27.7.09
Die kleinen Dinge im Leben
Die Fabelhafte Welt der Amelie beginnt mit vielen Kleinen Dingen - ich liebe dieses Intro!
Begegnungen
In Zeiten der Unfreundlichkeit ist es doch immer wieder schön, wenn man Menschen begegnet, die sich des Lebens freuen, freundlich sind und lieb -
und mit denen zusammen man den Sommer genießen kann.
Montag ist bei mir Kaffee-Tag. Da hab ich frei, weil ich am Wochenende oft arbeite (nein, ich bin keine Friseurin) und ich habe Zeit, Freunde zu treffen (und solche, die es werden könnten).
Freunde und Menschen, die einen geistig bereichern sind einfach unbezahlbar.
Letzte Woche fiel mir Khalil Gibrans "The Prophet" auf Englisch mal wieder in die Hände. Ein wunderbares Buch über das Leben, Abschnitte und Gedanken. Und darin gibt es auch etwas über Freundschaft - und er sagt es besser als ich es jemals könnte:
VON DER FREUNDSCHAFT
Euer Freund ist die Antwort auf eure Nöte
Er ist das Feld, das ihr mit Liebe besät und mit Dankbarkeit erntet.
Und er ist euer Tisch und euer Herd
Denn ihr kommt zu ihm mit eurem Hunger, und ihr sucht euren Frieden bei ihm.
Wenn euer Freund frei heraus spricht, fürchtet ihr weder das "Nein" in euren Gedanken, noch haltet ihr mit dem "Ja" zurück.
Und wenn er schweigt, hört euer Herz nicht auf, dem seinen zu lauschen;
Denn in der Freundschaft werden alle Gedanken, alle Wünsche, alle Erwartungen ohne Worte geboren und geteilt, mit Freude, die keinen Beifall braucht.
Wenn ihr von eurem Freund weggeht, trauert ihr nicht:
Denn was ihr am meisten an ihm liebt, ist vielleicht in seiner Abwesenheit klarer, wie der Berg dem Bergsteiger von der Ebene aus klarer erscheint.
Und die Freundschaft soll kein anderen Zweck haben, als den Geist zu vertiefen.
Und laßt euer Bestes für euren Freund sein.
Wenn er die Ebbe eurer Gezeiten kennen muß, laßt ihn auch das Hochwasser kennen.
Denn was ist ein Freund, wenn ihr ihn nur aufsucht,
um die Stunden totzuschlagen? Sucht ihn auf, um die Stunden mit ihm zu erleben.
Denn er ist da, eure Bedürfnisse zu befriedigen nicht aber eure Leere auszufüllen.
Und in der Süße des Freundschaft laßt Lachen sein und geteilte Freude.
Denn im Tau kleiner Dinge findet das Herz seinen Morgen und wird erfrischt.
und mit denen zusammen man den Sommer genießen kann.
Montag ist bei mir Kaffee-Tag. Da hab ich frei, weil ich am Wochenende oft arbeite (nein, ich bin keine Friseurin) und ich habe Zeit, Freunde zu treffen (und solche, die es werden könnten).
Freunde und Menschen, die einen geistig bereichern sind einfach unbezahlbar.
Letzte Woche fiel mir Khalil Gibrans "The Prophet" auf Englisch mal wieder in die Hände. Ein wunderbares Buch über das Leben, Abschnitte und Gedanken. Und darin gibt es auch etwas über Freundschaft - und er sagt es besser als ich es jemals könnte:
VON DER FREUNDSCHAFT
Euer Freund ist die Antwort auf eure Nöte
Er ist das Feld, das ihr mit Liebe besät und mit Dankbarkeit erntet.
Und er ist euer Tisch und euer Herd
Denn ihr kommt zu ihm mit eurem Hunger, und ihr sucht euren Frieden bei ihm.
Wenn euer Freund frei heraus spricht, fürchtet ihr weder das "Nein" in euren Gedanken, noch haltet ihr mit dem "Ja" zurück.
