31.7.26
Kinderteller not for sale
30.7.26
Cafe Krümelchen
29.7.26
Sommerabend im Garten
Wenn man gemeinsam etwas verloren hat, hat dies etwas Verbindendes. Wir haben im August vor zwei Jahren AJ verloren und nichts ist mehr wie es war. Wir sehen uns alle seltener, eine gewisse Zeit waren wir noch alle KollegInnen, doch inzwischen hat es einige von uns woanders hin verschlagen. Es kommen auch Verpflichtungen und andere Jobs und einfach das Leben dazwischen. Gestern haben wir uns wiedergetroffen, um einfach einen schönen Abend zu haben und zu fühlen, wir sind noch da und wir halten zusammen. Es war eine vertraute, wunderschöne Atmosphäre. Danke. ❤️🩹🌈
28.7.26
Eine Tüte voller Glück
27.7.26
Weitere Geschichten aus der NachbARSCHaft
26.7.26
Neue Geschichten aus der NachbARSCHaft
25.7.26
Buchtipp: Begegnungen - Christian Simon
Begegnungen mit Weltstars und anderen
- Von Paul McCartney bis Frank Elstner
lauten die Untertitel dieses wunderschönen Buches. Ich muss vorwegnehmen: Ich bin befangen und mag den Schreibstil von Christian Simon sehr.
Er ist nah, er ist klar und umfassend, aber auch lustig, damit amüsant und leicht - auch wenn manchmal schwierige Themen beschrieben werden. Ich wusste das, weil ich sein Werk "Paul McCartney hautnah: Meine Jahre mit der Legende" während Corona gelesen habe. Es erschien im März 2020 und es war damals seit Jahren mal wieder das erste Buch, dem ich mich komplett und in Ruhe widmen konnte, weil in meinen damaligen Jobs Kurzarbeit herrschte. Zuvor habe ich jahrelang kaum gelesen, was mir sehr gefehlt hatte, und mit seinen sehr nahen Zeilen kam ich wieder in einen Lesefluss.
Es ist im Dezember 2025 sogar auf Englisch erschienen.
Kürzlich habe ich das Familienkochbuch der McCartneys gekauft, weil es in einer älteren Zeitschrift als Buchtipp beschrieben war, erschienen ist es in Deutschland im November 2021 und inzwischen haut der Verlag es für nur zehn Euro raus. Es beinhaltet Lindas Rezepte und Paul samt Kindern hat es neu veröffentlicht. Auch da habe ich beim Lesen an Christian Simon und seine Frau gedacht und an die Jahre, die sie mit Paul und Linda verbracht haben und die er uns in seinem Buch zugänglich gemacht hat.
In manchen Szenen kam es mir vor, als säße ich selbst daneben. Die Erzählungen hallen nach, man merkt sie sich. Und so ist es auch mit diesem Buch. Die Begegnungen, die Christian Simon mit Stars wie Tina Turner, Hape Kerkeling, Cynthia Lennon oder auch Johannes Mario Simmel (und vielen anderen) erlebt, sind so toll erzählt, dass wir nicht nur Einblicke in deren, sondern auch in sein Leben erhalten.
Eigentlich müsste man auch mal ein Buch über Christian Simon schreiben, er hat bestimmt noch viel mehr zu sagen. Als wir uns das erste Mal (in meinem vorherigen Job) begegnet sind, war ich noch sehr jung und er Konzertveranstalter eines Konzertes mit den Lords, mit denen er seit 1974 zusammenarbeitete (er war als Fünfzehnjähriger Zaungast eines Konzertes, war mutig (mehr verrate ich nicht) und allein diese langjährige Zusammenarbeit muss für ihn rückblickend doch ganz unfassbar sein. Mir geht es jedenfalls mit den Menschen so, bei denen ich vom Fan zur Freundin wurde, diese besonderen privaten Verbindungen, die man zu diesen teils sehr öffentlichen Menschen hat, das Vertrauen, das sie in uns setzen - unbeschreiblich). Es war damals auch sofort auch eine Vertrauensbasis zwischen Christian Simon und mir und ein angenehmes Arbeiten auf Augenhöhe. Er kann einfach gut mit Menschen umgehen, das liest man auch aus den Begegnungen in seinem neuesten Buch heraus - aus Interviews und Zufallsbegegnungen werden Freundschaften, zum Beispiel mit Menschen wie Peter Behrens von Trio, den er hier in Baden-Baden trifft, als dieser längst hier wohnt. Sie treffen sich öfter, freunden sich miteinander an.
