28.2.10
19.2.10
14.2.10
Twitter, Facebook, studiVZ, XING, Wer kennt wen?
Nun teste ich seit einer Woche Facebook. Angemeldet bei XING, Twitter, wkw und studiVZ bin ich ja schon länger und da mal ab und zu reinzugucken macht Spass, raubt aber nicht viel Zeit. Twittern bedeutet für mich vor allem günstige Werbung. Man bleibt bei den anderen Seiten in Verbindung mit Freunden und Bekannten oder Jobkontakten, kann Fotos austauschen und Leute von früher wiederfinden - das war´s.
Bei Facebook (FB) ist das irgendwie anders. Erstmal zerbricht man sich den Kopf, wen man alles kennt, zumal einem jede Menge Leute permanent vorgeschlagen werden. Nicht nur das Emailadressbuch lässt sich wie durch Zauberhand verknüpfen (schon bei den Einladungen, die vorher per Email kamen und von mir monatelang ignoriert wurden, wusste FB, wen ich kenne - seeeeehr spooky), mit dem Freundefinder ist man immer up to date und wenn man den einen hinzugefügt hat, kommen schon die nächsten möglichen Kontakte, die man kennen könnte, hinzu. Ansonsten kann man auf FB auch nicht viel anderes tun als bei wkw oder studiVZ – Fotos hochladen, anderen Leuten Videos und Websites vorschlagen, Statusmeldungen schreiben, lesen, kommentieren – dennoch hockt man länger drin und guckt auch immer wieder nach, was sich dort so tut. Und das liegt nicht nur daran, dass man überall so süße kleine „Daumen hoch“ anklicken und damit signalisieren kann „gefällt mir“.
Erstaunlich finde ich, wer alles zu Bürozeiten Zeit für Facebook hat – und dann auch noch in die passenden Gruppen gehen kann, wie „Auch wenn ich hier die ganze Zeit online bin, heisst das nicht, dass ich nix arbeite“. Und wie viele Leute ein dusseliges Spiel namens Farmville spielen, bei dem man permanent zugeballert wird mit „Lieschen Müller is building a horse stable in Farmville“ und anderen unnötigen Infos über Freunde in Farmville und Tiere und geerntetes Obst.
Gleichzeitig erfahre ich dann, wer soundsoviele Punkte bei Mahjong gesammelt und somit eine Auszeichnung errungen und wer einen Hund auf Island Paradise verloren hat und dringend Hilfe braucht (Was??? Leine ihn doch an!).
Lustig hingegen ist, dass ich nun meinen Namen auf Japanisch schreiben kann und dass ich über kleine Features erfahre, wer gerade etwas Schönes entdeckt hat oder mir ein Youtubevideo zeigen möchte.
Zugegebenermaßen freue ich mich auch über die kleinen roten Anzeigen oben links, wenn ich über Freundschaftsanfragen, Nachrichten oder Benachrichtigungen informiert werde und auch, wenn meine Freunde in Spanien, USA oder Chile zeitgleich mit mir online sind und mailen oder chatten möchten. Aber ersetzt das meine einfachen Yahoomails? Ist das neue Networken ein Ausgleich zu Käffchentrinken im Cafe? Ich denke nicht. Mit sehr gespaltenen Gefühlen beobachte ich mich dabei, dass ich mehr Zeit vor dem Computer verbringe ohne wirklich etwas geschafft zu haben (ich wollte ja eigentlich meine Sprüchesammlung sortieren) und dass ich gleichermaßen fasziniert wie abgeschreckt von dem ganzen Gewimmel auf FB bin. Und wenn ich mal eine Weile nicht die Seite öffne, schreien mich in meinem Emailposteingang 34 Mails an, die mich über die Aktivitäten der vergangenen Stunden auf FB informieren. FB schlägt mir außerdem vor, jemandem eine Nachricht zu schreiben und möchte, dass ich anderen, gerade neu hinzugefügten Kontakten, weitere Freunde anbiete. Jemandem, der neu auf FB ist, soll ich so helfen, weitere Freunde zu finden – dabei bin ich selber noch neu. Rund um die Uhr sind Menschen online – spielen, kommentieren und präsentieren sich und andere. Wenn ich noch arbeitslos wäre, wäre ich sicher anfällig – ich könnte mich aus Langeweile den ganzen Tag dort tummeln, auch wenn ich zwischendurch mal rausgehen und neue Fotos für mein Fotoalbum dort knipsen müsste, die ich dann allesamt da hochladen würde – aber es ist ja keine reine Fotoplattform, also behalte ich lieber mein tägliches Foto auf fotolog.com – und gehe nach dem Urlaub wieder arbeiten und freue mich, dass das ganze nur ein Ausflug war.
