7.12.15

Club der Roten Bänder

Wow, die Woche ist gerast - heute kommen nochmal zwei Teile, aber die gute Nachricht ist, dass es sich hierbei nicht um die letzten Folgen handelt sondern um das Staffelfinale - denn VOX hat angekündigt, dass sie weiterdrehen werden *freu* Hier aber erstmal die Zitate der letzten Woche:






22.11.15

Buchtipp: Sabine Kornbichler - Das böse Kind

Wenn ich ein Buch von Sabine Kornbichler aufschlage, erwarten mich viele viele Seiten Spannung, Psychologie, alte Bekannte und neue, verwobene, ausgeklügelte Fälle. Die wichtigste alte Bekannte sollte eigentlich Kristina Mahlo sein, Nachlassverwalterin mit dem besten Zuhause, das man sich nur denken kann. Aber meine Lieblingsfigur ist ihre Mitarbeiterin Funda, nicht nur wegen Baklava und einem großen Herz.
Im dritten Band der Mahlo-Reihe bekommen wir wieder eine Ahnung davon, was Eltern falsch machen können. Aber auch, wie wenig manche Kinder sich beim Erwachsenwerden aus ihrer Geschichte mit eigener Kraft herauswinden und zu guten normalen Mitbürgern werden. Oder eben doch.
Sabine Kornbichler erzählt wie gewohnt spannend und bildhaft, sodass nicht nur die Figuren sofort präsent sind, sondern auch die Umgebung wird derart plastisch porträtiert, dass man sich am Ende so fühlt, als sei man selbst dort gewesen.
Jedes der drei Mahlo-Bücher ist für sich eine abgeschlossene Geschichte und nach einem Jahr habe ich Dies und Das vergessen, aber auch hier wird der Erinnerung auf die Sprünge geholfen ohne, dass es langweilt - aber vermutlich doch gründlich genug, dass ein neuer Leser alles versteht.
Wer letztendlich DAS BÖSE KIND ist und weshalb Kristina Mahlo mit ihrem turbulenten Privatleben und schlaflosen Kakao-Morgen dennoch mehr arbeitet als andere, die mit Herzblut ihrem Beruf nachgehen, verrate ich Euch nicht :D Frankreich und ein neuer Mann spielen ebenso eine Rolle wie ihre herzerwärmenden Eltern.
Als Nachlassverwalterin soll sie diesmal ein WG-Zimmer auflösen und einen entfernten Verwandten finden und gerät mehr und mehr in einen schon Jahre zurückliegenden anderen Fall, den sie abgeschlossen glaubte. Nur ihrer Aufmerksamkeit ist es zu verdanken, dass hier überhaupt eine Verbindung hergestellt werden kann. Dass sie dadurch jedoch wieder ins Fadenkreuz eines Täters gerät und sich erneut in Gefahr begibt, ist nur ein Teil der Geschichte, die zu lesen sich sehr lohnt.
"Kriminialroman" sollte Euch nicht abschrecken, im Gegenteil :) Hier noch ein Bildchen für Euch, ich konnte nicht anders, das Playmobilteufelchen benutze ich so selten auf Fotos :)

