Am Karfreitag gluckerte und brummte es komisch, Kleinerhong begutachtete die Badewanne und die anderen Kater hoben mit hochgezogenen Augenbrauen (ja, das geht!) die Köpfe.
Tags zuvor war wie jedes Frühjahr die Heizung samt Warmwasser ausgefallen und so ging ich davon aus, dass wieder ein Mitarbeiter dieser (bereits im Herbst beim letzten halbjährlichen Ausfall beschriebenen) Firma vorbei gekommen war.
Doch dann schrieb eine Freundin aus einem anderen Stadtteil "habt ihr Wasser zuhause?" Und damit war klar, es ist etwas Größeres.
Meine Nachbarn fragten ebenfalls, noch bevor ich Bescheid geben konnte, ob es an unserem Heizungsdilemma liegt. Nein, ich melde mich wenn ich mehr weiß, schrieb ich.
Einige andere FreundInnen informierte ich, dass sie sich besser Wasser besorgen sollen, sie sind viel unterwegs und ich wusste, es würde ihnen helfen.
Wir selbst haben schon wegen der Katzen immer einen Vorrat.
Schnell bekamen wir dann raus, dass es sich um einen Rohrbruch handelte. Als die Stadt postete, dass die Stadtwerke dran seien, schickte mir ein anderer Nachbar bereits ein Bild der funktionierenden Spüle und auch bei uns spuckte es erst und dann sprudelte es wieder.
Was für ein Privileg ist es, dass binnen Stunden wieder frisches Wasser läuft. Was für ein Privileg ist es, dass wir uns unseren Stromanbieter aussuchen dürfen und dass das funktioniert. Wir leben in einem solchen Luxus. Das dürfen wir nie vergessen.
Das Bild ist KI-generiert


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