1.7.26
Wir brauchen Klimapolitik. Aber ja, sprechen wir doch über Fußball
30.6.26
niemand anderes
29.6.26
Kleinerhong
28.6.26
Besser als früher
27.6.26
So Gedanken.
26.6.26
Katzenseniorsorge
25.6.26
Eine wahre fiktionale Geschichte
24.6.26
Buchtipp: Mein kleiner Apfelhof zum Glück
23.6.26
Buchtipp: Adalina und die Liebe zu den Büchern
Ich durfte die Geschichte vorab lesen und kann es Dir wärmstens empfehlen. Denn: Ich konnte es kaum weglegen, weil es so spannend, empathisch und gleichzeitig lustig geschrieben ist. Außerdem hallte es noch lange nach, das habe ich oft bei wahren Geschichten oder Begebenheiten, von denen ich erstmals höre. Den Mini-Bücherbus in Italien gibt es wirklich.
Regina Mengel/Tessa Hansen erzählt so nah und lebendig, ich hatte gleich Bilder im Kopf. Und die toll beschriebenen Menschen, die zu Freunden werden - ich musste noch lange an diese Geschichte und die Leute darin denken, weil der Zusammenhalt einfach spürbar ist und diese ganze Story wie ein Film vor meinem geistigen Auge ablief.
Ich habe bereits die Bücherschiff-Bücher von Tessa Hansen kaum weglegen können - und die sind ganz anders - und nun träume ich von einer Fortsetzung, damit ich weiß, wie es Adalina weiterhin ergeht. Aber das Buch ist natürlich in sich abgeschlossen, ein herrlicher Sommerroman, den Du durchaus auch jetzt für Deinen SUB kaufen und im Winter lesen kannst, um Dich zu wärmen, falls es Dir aktuell zu warm ist.
22.6.26
Montag
21.6.26
Notizbuchliebe
20.6.26
Jessie J
Vor einigen Jahren war ich bei einem Konzert von Jessie J und da hat sie mich nachhaltig beeindruckt. Hier eines der Zitate von damals.
Ich wünsche Dir einen wundervollen Tag.
19.6.26
Filz-Caramelli
18.6.26
Die verrückte Katzenfrau mag Haferkater
17.6.26
Freundinnentag
16.6.26
Kleinerhong und seine Badewanne
15.6.26
Buchtipp: Die Briefeschreiberin
14.6.26
Smartphonebreakdown
Was aber nun mit meinem wirklichen ganzen Leben auf dem Teil? Die Fotos! Ich konnte an diesem Abend keine Fotos der im Bett dicht an dicht kuschelnden Kater machen, weil das Tablet keinen Blitz hat und jedes Aufstehen aus dem Bett, um Licht einzuschalten oder eine Kamera zu holen, zur Folge gehabt hätte, dass ein Kater mindestens dabei hätte behilflich sein wollen und mit aufgestanden wäre.
Dann also kein Foto, bleibt das Motiv eben im Herzen.
Was war mit den Personen, mit denen ich gerade noch geschrieben hatte? Eine kurze Info über Instagram und Facebook - immerhin musste ich keine Postkutsche schicken. Aber die Kollegin aus der anderen Abteilung, die mich am nächsten Abend mit nach Hause nehmen wollte, der habe ich eine Postkarte geschrieben und auf den Schreibtisch gelegt.
Die meisten Busfahrer in der Stadt kennen mich, die neuen Busfahrerinnen nicht so. Was also nun mit meinem Busticket? Das konnte ich aufs Tablet laden, allerdings weiß ich nicht, ob der Scanner der Kontrolleure diese Plakatgröße erfassen könnte. Darum war der kurze Gedanke, gänzlich auf ein neues Telefon zu verzichten und so ein ruhigeres "digital detox"-Leben zu führen, auch ganz schnell ad acta gelegt, es ist einfach ein Gebrauchsmittel für mich.
Hinterher dachte ich noch, was für ein Glück, dass ich nicht mit dem Smartphone bezahle. Dass ich durchaus noch andere Hobbies habe und dass ein Geschäft vor Ort einen bezahlbaren Ersatz vorrätig hatte. Aber auch: Dass ich mir nun wieder einmal bewusst gemacht habe, dass nichts selbstverständlich ist und ich bewusst auch mal mehr handyfreie Zeit einplane, nicht nur, wenn ich kreativ bin, schreibe oder mit den Katzen spiele.
Schön, dass Du mich liest 🤗 Vermutlich auf dem Handy oder wie auch immer ♥️
13.6.26
Ein besonderes Geschenk
12.6.26
Pommesliebe
Nachdem ich den tollen Sticker von kindasfckreations lange Zeit nicht mit Pommes, sondern nur einmal in freier Wildbahn oder über Kroketten posten konnte, hier nun ein artgerechtes Foto für Dich:
Überhaupt lohnt sich ein Besuch in ihrem wundervollen Shop. Man kann sogar "pay it forward" auswählen und somit jemand anderem eine Freude machen
// unbezahlte Werbung
11.6.26
Frühstückseidünger
10.6.26
Buchtipp: Die Widmung des Buchhändlers
Ich habe dieses eBook durch einen Zufall für 99 Cent erhalten. Auch dieses Buch gibt es wie das gestrige als Taschenbuch nur beim großen A, so wie ich das sehe, was sehr schade ist. Denn die Geschichte ist groß. Berührend und besonders, viel Historie und auch viel Gefühl, aber ganz ohne Kitsch.