16.11.15

Und am Ende kann ich es kaum erwarten, nach Hause zu kommen

Ich hatte Euch das Ende meines 30-Tage-Projektes ja gar nicht erzählt :) Nachdem ich heute Daten auf ein neues Smartphone übertragen habe und die Notiz fand, muss ich das jetzt unbedingt tun :)))
Bei meiner Omi gibt´s nämlich ein neues Outlet-Center. Morgens, wenn ich dort ankomme, ist es noch nicht geöffnet, aber das tolle PANO, ein Cafe, ähnlich wie ARAN, mit Brot, süßem Gebäck, Tee und natürlich Kaffee. Meiner besten Freundin Franzi habe ich dort ein Buch gekauft, eine kleine Auswahl an Büchern und anderen Dingen haben sie dort. Auch Schokolade. Wundervolle Schokolade mit kandierten Minzblättern. Ich kenne diese Art Schokolade und nahm sie dann auf einer der letzten Touren mit. Beim Auspacken denke ich noch "die sieht ja aus wie die Rosenschokolade vom Cafe König" - unserem Cafe König in Baden-Baden. Ich sehe die innere Verpackung und denke "Ach, die haben sogar dieselben Farben..." Haha, was soll ich sagen? Ich habe ernsthaft 250km fahren müssen um im PANO eine umetikettierte Cafe König Schokolade zu kaufen :)))
Meine beste Freundin Franzi meint dazu: "Reisen bildet und bringt gleichzeitig nix". Ja, wie weise. Ich bin gern zuhaus ;D

Daten von Samsung auf Samsung transferieren

Ich mag ja gern immer die gleiche Pizza, immer dieselbe Nummer bei Hong und meinen Stammkaffee habe ich auch. Warum also bei einem der wichtigsten Alltagsutensilien, wenn nicht sogar DEM wichtigsten, weil es Kamera, CD-Sammlung und Erinnerungsspeicher genauso wie ein wichtiges Kommunikationsmittel ist, genauso bequem sein? Ich habe aufgrund überteuerter Tarife meinen Vertrag ohne Handy verlängert, weil ich so monatlich über 20 Euro spare. Nach viereinhalb Jahren und zwei neuen Akkus lassen jedoch Anzeige und Bedienung zu wünschen übrig, es hängt sich auf oder schreibt nicht mehr korrekt. Ein neues musste her und nach Vergleichen in Netz und vor Ort bin ich der Meinung, ich möchte mein süßes Samsung Galaxy SIII mini gar nicht hergeben. bei netbooksbilliger habe ich es am günstigsten gefunden und heute stellte sich nun die Frage, wie ich all die Daten, vor allem Kalendereinträge und Notizen, hinüberbekomme. Mein Googlekonto hatte schon einmal versagt, was Kontakte betrifft. Also, da das alte SIII nicht über NFC verfügt: Auf beide die App SMART SWITCH heruntergeladen, gesendet, empfangen - fertig. Sogar die SMS sind da - im Gegensatz zu den Notizen mit korrekter Datumsangabe.
Nachdem ich einer Kollegin via iTunes die iPhonedaten übertragen hatte, was sehr viel länger dauerte, muss ich sagen, wenn man davon absieht, dass WhatsApp (das ich sowieso erst seit kurzer Zeit habe, Threema benutze ich lieber) mit Smart Switch komplett ignoriert, von iTunes aber mitübertragen wird, bin ich ziemlich begeistert. Die meisten Sachen habe ich ohnehin auf einer externen Speicherkarte, aber dass ich nun innerhalb kürzester Zeit wieder ein funktionierendes Smartphone habe, gefällt mir :D


10.11.15

CLUB DER ROTEN BÄNDER

WOW WOW WOW! Gestern Abend startete VOX mit der neuen Serie - und ich muss sagen: Hammer! Es ist grandios besetzt, die Geschichte sehr nah an der Buchvorlage und die Zitate bzw Hugo´s Aussagen darin einfach wahnsinnig. Gänsehaut pur und absolut empfehlenswert. Natürlich ist unsereiner eher an Glatzen gewöhnt und kennt auch den ein oder anderen Ernährungswitz, aber ich denke es kann jedem nur guttun, diese Serie zu schauen. Ob man nun als Angehöriger den Kranken besser verstehen lernt oder sich als Kranker verstanden fühlt - Betroffene sind hier wunderbar aufgehoben, auch wenn man vielleicht das ein oder andere (Lach-) Tränchen verdrücken muss. Auch Nichtbetroffenen kann es nicht schaden, sich auch die kommenden Folgen anzusehen. Hier sind Menschen mit ganzem Herzen am Werk und genau das spürt man.
Hier gehts zur offiziellen Facebookseite
und hier begleite ich die Serie
Hier die für mich herausragenden Zitate der ersten beiden Folgen, hab mal bissl was gebastelt:







8.11.15

Playmobil-Fanclub PCC

behäkelt

Dürer ist auch dabei

das Geschenk des Jahres mit Traveller Tim

Sammlung
Der PCC ist eigentlich kein Kinderclub. Trotzdem erhält der erwachsene Playmobilfan freien Eintritt einmal jährlich in einen der Playmobil Funparks. Und ein Geschenk, wenn die Mitgliedschaft im Herbst schon verlängert wurde. Außerdem gibt es Sonderverkäufe nur für uns und Gewinnspiele. Neulich habe ich Traveller Tim eine Karte geschrieben und dann einen eigenen limitierten Tim mit Rucksack bekommen. Heute zeige ich Euch mal einen Teil meiner Sammlung :)

Brahms in Baden-Baden

Ich durfte neulich das Brahmshaus der Brahmsgesellschaft Baden-Baden e.V. besuchen. Ich habe mich hier sofort wohl und "heimisch" gefühlt und man hat den Eindruck, dass der Hausherr jeden Moment von einem inspirierenden Spaziergang nach Hause kommen könnte, so lebendig wirkt es. Alte Briefe, Aufzeichnungen, Kompositionen sowie Photographien und seinen "Blauen Salon" und sein Schlafzimmer findet man hier. Man spürt, mit wieviel Liebe und Anerkennung die Menschen hier das Haus instand halten. Die Dame, die den Garten bestellt - er ist einfach wundervoll - hatte jede Menge über die Besucher (Urenkelinnen Clara Schumanns) zu berichten und auch über jüngste Werke, die hier entstanden sind. Zum Beispiel Lera Auerbachs Musik zum Ballett DIE KLEINE MEERJUNGFRAU von John Neumeier.
Aber auch Ilka Hecker, die Geschäftsführerin der Brahmsgesellschaft, hat unglaublich viel zu erzählen und zu zeigen. http://www.brahms-baden-baden.de
Öffnungszeiten des Museums
Montag, Mittwoch und Freitag 15.00 bis 17.00 Uhr
Sonntag und Feiertag 10.00 bis 13.00 Uhr
Während der Brahmstage ist das Museum täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.
Auch Termine nach Vereinbarung möglich
Es werden auch Führungen angeboten, die speziell auf Kinder und Jugendliche ausgerichtet sind.
Der Gruppenpreis für bis zu 25 Kinder beträgt 30 EUR
Museumseintritt:
Erwachsene 3 EUR, ermäßigt 1,50 EUR,
für Gruppenführungen bis 20 Personen 55 EUR
Das Museum ist vom 24. Dezember bis 6. Januar geschlossen.