Jessica Dönges | Erstelle dein Profilbanner13.2.10
12.2.10
Haarig - Haareschneiden nach zwei Jahren
Vor zwei Jahren hatte ich ziemlich langes Haar, bis auf den Rücken. Dann kam der Krebs und ich hab alles selbst abgeschnitten, Zopf für Zopf nacheinander. Das tat gar nicht weh. Im Gegenteil – ich, und auch die anderen, mochte mich mit meiner neuen praktischen Kurzhaarfrisur. Als dann alles ausfiel, rollte ich mit einer selbstklebenden Fusselrolle drüber – das war sogar lustig. Für mich hatte der Haarausfall als Nebenwirkung der Chemotherapie nur selten etwas Trauriges. Ich wusste, es geht vorbei. Die Kopftücher, die ich stattdessen trug, waren fröhlich bunt und super angenehm im Sommer. Als dann die ersten Härchen kamen, war ich gespannt – erst grauer Flaum, dann rötliches Haar. Auch die Struktur veränderte sich. Es war spannend. Das einzige Mal richtig traaurig war ich, als nach den Bestrahlungen zwei „Löcher“ enstanden, der mühsam gewachsene Flaum fiel wieder aus und das war dann nicht wirklich eine gute Winterfrisur. An meinem Geburtstag, 8 Monate nach Beginn der Krebsbehandlung, ging ich das erste Mal „oben ohne“- keine Mütze, kein Tuch mehr, ein schicker, selbstgewachsener Kurzhaarschnitt. Der Rotstich gefiel mir nicht, aber gut, wenn man sich wieder über Haare aufregen kann, dann ist man wohl wieder im Leben angekommen. Plötzlich bekam ich Löckchen. Freu! Und ich ließ sie sprießen, wie Unkraut, pflegte ich zu scherzen. Mehrere Freunde sagten „Mach sie wieder kürzer!“ - und auch, weil man Haare nunmal ab und zu nachschneiden sollte, ging ich schließlich – nach zwei Jahren Abstinenz - zum Haareschneiden.
Ein großer Tag, wie auch die super sensible und nette Dame im Laden meinte. Ich erklärte mein Anliegen, auch, dass ich Bammel hätte, dass sie die Löckchen abschneidet und dann wieder Spaghettis von meinem Köppsche runterhängen könnten. Sie erwiderte, dass sie Volumen reinschneiden und ich sicher ein bissl „Natur“ behalten würde.
Genau so scheint es zu sein. Ich hab weniger Haar aufm Kopf, aber doch das Gefühl, dass es voller ist. Und es hat wieder gar nicht wehgetan :o)
11.2.10
10.2.10
My world in PINK
Ganz schön cool
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=3787586
23.1.10
Chai Tee und andere Freuden

Chai trinkt man in Indien und in Teilen Afrikas – Gewürztee mit Milch könnte man auch sagen. Es ist ein ganz besonderer Geschmack, wärmender Genuss und gleichzeitig fremd wirkend Bekanntes - ich liebe Chai!
Man kann ihn beim Inder um die Ecke bekommen – den Besten habe ich bislang in Heppenheim getrunken, gekocht mit Kardamom und allerhand anderen Gewürzen – aber wenn man nicht immer die Möglichkeit hat und sich wärmen möchte, dann holt man sich eine Mischung, z.B. losen Chai von Tee Gschwender, Beutel von Alnatura – brüht die Tees auf und gibt einen Schuss Milch hinein.
Meine beiden Favoriten jedoch: Süsser Chai von Lebensbaum aus dem Bioladen – geht auch super ohne Milch – oder Chaipur, ein Instantgetränk, aufgegossen mit Wasser und obendrauf die Milchschaumhaube und ein wenig Zimt – und die Winterkälte bleibt draussen.
17.1.10
HAITI
In meinem E-Mail-Postfach stapeln sich seit letzter Woche die Newsletter mit dem Betreff "Spenden für Haiti" - "Senden Sie eine SMS an...für Haiti" - "Haiti braucht unsere Hilfe" .
Ja. Wer sagt mir aber, dass meine Spende wirklich dort ankommt? Komplett? Ohne Abzüge, ohne Umwege? Niemand. Umso schöner, dass es nun hier in Baden-Baden ein Konzert geben wird, dessen Erlös komplett nach Haiti geht. Zwanzig Euro kostet ein Ticket, damit kann dort jemand übrigens zehn Tage überleben. Die Musiker verzichten auf ihre Gagen, auch die Vorverkaufsstelle verzichtet gänzlich auf ihre Einnahmen.