Mit Udo Jürgens führt er ein Interview, nachdem er ihn in seinem viel zu kleinen Auto vom Flughafen abgeholt hat - und gewinnt mit seiner offenen Art einen Freund. Später veranstaltet er Konzerte und schreibt ein ganzes Buch über ihre Gespräche - "Ich, Udo: Gespräche mit Christian Simon".
Frank Elstner und Jochen Pützenbacher sehen Christian Simons Talent und er darf bei RTL Radio Luxemburg anfangen, später wechselt er zu SWF1. In meinem kleinen rosa Kinderradio liefen diese Sender früher auch, zwar erst nach seiner Zeit, aber auch so entsteht eine Nähe.
Christian Simon fängt hier Stimmungen ein, erzählt das Leben und lässt uns teilhaben. Sehr viele Fotos aus 50 Jahren runden das Erzählte ab. Ein Nachschlag, fast wie eine Konzertzugabe sowie ein Anhang sind ebenfalls darin zu finden.
Ich halte ein vermeintlich kleines Taschenbuch in Händen, aber es hat einen großen Inhalt. Danke!
// unbezahlte Werbung, selbstgekauft
Erwähnte Bücher
Ich, Udo: Gespräche mit Christian Simon
ISBN 978-3784434087
Paul McCartney hautnah: Meine Jahre mit der Legende
Christian Simon
ISBN
978-3784434742
Begegnungen
Christian Simon
ISBN 978-3911682381
Linda McCartney´s Familienkochbuch
ISBN 978-3641289768
(Achtung, nur die deutsche Version ist günstiger als zum ET)
24.7.26
IKEA Huset
23.7.26
Kopfhörerhäkelei
22.7.26
Post ist da!
21.7.26
Zukunftsträume
20.7.26
Buchtipp: Schwestern in einem anderen Leben
19.7.26
MoonEllyShop
18.7.26
Im Regen tanzen
17.7.26
Apfelhof-Reihe von Sonja Flieder
16.7.26
15.7.26
Fußball und die kleinen rechten Würstchen
Was ist eigentlich passiert? Die Welt hat sich so sehr gedreht, dass nicht einmal mehr so etwas Verbindendes wie Fußball sie einen kann. Da sind Ronny und Didi aus Sachsen, aber auch Mandy und Gerlinde und vor allem die, die "ja nichts gegen Ausländer" haben, aaaaber - gegen Frauen. Als wir gegen Curacao 7:1 gewonnen haben, las ich, es sei eigentlich ein 4:1 gewesen wegen der deutschen Torschützen ohne Migrationshintergrund. Wenn eine Schiedsrichterin pfeift oder eine Kommentatorin kommentiert, hagelt es Vorwürfe und Spott.
Dabei sind manche von diesen selbsternannten ExpertInnen selbst MigrantInnen. Oder wie sollte man das nennen, wenn die Familie 1989 in den Westen geflohen ist, Begrüßungsgeld kassiert hat und sich ein neues Leben hier aufbaute? Ach, ich vergesse, viele von diesen Mandys waren damals ja noch nicht einmal geboren. Ihr kennt das Leben Eurer Vorfahren gar nicht. Und Ihr wisst auch nicht, was es heißt, in eine Schulklasse mit lauter "Wessis" zu kommen, während Ihr von Kleiderspenden gelebt und im Auto geschlafen habt, bis es eine Lösung gab. All das habe ich damals live miterlebt. Wir bekamen neue MitschülerInnen und die hatten nichts Lustiges zu erzählen. Aber so richtig frei lachend habe ich sie beim Sport erlebt, beim Fußballspielen und Kindsein.