Mehr Fotos: Bei Brahms zuhaus




BUNT


Peanut yourself :D das wollte ich immer schonmal, bei Peppermint Patty sein


6.11.15

ENTspannung beim WochenAUSKLANG

Ich brauchte dringend eine Auszeit. Noch während meines 30-Tage-Projektes hatte ich ja beschlossen, möglichst einmal am Tag im Alltag etwas für mich zu tun.
Allzuschnell holte mich ein Haufen Arbeit wieder ein und neben Verspannungen und Unruhe hatte ich zwar die Freude am Umgang mit Menschen, suchte aber nach einer Möglichkeit, mich rasch zu erholen. Urlaubssperre und viel zu tun, immer mal ein bis zwei freie Tage - wie kann ich mich schnell regenerieren?
Tagsüber schlafen? Spazieren gehen? Shopping? Da werde ich ja arm!
Thai-Massage versuchte ich, war schön und in dem Moment gut, aber die Ruhephase verpuffte schnell und ich bemerkte danach nicht viel.
Autogenes Training wirkt immer bei mir, nur muss ich daran denken - und nicht einschlafen vor lauter Erschöpfung.
Also nahm ich spontan "Frau Yak"s Einladung auf Facebook an, denn es betraf einen Tag, an dem ich sonst arbeite, laut Dienstplan hatte ich aber frei. Am nächsten Tag ebenfalls - und ich gehe abends nur noch weg, wenn ich am nächsten Tag Jesstag haben kann. Zudem: Keine Vorkenntnisse erforderlich. Yogamatte und Decke mitbringen - was will ich mehr als mich in eine Decke einhüllen :)
Von meiner Haustür bis zur Praxis, in der der Wochenausklang stattfinden sollte brauchte ich eine Stunde. Und dann: Andere Welt. Räucherstäbchen (ich hatte vergessen, dass ich ja zuhause ein ganzes Paket habe!), Kerzen (ich muss dringend zuhause was an der Beleuchtung tun!), Windspiel, Ocean Drum und Klangschalen in verschiedenen Größen und die angenehme "Frau Yak", die diese Veranstaltung mit ihrer Stimme, mit ihrer Art, ihrem Wesen trägt.
Ich fühle mich bis heute eingehüllt.
 Ihre Infos und Neuigkeiten findet Ihr hier

30.10.15

Das 30-Tage-Projekt: Tag am Meer

Die Überlegung, an meine geliebte Nordsee zu fahren, liegt nahe. Ein Einzelticket ist unbezahlbar, die Distanz für das 30-Tage-Projekt jedoch zu groß für nur einen Tag. Also suchte ich den südlichsten Strand im Norden :D Elbstrand in Hamburg - Övelgönne. Und ich hatte solches Glück: Während es zuhause kühl war und regnete, chillte ich bei "Meeresrauschen" in praller Sonne





Das 30-Tage-Projekt: Lüneburg

Wichtig bei der Hin- und Herreiserei ist meiner Meinung nach, dass man die Strecken nicht kreuz und quer wählt sondern öfter mal den gleichen Weg nimmt, damit die Seele noch hinterher kommt. Ziel war ja, jedesmal am Abend wieder im eigenen Bett zu schlafen. Außerdem hatte ich Ruhetage eingeplant und musste 3-4 Tage pro Woche arbeiten. Also fuhr ich in der Braunschweigwoche auch nach Hamburg und Lüneburg. Dieselbe Uhrzeit, dieselbe Strecke.
Auf der Website der Serie ROTE ROSEN hatte ich einmal die Drehorte gelesen und dass sie 2x pro Woche Außendrehs haben. Ich schaue die Serie nur montags und neben den Stories gefallen mir die Luftaufnahmen und Stadtbilder. Rote Häuser sind einfach freundlicher. Also ab nach Lüneburg, die Schauplätze fotografieren. Dass ich auch noch in einen Dreh mit "Carla" und "Toni"/"Torben" geraten würde hätte ich nie gedacht - voll toll :D Die Folge gab´s übrigens gestern - mit unserer Theaterschauspielerin Birgit Bücker als Tante Münzberg :D Hier der Link zur Folge






Das 30-Tage-Projekt: LESEN - Der Traum der Dichterin von Elke Weigel

In der Zeit vor meiner Reisezeit fiel es mir schwer überhaupt ein Buch zuende zu lesen bzw mich darauf zu konzentrieren. Darum beschloss ich die Zugfahrten zu nutzen. Wie herrlich! Von A nach B reisen und dabei in andere Welten abtauchen. Heute für Euch passend zur Braunschweigroute:

Von der Jungfer zur Sternenjungfrau

Coverbild "Der Traum der Dichterin" von Elke Weigel, © Gmeiner VerlagAnnette von Droste-Hülshoff war für uns in der Schule früher der Inbegriff der Langeweile. Jetzt leiste ich beim Lesen Abbitte und danke Elke Weigel, dass sie Annettes Leben neu erzählt. Als Frühchen geboren bleibt die Dichterin zeitlebens gesundheitlich beeinträchtigt und wird zudem nicht immer von ihrer konservativen Mutter und der restlichen Umwelt verstanden.
Genie und Wahnsinn – das trifft es nicht ganz. Aber um Leben und Gefühle zu verarbeiten sucht Annette sich immer wieder eine geheime – nur für sie sichtbare – Verbündete und schreibt, schreibt, schreibt. Wenn sie das nicht kann, fehlt ihr etwas. Zum einen schreibt sie, um der Mutter zu gefallen. Die liest die Gedichte der Tochter gern im Freundeskreis vor. Zum anderen ist es das Schreiben Annettes Ventil. Denn sie liebt Frauen, was gänzlich unmöglich in dieser Zeit ist, noch dazu als die Außenseiterin, die sie ohnehin ist.

Unverstanden von Freunden und Familie

Die Geschwister agieren mal als Verbündete, mal als Fremde, ebenso ist es mit anderen Verwandten. Je älter die junge Annette wird, umso schwieriger gestaltet sich das Leben. Aus den heiteren Sommeraufenthalten bei den Großeltern wird ein Treffen junger Leute, die einander das Leben eher schwer machen, statt den Sommer zu genießen. Die frühere Freundschaft zu ihrer Cousine wird zu einer Feindschaft, die selbst Annette zunächst nicht begreift. Es sind besondere Menschen, von denen hier erzählt wird: die Gebrüder Grimm, Heinrich Straube, alles keine Unbekannten. Eigentlich sollten gerade sie diejenigen sein, die die Dichterin verstehen. Doch die Grimms sammeln ihre Märchen nur von anderen Autoren zusammen und der arme Straube wird von seinen Gefühlen und vermeintlichen Freunden überlistet. Das macht mehr als eine Intrige gegen Annette möglich. Sie wird mehr und mehr zur Zielscheibe und gilt als ewige Jungfer.
Erst als sie durch Zufall ein Haus während der Abwesenheit der Hausherrin bewohnen soll, wird sie zur “Sternenjungfrau” und lernt, dass sie etwas ganz Besonderes ist. Freundin Male scheint dies schon vorher in ihr geweckt zu haben, doch auch hier gilt: Keine Liebe ohne Schmerz.
Ich bin ja von ganzem Herzen Romantiker und bestehe darauf, Frauen als reale Menschen zu sehen, die Männern liebend zur Seite stehen und sich ganz natürlich verhalten dürfen,
ist nur eine der Satzperlen, die diese Zeit beschreiben. Elke Weigel legt nach “Robin & Jennifer” erneut einen historischen Roman vor, der gleichzeitig so ganz anders ist als ihre anderen Bücher. Die Gefühlswelt der Dichterin ist plötzlich die eigene, auch wenn die Gedanken manchmal schwierig nachzuvollziehen sind. Doch eines haben alle Weigelbücher gemein: Ich kann nicht aufhören zu lesen.

Eine große Persönlichkeit wird lebendig

339 Seiten, die uns auch sprachlich in eine andere Zeit versetzen. Sätze wie “Im Verstand der Frau bleibt immer eine gewisse Schwäche zurück” werden glücklicherweise ausgeglichen mit Herzhüpfern wie “Wir lachten bis mir die Tränen herabliefen, und ich das Gefühl hatte, eine Grenze überschritten zu haben. Endlich.” Fühlt sich Annette befreit und scheint etwas unbeschwerter zu leben, gehe ich genauso mit wie in Leidenszeiten oder wenn sich die Dichterin unverstanden fühlt.
Aus der ganz persönlichen Sicht der Annette von Droste-Hülshoff beschreibt Elke Weigel in ihrem Roman eine ganz große Persönlichkeit und eine Zeit, in der es für Frauen alles andere als gerecht zuging – und die ist nicht einmal lange her. Eines haben alle Zeiten in sich: Die Kraft der Liebe, die sich immer gleich stark durchzusetzen versucht. Sternenjungfrau Annette von Droste-Hülshoff sehe ich nun mit ganz anderen Augen und ich werde unbedingt ihre Texte lesen!