Und wenn er schweigt, hört euer Herz nicht auf, dem seinen zu lauschen;
Denn in der Freundschaft werden alle Gedanken, alle Wünsche, alle Erwartungen ohne Worte geboren und geteilt, mit Freude, die keinen Beifall braucht.
Wenn ihr von eurem Freund weggeht, trauert ihr nicht:
Denn was ihr am meisten an ihm liebt, ist vielleicht in seiner Abwesenheit klarer, wie der Berg dem Bergsteiger von der Ebene aus klarer erscheint.
Und die Freundschaft soll kein anderen Zweck haben, als den Geist zu vertiefen.
Und laßt euer Bestes für euren Freund sein.
Wenn er die Ebbe eurer Gezeiten kennen muß, laßt ihn auch das Hochwasser kennen.
Denn was ist ein Freund, wenn ihr ihn nur aufsucht,
um die Stunden totzuschlagen? Sucht ihn auf, um die Stunden mit ihm zu erleben.
Denn er ist da, eure Bedürfnisse zu befriedigen nicht aber eure Leere auszufüllen.
Und in der Süße des Freundschaft laßt Lachen sein und geteilte Freude.
Denn im Tau kleiner Dinge findet das Herz seinen Morgen und wird erfrischt.
12.7.09
10.7.09
Die neue Unfreundlichkeit.

Klar schlägt einem der ständige Wetterwechsel aufs Gemüt. Aber kann man alles aufs Wetter schieben? In letzter Zeit fällt mir auf, dass mir immer mehr Menschen unzufrieden begegnen - und immer mehr Leute meine Freundlichkeit loben. Und auch mir fällt auf, wenn jemand extrem nett ist, denn Miesepeter und -petras gibt es allzuoft: Menschen, die gestresst sind, weil sie abends andere im Restaurant bedienen müssen oder Menschen, die vermeintlich falsch geparkte Fahrräder wegtragen - Einmischungen und böse Gesichter sind an der Tagesordnung. Woran liegt das? Ist unser aller Leben mit fließend Wasser, Heizung, einem warmen Bett so schrecklich? Klar haben es manche echt nicht leicht, doch das sind meist die, die immer noch lachen können. So, wie Charlie Chaplin schon sagte: "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag".
Wer gerade nix zu lachen hat, dem empfehle ich Ice Age 3 im Kino. Was für ein toller Film! Auch hier kämpfen Sid, Scrat und Co. mit Unfreundlichkeit. Wer sich Kino nicht leisten kann, der schaue sich Teil 1 und 2 auf ner ollen Videokassette an - kann man immer wieder sehen.
Das Leben ist schön! Wir haben grüne Parks, Luft zum Atmen, hier keinen Krieg, Freunde, und wenn wir heute Morgen gesund erwacht sind, dann sind wir glücklicher als 1 Million Menschen, die die nächste Woche nicht erleben werden. Dazu mehr in der Kettenmail unten.
Achja, beruhigend: Gibt man "Unfreundlichkeit" in eine Suchmaschine ein, finden sich 149000 Begriffe dazu. Zuviele, wie ich finde. Aber: Bei Freundlichkeit sind es immerhin 12700000.
Ein schönes Wochenende wünscht mit diesem Wort zum Freitag und einem Strahlen: Die Jess.
***************************************************
Wenn wir die ganze Menschheit auf ein Dorf von 100 Einwohnern reduzieren und auf die Proportionen aller bestehenden Völker achten würden, so wäre dieses Dorf so zusammengestellt:
57 Asiaten
21 Europäer
14 Amerikaner (Nord & Süd)
8 Afrikaner
52 wären Frauen
48 wären Männer
70 Nicht-Weiße
30 Weiße
30 Christen
89 heterosexuelle
11 homosexuelle
6 Personen würden 59 % des gesamten Weltreichtums besitzen und alle 6 Personen kämen aus den USA
80 hätten keine ausreichenden Wohnverhältnisse
70 wären Analphabeten
50 wären unterernährt
1 würde sterben
2 würden geboren
1 hätte einen PC
1 hätte einen akademischen Abschluss
Wenn man die Welt aus dieser Sicht betrachtet, wird jedem klar, dass das Bedürfnis nach Zusammengehörigkeit, Verständnis, Akzeptanz und Bildung notwendig ist.