Spenden kann man zusätzlich am Sonntagnachmittag auch im Kurhaus - oder man kauft sich eben ein Ticket, bekommt noch einen Hörgenuss der Baden-Badener Philharmonie auf die Ohren - und Tickets gibt es in der Trinkhalle.
Konzert für Haiti
Sonntag, 24. Januar 2010 18h
Kurhaus Weinbrennersaal
u.a. Werke von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart,
Jules Massenet und Pietro Mascagni
AUSVERKAUFT!!!!!! Spenden sind im Kurhaus am Abend möglich
13.1.10
Trüffelpralinen
Das Beste an Trüffelpralinen ist das Knacken der Schokolade, die sie umhüllt. Nicht der Champagner-, Rum-, Weinbrand-, Amaretto-Geschmack, nein, die Chocolat – die knackige Hülle, die bei runden Trüffelpralinen aussieht, als sei sie aus einer unmöglich glattzukriegenden Creme oder gar bei weissen runden Trüffelpralinen aus Schnee geformt. Die billigen Exemplare aus dem Supermarkt verblassen, wenn man echte vom Chocolatier probieren durfte. Der Duft von Schokolade mit einem Hauch Alkohol, die kleinen Geschwisterpralinen, die mit Sahnetrüffel oder fluffiger Creme gefüllt eher leicht eckig und mit glatter Schokohülle daherkommen, mit Nüssen oder Schokostreuseln oder Zucker dekoriert oder andersfarbigen Schokostreifen verziert – süss anzusehen, aber nur Vorboten dessen, was dann kommt – Schokolade macht glücklich, ja!
12.1.10
Miep Gies
9.1.10
Fotowettbewerb 2009
http://www1.karlsruhe.de/bilderbogen/friedhof-durchdielinse/slides/Sieger06_JessDoenges.html/
http://www1.karlsruhe.de/bilderbogen/friedhof-durchdielinse/slides/Sieger08_JessDoenges.html/
http://www1.karlsruhe.de/bilderbogen/friedhof-durchdielinse/slides/JessDoenges.html/
Daisy hat Schnee gebracht

Schnee! Was Autofahrer ärgert, mich als Radfahrer wieder zum vergnügten Fussgänger werden lässt, erfreut Kinderherz und Fotografenauge gleichermaßen. Da draußen liegt heute dermaßen viel von dem weißen Zeugs rum, dass einen nur die Kälte davon abhält, den ganzen Tag herumzulaufen :o)
Archivbild von vor 2 Wochen mit bissl angezuckertem Rebland samt Blick nach Frankreich
6.1.10
Schöne Musik
1.1.10
28.12.09
lieber im Flur oder doch auf weiter Flur?

Da bekommt "auf weiter Flur" doch eine ganz neue Bedeutung, wenn man plötzlich im Innenhof einer Burg steht und diesen schönen Schrank sieht!
27.12.09
26.12.09
12Tagegeschenke
www.itunes12tagegeschenke.de gesurft und jeden Tag einen kostenlosen Song downloaden!
24.12.09
20.12.09
14.12.09
7.12.09
6.12.09
5.12.09
4.12.09
3.12.09
2.12.09
1.12.09
22.11.09
Google-Doodles
http://www.www.google-logos.com/category/official-google-logos
Weihnachtsgeschenke I

Ich hab ja schon alles beisammen, aber wer nun damit beginnt, nach Geschenken für seine Lieben zu suchen, der kann so Manches im Netz finden. Ich mag ja als Gimmick immer wieder gerne diese süßen kleinen Quietscheentchen - man kann sie ins Bad stellen oder das Sesamstraßen-Ernie-Lied mit ihnen nachsingen - und für jeden ist was dabei, es gibt Politikerenten, Rockerenten, ganz normale gelbe, aber auch rote Teufelenten - ich find´s einfach toll! Und neulich erst hab ich sogar eine Jessy-Ente gefunden, eine mit rosa Kopftuch!! Sieht doch fast so aus wie ich als Krebsi letztes Jahr!
Gesehen bei: http://www.duckshop.de/
20.11.09
Mein Krebs heisst Leben
9.11.09
Suche die Dinge die schön sind - danke Viv!
Und vorhin schreibt mir meine alte Freundin Viv (alt imSinne von Freundschaft, nicht im Sinne von Vivi;o)) diesen Satz. Ich denke darüber nach - wie oft sagt man Dinge (oder schlimmer: denkt sie!), die man auch anders sagen könnte:
Der Bus kam zu spät - dafür hab ich im nächsten Bus eine liebe Kollegin getroffen
Ich war Hartz IV - Empfängerin - dafür weiß ich heute ein Stück Kuchen zu schätzen
Ich war letztes Jahr krebskrank- heute radle ich bei Regen durch den Park und bin dankbar, dass ich atmen kann
Ich arbeite zuviel und sehe meine Freunde kaum noch - ich habe einen Job und das ist ein Privileg
Im Fernsehen kommt nur Mist - ich habe ein gutes Buch gelesen
...
die Liste lässt sich fortführen- schwarz und weiss liegen so nah beieinander.