Der Traum der Dichterin
von Elke Weigel
341 S. / 12 x 20 cm / Paperback
August 2015, sofort lieferbar
ISBN 978-3-8392-1733-7
auch als epub
gmeiner-verlag.de/programm/titel/1237-der-traum-der-dichterin

29.10.15

Das 30-Tage-Projekt: AwA Photographie

Urlaub bedeutet raus aus dem Alltag und einfach mal was Besonderes für sich tun. Etwas, das nicht alltäglich ist. Ich wollte gerne dieses Gefühl von "Einmal am Tag mach ich was nur für mich" rüberretten in den Herbst, in die Arbeitszeit und in das normale Leben. Außerdem wollte ich Anna, deren Fotos ich schon lange mag, treffen und verabredete mich mit ihr in Braunschweig zu einem Fotoshooting. Ich, die ich als Kind selbst anfing zu fotografieren damit ich mich hinter der Kamera verstecken konnte, mag schon eine ganze Weile Fotos von mir. Das begann mit dem Krebs als ich jede Veränderung an mir festhielt als das Wort "Selfie" noch nicht erfunden war. Es ging weiter mit den Filmdrehs zum Krebs und zu den Liebeskümmerern. Und einigen Shootings für Job oder aus einer Laune heraus. Nun also Anna.
An diesem Tag war es ziemlich warm - nicht mein Wetter - und ich fragte Anna ob wir vielleicht eines ihrer Wassershootings machen könnten. Auf ihrer Seite hatte ich solche schon verfolgt, aber nie gedacht, selbst einmal mitten in einem See oder Fluß zu stehen. Erst recht zaghaft bis zur Hüfte, später komplett im Wasser und ausgelassen fühlte ich mich mit Anna, die Foto um Foto schoß und zahlreicher Accessoires anbot, total wohl und glücklich. Zum einen in meinem Sternzeichenelement, zum anderen in der Natur und mit der wirklich angenehmen tollen Art der jungen Fotografin verging die Zeit allzu schnell und solche Fotos bekam ich kurz darauf geschickt:






Kontakt: Anna´s Seite auf Facebook ist öffentlich, also auch für Menschen ohne Facebook erreichbar, ansonsten mailt Ihr gern mir, dann schicke ich es an sie weiter. Raum Braunschweig, aber mit dem Zug wunderbar zu erreichen. Ich finde, dass es sich lohnt und möchte nächstes Jahr (spätestens!!!) wieder hin. Sie hat auch Möglichkeiten für Indoor-Shootings und ist wahnsinnig kreativ.

21.10.15

Das 30-Tage-Projekt: Die Zeit rast

Hey, jetzt ist schon Oktober und ich habe Euch das 30-Tage-Projekt noch gar nicht zuende erzählt. Ich komme wenn ich arbeite einfach zu nichts, das hab ich noch nicht ganz raus :)
Generell muss ich sagen: Es lohnt sich, wenn man weite Strecken fährt und auch wenn man abends im eigenen Bett schlafen möchte. Da die Bahn bekanntermaßen unpünktlich ist, ist man wenn man sonst nur den Sparpreis gewohnt ist doch sehr entspannt wenn man einfach umsteigen kann wo man möchte. Bestimmte Strecken nur einmal fahren zu müssen und dadurch mehr Zeit in einer Stadt zu haben würde eine Nacht im Hotel zwar begünstigen, aber wenn man versucht, es so einzuteilen, dass man nicht kreuz und quer durchs Land fährt sondern in der einen Woche nach Süden und in der anderen nach Norden, dann kommt die Seele schon mit.