Falls Du heute Morgen gesund und nicht krank aufgewacht bist - bist Du glücklicher als 1 Million Menschen, welche die nächste Woche nicht erleben werden.
Falls Du nie einen Kampf des Krieges erlebt hast, nie die Einsamkeit durch Gefangenschaft, die Agonie des Gequälten oder Hunger gespürt hast - dann bist Du glücklicher als 500 Millionen Menschen der Welt.
Falls Du in die Kirche gehen kannst, ohne die Angst, dass Dir gedroht wird, dass man Dich verhaftet oder Dich umbringt, dann bist Du glücklicher als 3 Milliarden Menschen der Welt.
Falls sich in Deinem Kühlschrank Essen befindet, Du angezogen bist, ein Dach über dem Kopf hast und ein Bett zum Hinlegen dann bist Du reicher als 75% der Einwohner dieser Welt.
Falls Du ein Konto bei der Bank hast, etwas Geld im Portemonnaie oder etwas Kleingeld in einer kleinen Schachtel - dann gehörst Du zu 8% der wohlhabenden Menschen auf dieser Welt.
Falls Du diese Nachricht liest, bist Du doppelt gesegnet worden denn:
1. Jemand hat an Dich gedacht und 2. Du gehörst nicht zu den 2 Milliarden Menschen die nicht lesen können. Und... Du hast einen PC! Einer hat irgendwann mal gesagt: Arbeitet - als würdet ihr kein Geld brauchen, Liebt - als hätte euch noch nie jemand verletzt, Tanzt - als würde keiner hinschauen, Singt - als würde keiner zuhören, Lebt - als wäre das Paradies auf der Erde.
7.7.09
Wasser


Tag des Wassers ist zwar am 22. März, aber heute habe ich gelesen, dass man den größten Teil an Wasser für Körperpflege und Haushalt und nur einen Teil als Lebensmittel nutzt. Krass. Ich hab bei nem Wettbewerb zum Thema Wasser mitgemacht, mit folgendem Text:
Wasser ist Leben – in jeder Hinsicht
Wenn es bei uns im Festspielhaus brennt, haben wir in unserem Stadtteil 2 Stunden lang kein Wasser zur Verfügung – denn alles wird in die Sprinkleranlage abgeleitet. Vor Jahren, kurz nach der Eröffnung, ging die von alleine los – und alle Baden-Badener Frisöre kamen, um die Sitze rasch wieder trockenzuföhnen. Seither wurde sie glücklicherweise nicht mehr gebraucht, aber Wasser bestimmt unser Baden-Badener Leben weiterhin – über den normalen Gebrauch hinaus:
Wir haben hier etliche Quellen, Touristen und Einheimische kommen tagtäglich in die Trinkhalle, um dort das heilende Wasser aus der heißen Quelle zu trinken und im Wald freut sich der Wanderer, Spaziergänger oder Hund ebenfalls an den Quellen und Brunnen, die man an jeder Ecke findet.
In einem Stadtteil gibt es Wasserfälle. Es ist der einzige Ort im Sommer, wo es ein bisschen kühl ist. Ähnlich wie in einer Lagune kann man unter den Wasserfällen baden. Die Atmosphäre dort ist einfach unglaublich.
Wenn es regnet, spiegeln sich in den Pfützen die Baumkronen und in kleinen Regentropfen glitzert das Sonnenlicht nach einem Gewitterregen – die Natur ist so wunderschön. Wenn aus Wasser Eis und aus Regen Schnee wird, wirken Landschaften wie verzaubert. Und das leise Plätschern eines Zimmerbrunnens wirkt beruhigend auf die Seele.
Im Drogeriemarkt gibt es eine neue Aqua-Creme und das Freibad hat seit 1. Mai auch wieder geöffnet.