Immer.
:o)
30.10.09
Begegnungen
Dabei fiel mir ein, dass mir dort vor der Tür einmal Helene Grimaud begegnet ist. Für mich ist sie eine ganz besondere Pianistin, aber auch Autorin. Sie beschreibt ihr Leben mit Wölfen im ersten Buch und im zweiten erzählt sie von Begegnungen, die sie auf einer Auszeit-Reise hat, und sie nimmt die Leser mit auf ihre Reise zu den vielen Persönlichkeiten, die alle etwas zu sagen haben und von denen jeder etwas lernen kann. Ich war damals sehr froh, dass ich ihr sagen konnte, wie wundervoll ihr Buch ist. Diese Begegnung werde ich nie vergessen.
Aber: man hat immer wieder solche Situationen, finde ich. Ob es nun eine Ladenübernahme ist - und man findet plötzlich einen warmherzigen Menschen mit Hund dort vor, der sich freut, wenn alte Stammkunden neue Stammkunden werden - oder man alle naslang denselben Nachbarn auf ein Schwätzchen trifft. Oder völlig fremde Menschen, die im Zug am Automaten Hilfe brauchen und man so auch kurz miteinander ins Gespräch kommt. Diese kleinen Inseln im Alltag sollte man, glaube ich, wichtig nehmen. Kurze Gespräche über Dies und Das können sich zu ganzen Lebenseinstellungsunterhaltungen entwickeln, zum Beispiel zwischen bunt und zufällig (wenn man denn an Zufälle glauben mag) zusammengewürfelten Kollegen, die plötzlich feststellen, dass sie eine Menge Gemeinsamkeiten haben. Oder man erhellt den Tag, indem man Kollegen mit der Hauspost an Geschäftliches geheftete Grüße oder Freunden mit der Briefpost Kärtchen schickt.
Es gibt so viel im Alltag zu entdecken - und Begegnungen bleiben im Herzen.
21.10.09
Fernsehen
Momentan laufen im Park oder auch in der Fussgängerzone allerhand zeitmaschinäre Gestalten herum.Das deutsche Fernsehen dreht eine Serie für´s russische Fernsehen - hier in Baden-Baden. Im Wandelgang der Trinkhalle, im Kurpark, neben einem Bioladen - überall sieht man in diesen Tagen Menschen aus der alten Zeit. Frauen, die wie Laura Ingalls´ Mutter aus "Unsere Kleine Farm" aussehen, schweigend wartende Schauspieler und jede Menge Touristen, die dieses Spektakel fotografieren - fast wünscht man sich, einen Tag in dieser Zeit verbringen zu dürfen - denn genau so stellt man sich das alte Baden-Baden vor, einfach mächtig. Schön ist es ja auch heute noch, aber diese alten Kleider geben dem Ganzen eine ganz besondere Note. Ich bedaure sehr, dass ich diese Serie vermutlich nie zu sehen bekomme, ich verstehe ja leider auch kein Russisch.
17.10.09
Glücklichmacher 2

Ein kalter Herbsttag. Am Meer. Oder anderswo. Lange draußen herumgelaufen, die Seele baumeln gelassen und gute Gespräche geführt, aber auch mal geschwiegen. Und dann in die Lieblingskneipe (wahlweise auch nach Hause aufs Sofa unter die Fleecedecke) und einen Kakao. Mit Sahne.
Das ist Glück!
(Sahne enthält nicht nur Kalzium, sondern auch allerhand fettlösliche Vitamine wie zB Vitamin A. Aber sogar Vitamin C kommt drin vor und ab und zu darf man sich ja was gönnen:o))
11.10.09
Glücklichmacher


Wann hast Du zum letzten Mal Seifenblasen ausprobiert? Oder einen Drachen steigen lassen? Oder bist auf ein Klettergerüst geklettert oder hast eine Rutsche benutzt?
Neben dem absoluten Glücklichmacher Brötchenduft am frühen Morgen in einer Stadt, die man liebt, habe ich in diesem Jahr eine Menge anderer Glücklichmacher (wieder-) gefunden. Man muss nur ein bisschen darüber nachdenken - und dann los! Viel Spass dabei!!:o)




