349 Euro hat der Deutschlandpass in der 2. Klasse gekostet. Die Strecken mit und ohne Sparpreis zu unterschiedlichen Zeiten (wegen der dann notwendigen Zugbindung eigentlich unmöglich zu dokumentieren, ich nehme einfach die Züge als Beispiel, die ich tatsächlich hatte und unterschlage Euch den Nahverkehr vor Ort):

Tag 1
Baden-Baden - München mit durchgehendem IC um 7:42h (Ankunft 11:11) ab 70 Euro Normalpreis, ab 35 Euro Sparpreis
München - Augsburg spontan mit Eurocity aus Zagreb 17 Euro
Augsburg - Baden-Baden mit IC und RE Ankunft 22:34 zuhause ab 45 Euro Normalpreis, ab 39 Euro Sparpreis
Normalpreis 132 Euro
Sparpreis 91 Euro

Tag 2
Baden-Baden - Playmobil Funpark Zirndorf (bei Nürnberg) 6:41h - 10:21h ICE/IC/S ab 47 Euro beide Preise
Zirndorf - Nürnberg spontan Preisauskunft nicht möglich
Nürnberg - Baden-Baden IC ICE 63 Eu Normalpreis, ab 39 Eu Sparpreis

Tag 3
Baden-Baden - Montabaur ICE ICE 68 Euro Normalpreis, Sparpreis ab 39 Euro, dann noch Bus etwa 6-9 Euro, je nach Ziel im Westerwald bzw mit dem Pass bekam ich Bahncardermäßigung, retour dasselbe, allerdings ohne Zugbindung via Frankfurt ein Träumchen, hier habe ich es sonst gern mit Verspätungen und Umstiegsproblemen zu tun

Tag 4
Baden-Baden - Remagen ICE IC Normalpreis 63 Euro, keine Sparangebote verfügbar
Remagen - Baden-Baden retour dasselbe 

Tag 5
wie Tag 3

Tag 6
Baden-Baden - Koblenz ICE IC Sparpreis 45 Euro, 58 Eu Normalpreis
Koblenz - Baden-Baden IC ICE Sparpreis 49 Eu, 58 Eu Normalpreis
hier auch wieder: super ohne Zugbindung wenn man sich verquatscht und der Tag dadurch länger und schöner wird

Tag 7
Baden-Baden - Hamburg via Lüneburg, Aufenthalt jeweils 2 Stunden in beiden Städten. Hier hatte ich Glück weil in Göttingen mein Zug zu früh (!) war und ein IC nach Lüneburg zu spät, sodass ich am selben Gleis innerhalb von drei Minuten umsteigen konnte - mit Zugbindung unmöglich
Hinfahrt 109 Euro Sparpreis, Normalpreis 135 Eu ICE IC IC
Rückfahrt ab 81 Eu Sparpreis, 135 Eu Normalpreis ICE ICE

Tag 8
Baden-Baden - Braunschweig ICE durchgehend 89Eu Sparpreis, 113 Euro Normalpreis
Braunschweig - Baden-Baden wieder ohne Zugbindung viel besser, da wir essen gingen und ein Fotoshooting hatten und es einfach besser war, später zurückzufahren als geplant 75 Eu Sparpreis, 113 Euro Normalpreis

ohne den Deutschlandpass wäre ich allein nur in den Zügen auf 842 Euro Sparpreis und 1339 Euro Normalpreis gekommen

Zweimal wollte man meinen Ausweis zu dem Ticket haben und einmal - ganz am Anfang - die Kreditkarte. Ansonsten bin ich die ganze Zeit zwar kontrolliert worden, aber es wurde bloß das ausgedruckte Onlineticket angesehen.

Fazit: Auch bei nur 8 Reisetagen (bei mir wegen Arbeitstagen zwischendurch nicht anders möglich und ich brauche auch immer Ruhephasen zuhause) während der möglichen 30 Tage lohnt sich der Deutschlandpass bereits. 
Ich hätte einige Menschen nicht treffen können und wäre um Einiges länger unterwegs gewesen wenn ich mich auf die Zugbindungen und "Sparpreise" hätte verlassen müssen