Wasser begleitet uns – und ich liebe es. Zum Beispiel ein heißes Bad nach einem langen Tag, und danach schön ins Bett einkuscheln bei Tee und einem guten Buch. Oder das belebende fließende Nass einer Dusche am Morgen, damit man fit wird für den Tag. Fließendes Wasser auch am Rhein, wenn man den Schiffen an der Staustufe zusehen kann oder – wie neulich im Nordsee-Urlaub, die vielen Farben des weiten Meeres, das ich so sehr liebe. Das tiefe Blau am Morgen, das silberschimmernde Meer am Mittag oder das orange, fast brennende Meer am Abend bei Sonnenuntergang – Wasser ist so wunderschön, so etwas Besonders, aber auch etwas so Zerstörerisches. Flutkatastrophen, Badeunfälle, Wasser ist so vielseitig – und trotz allem ist es gut, wenn man es hat.
Wie bei fast allem: Auf die richtige Menge kommt es an.
Vor kurzem wurde in unserem Haus für ein paar Stunden das Wasser abgestellt. Wir konnten nicht kochen, keine Wäsche waschen, nichts. Man geht sonst so sorglos damit um, weil man daran gewöhnt ist – und es immer hat. An diesem Tag hatte ich wieder mal gemerkt, dass meine Pflanzen die Köpfe hängen ließen – ich hatte sie seit Tagen vergessen zu gießen. Glücklich, wie schnell sie sich am Abend erholten, als der Wasserhahn wieder sprudelte. Unglücklich ich, als der Klempner den neuen Toilettenspülkasten nicht richtig installierte, so dass ich einen Riesenteich im Badezimmer vorfand, als ich am nächsten Abend nach Hause kam.
Solche Dinge sind Kleinigkeiten, aber Wasser ist etwas Großes. Wenn in Afrika ein neuer Brunnen gebaut wird, bedeutet das für jeden einzelnen Menschen eine Riesenkostbarkeit. Der größte Teil der Erde ist mit Wasser bedeckt – und dennoch gibt es Dürren und Wüsten ungeahnten Ausmaßes – Tendenz steigend.
Und so ist Wasser wirklich Leben – ob es uns nun als Getränk am Leben erhält, damit wir nicht austrocknen oder ein Feuer löscht, das unser Leben bedroht.
Wenn es bei uns im Festspielhaus brennt, haben wir in unserem Stadtteil 2 Stunden lang kein Wasser zur Verfügung – denn alles wird in die Sprinkleranlage abgeleitet. Vor Jahren, kurz nach der Eröffnung, ging die von alleine los – und alle Baden-Badener Frisöre kamen, um die Sitze rasch wieder trockenzuföhnen. Seither wurde sie glücklicherweise nicht mehr gebraucht, aber Wasser bestimmt unser Baden-Badener Leben weiterhin – über den normalen Gebrauch hinaus:
Wir haben hier etliche Quellen, Touristen und Einheimische kommen tagtäglich in die Trinkhalle, um dort das heilende Wasser aus der heißen Quelle zu trinken und im Wald freut sich der Wanderer, Spaziergänger oder Hund ebenfalls an den Quellen und Brunnen, die man an jeder Ecke findet.
In einem Stadtteil gibt es Wasserfälle. Es ist der einzige Ort im Sommer, wo es ein bisschen kühl ist. Ähnlich wie in einer Lagune kann man unter den Wasserfällen baden. Die Atmosphäre dort ist einfach unglaublich.
Wenn es regnet, spiegeln sich in den Pfützen die Baumkronen und in kleinen Regentropfen glitzert das Sonnenlicht nach einem Gewitterregen – die Natur ist so wunderschön. Wenn aus Wasser Eis und aus Regen Schnee wird, wirken Landschaften wie verzaubert. Und das leise Plätschern eines Zimmerbrunnens wirkt beruhigend auf die Seele.
Im Drogeriemarkt gibt es eine neue Aqua-Creme und das Freibad hat seit 1. Mai auch wieder geöffnet.