Darum habe ich mich entschieden, sie als Buchtipp zu posten. Autorin Ella Wünsche erzählt von Johanna und Karl kurz nach dem Krieg und von Karla und Lea, aber auch von Lucien, Aaron und Pierre in der Gegenwart - und auf ganz wundersame Weise gehören Gegenwart und Vergangenheit so zusammen, als würde hier ein bunter Teppich gewoben. Der Teppich hat dunkle Stellen, aber so wie das im Leben ist, gibt es auch Licht. Die Geschichte beginnt in Heidelberg und zieht sich dann über Baden-Baden bis nach Frankreich und das, was die Autorin hier beschreibt ist mehr als nur eine Familiengeschichte, in der die Schwester nach dem Bruder sucht. Es sind diese ungestellten Fragen, die ungelösten Antworten, die dieses Werk besonders machen. Es geht um die Ungerechtigkeit der Arisierung, um das Unrecht, das Juden grundsätzlich widerfahren ist, aber auch um die Liebe, die eine starke Frau loslassen lässt. Es geht um die Liebe einer Großmutter zu ihrer Enkelin, um den Roten Faden in Familien und um die Widmung des Buchhändlers, die alles verändert. Die Beschreibungen der Orte und Menschen gefallen mir gut. Im Mittelteil gibt es mal ein paar Tippfehler oder auch merkwürdige, nicht stimmige Sätze, am Ende gibt es ein Bundeskulturamt statt eines Ministeriums, aber darüber kann man leicht hinweglesen. Es ist eine Geschichte, die spannend ist und glücklich macht. Daher wäre es schön, würden solche Bücher heutzutage über die Selfpublishingwege veröffentlicht, bei denen auch echte BuchhändlerInnen eine Chance zum Verkauf haben.
9.6.26
Buchtipp: Attila
8.6.26
Inspiration
7.6.26
Nochmal Rosengarten und Caramelli
6.6.26
Nachruf auf die beste Busfahrerin der Welt
Ich spreche hier im Blog meine Lesenden immer mit "Du" an. Daher setze ich diesen Nachruf als Brief an die beste Busfahrerin der Welt in Anführungszeichen.
"Ich habe vor ein paar Tagen erfahren, dass Du, meine Lieblingsbusfahrerin, am 25. Mai viel zu früh verstorben bist. Das ist so traurig, gerade weil ich weiß, dass Du noch viele Träume und Pläne für die Rente hattest.
Wenn Du an mir vorbeigefahren bist, weil ich radelte oder in die andere Richtung musste, hast Du mir immer wie die Queen zugewunken (okay, etwas fröhlicher als die Queen hast Du schon geschaut, aber Deine Haltung und Dein Winken waren queengerecht!). Wenn wir zusammen fuhren, dann hatten wir immer Zeit für einen kurzen Plausch, auch wenn man während der Fahrt nicht mit der Fahrerin sprechen soll. Du hast immer abgewartet, bis Deine Zugestiegenen sicher auf einem Platz saßen, bist immer umsichtig und vorsichtig gefahren. Du zaubertest Menschen quer durch alle Generationen ein Lächeln ins Gesicht, warst, egal wie sehr Du im Leben gestruggelt, gekämpft hast, immer freundlich und lustig.
Ich weiß gar nicht mehr so genau, wann wir uns kennenlernten. Es ist aber sicher über zehn Jahre her. Du warst nicht nur meine Lieblingsbusfahrerin, sondern auch Kundin bei mir, hast Konzerte und Theater geliebt und ich habe Dir gerne die schönsten Plätze ausgesucht. Dadurch kamen wir ins Gespräch. Irgendwann tauschten wir Nummern aus und Du schicktest mir immer Deine Urlaubsfotos - ich fahre ja nicht wirklich in Urlaub, weil ich dann die Katzen zu sehr vermissen würde. Du hast darüber gegrinst, sie aber auch meine Kinder genannt und regelmäßig nach ihnen gefragt, Du warst sehr tierlieb. Darum hoffe ich, dass Du meinen drei Engelskindern auf der Sommerwiese die Köpfchen getätschelt hast, bevor Du weiter ans Meer gereist bist, oder in die Berge. Ich wünsche Dir, dass Dir der Wind durchs Haar weht und Du tolles koscheres Essen und Getränke vor Dir hast, da, wo Du jetzt bist. Dass die Musik spielt und dass Du es jetzt leicht hast.
Als ich an einem Abend, es war schon spät, vor Jahren in Deinen Bus stieg, fragtest Du "Jessy, was machst du hier? Es ist zu dunkel!" Ich musste unsere Alarmanlage im Geschäft ausschalten, wie so oft, die Sicherheitsfirma hatte angerufen - meist war es Fehlalarm. Du machtest Dir aber gleich Sorgen, dass da echte Einbrecher am Werk waren und mir etwas passieren könnte: "Ich drehe ja nachher an der Endstation und fahre zurück, schaffst Du meinen Bus auf dem Rückweg oder ist das zu knapp? Denn wenn Du nicht einsteigst, rufe ich die Polizei, ich kann sonst nachher nicht beruhigt einschlafen!" "Ich kann Dir ja schreiben", meinte ich locker, aber Du fandest, dass zu viel Zeit vergehen würde, bis Du aufs Handy schauen konntest. Also schaffte ich es - ich lief, um die Alarmanlage auszuschalten - es war ein Fehlalarm - und war rechtzeitig an der Bushaltestelle, um noch einmal bei Dir einzusteigen und sicher nach Hause zu gelangen. Du hast Dir viele Gedanken um Menschen gemacht, warst ein großherziger Mensch. Dass die Welt solche Menschen verliert, kann ich nur mit dem Gedanken akzeptieren, dass der Himmel einen Engel mehr gebraucht hat."


















