Ja, es gab WMs, da war ich auch mehr "mit dabei", habe Public Viewing gemacht und mich mit Engländern in einem Pub über jedes Tor gefreut. Inzwischen macht es mir nicht mehr so viel Spaß unter Leute zu gehen und wenn die FIFA eine Rote Karte auf Bewährung ausstellt oder Menschen in Quatar sterben weil die Arbeitsbedingungen mehr als schlecht waren, mag ich auch keine Spiele schauen, auch nicht, wenn ich Hoffnung hatte, dass gemeinsame Gastgeber Mexiko, Kanada und USA vielleicht dadurch etwas zusammenrücken. Doch Fußball verbindet. Gerade die Lebensfreude im Sommer verbindet - aber eben nicht, wenn Rechte sagen, wo es langgeht. Bei einer WM geht es doch darum, gegen und mit anderen ein Turnier zu spielen. Sonst muss blaubraun SAX gegen braunblau Rechts spielen. Könnte langweilig werden mangels Mannschaften.
Und die Frauen, die kompetent kommentieren und manchen geraderen Satz sprechen können als einige Männer? Wen beeinträchtigt das jetzt genau? Ich verstehe es einfach nicht, da werden Dinge klein geredet, die schon immer Völker verbunden haben. Wir hätten die Chance gehabt, ein Fußballfest zu feiern. In kühleren Nächten, miteinander. Doch wir haben die Kurve nicht gekriegt. Schade.
14.7.26
Playmobilliebe
13.7.26
Ventilatoren im Test
12.7.26
Wann hast Du das letzte Mal etwas zum ersten Mal gemacht?
11.7.26
Hitzewelle, Psychotherapie und Politik - ein Kommentar
Was denkt sich unsere Regierung, speziell der Kanzler, eigentlich? Sie haben ja viele Ideen, sind studierte Menschen, aber gerade glaube ich, sie denken
NIX.
Nicht nur, dass durch die Grundsicherungs-Sanktionen Alleinerziehende möglicherweise zwei, drei Monate gesperrt werden könnten und so unweigerlich noch mehr in die Armut rutschen. Nicht nur, dass TherapeutInnen verzweifelt versuchen, ihre Existenz zu retten - jetzt wird kein Wort über die Hitzetoten verloren und darauf angesprochen wird sparsam geguckt. Das kann einfach nicht wahr sein!
So ein Amt besteht ja auch aus Respekt. Wenn er nur ein bisschen an die nächsten KanzlerInnen denken würde, würde Herr Merz doch mal überlegen können, was er da gerade diesem Amt antut. Hasst er sein Volk? Mag er keine Menschen? Ich meine, das könnte ich sogar verstehen, mir sind Menschen auch suspekt. Aber ich bin halt auch keine Kanzlerin. Und ich finde, jede neue Idee, die da gerade von unserer Regierung kommt, tut nichts für unsere Gesellschaft. Ganz im Gegenteil. Sie spaltet. Aber man kann halt auch keinen Wahlkampf in Gummistiefeln machen, wenn es überall heiß ist. Ich bin gespannt, wann er sein Versprechen, die Sache mit dem Cannabis rückgängig zu machen, einlöst.
10.7.26
Habibi Schoko
9.7.26
Meine Nostalgie ist die Jugend anderer
8.7.26
7.7.26
Buchtipp: Agnes Auberts zauberhafte Katzenzuflucht
6.7.26
Gute Nachbarn, schlechte Nachbarn
5.7.26
Theater Baden-Baden: Imagine
4.7.26
Dönerbaba
Seit vielen Jahren kenne ich den Baba, der die Leute wie ein Papa begrüßt und Ayran schenkt oder eine Riesenportion auf den Dönerteller legt, wenn man länger nicht da gewesen ist. Dann muss man nämlich Essen nachholen, sagt er. Es gibt hier noch zwei weitere Dönerangebote, die ich wahrnehme, die vielen anderen nicht so, aber er ist einfach so besonders herzerwärmend 💕



















































