lebens.  
Die Zwillinge schwanken noch ein bisschen zwischen Neugier und Angst und am Abend haben sie den Schlaf der Gerechten geschlafen, aber Kleinerhong, schon immer Ingenieur und Installateur, hat gleich überlegt, ob er einen solchen Kram vielleicht anfassen und gebrauchen kann. Später hat er ihn dann vom Kratzbaum aus genau betrachtet, das schien den besserer Winkel zu sein.