Wasser begleitet uns – und ich liebe es. Zum Beispiel ein heißes Bad nach einem langen Tag, und danach schön ins Bett einkuscheln bei Tee und einem guten Buch. Oder das belebende fließende Nass einer Dusche am Morgen, damit man fit wird für den Tag. Fließendes Wasser auch am Rhein, wenn man den Schiffen an der Staustufe zusehen kann oder – wie neulich im Nordsee-Urlaub, die vielen Farben des weiten Meeres, das ich so sehr liebe. Das tiefe Blau am Morgen, das silberschimmernde Meer am Mittag oder das orange, fast brennende Meer am Abend bei Sonnenuntergang – Wasser ist so wunderschön, so etwas Besonders, aber auch etwas so Zerstörerisches. Flutkatastrophen, Badeunfälle, Wasser ist so vielseitig – und trotz allem ist es gut, wenn man es hat.
Wie bei fast allem: Auf die richtige Menge kommt es an.
Vor kurzem wurde in unserem Haus für ein paar Stunden das Wasser abgestellt. Wir konnten nicht kochen, keine Wäsche waschen, nichts. Man geht sonst so sorglos damit um, weil man daran gewöhnt ist – und es immer hat. An diesem Tag hatte ich wieder mal gemerkt, dass meine Pflanzen die Köpfe hängen ließen – ich hatte sie seit Tagen vergessen zu gießen. Glücklich, wie schnell sie sich am Abend erholten, als der Wasserhahn wieder sprudelte. Unglücklich ich, als der Klempner den neuen Toilettenspülkasten nicht richtig installierte, so dass ich einen Riesenteich im Badezimmer vorfand, als ich am nächsten Abend nach Hause kam.
Solche Dinge sind Kleinigkeiten, aber Wasser ist etwas Großes. Wenn in Afrika ein neuer Brunnen gebaut wird, bedeutet das für jeden einzelnen Menschen eine Riesenkostbarkeit. Der größte Teil der Erde ist mit Wasser bedeckt – und dennoch gibt es Dürren und Wüsten ungeahnten Ausmaßes – Tendenz steigend.
Und so ist Wasser wirklich Leben – ob es uns nun als Getränk am Leben erhält, damit wir nicht austrocknen oder ein Feuer löscht, das unser Leben bedroht.
6.7.09
5.7.09
trashige Musik vs Perlen
Es gibt allerhand schrottige kostenlose Musik im Web. So manche Perle findet sich jedoch mittlerweile, wenn man genau hinsieht. Große Freude bereitet mir seit einigen Wochen der MP3-of-the-day-Newsletter von RCRD LBL - genauso wie http://www.tonspion.de/ - hier gibt es zwar auch unbekannte Bands, die einen oder mehrere Songs kostenlos ins Netz stellen, aber auch Menschen wie Moby, Lady Gaga und Missy Elliott sind hier zu finden. Klassik genauso wie Hip Hop, Pop und Rock. Das macht einfach Spass!
21.6.09
coole Mucke: http://www.jj72.org.uk/
Was für eine wunderbare Band hab ich da im Netz wieder gefunden - zu schade, dass es sie nicht mehr gibt. Es hiess, sie klängen wie Placebo, das stimmt auch ein bisschen. Vor allem klingen sie aber melancholisch, melodisch, wütend, glücklich - einfach schön! Darum einfch mal mein Lieblingssong von denen:o)
http://www.jj72.org.uk/
http://www.jj72.org.uk/
15.6.09
Es gibt sie doch noch!
8.6.09
7.6.09
wächst das noch?

Ein Baby! Mein neues sogenanntes Netbook ist so supersüßminiklein, dass ich es problemlos überallhin mitschleifen kann.
Und das tu ich auch! Dabei war der Weg dahin ein beschwerlicher. Nach langer Suche, nach Preisvergleichen und vielen Fragen - nehme ich lieber ein gebrauchtes oder ein neues Notebook, will ich damit surfen oder nur schreiben und Bilder bearbeiten, was soll es alles können - fand ich es in einem Versandhaus. Schnell war´s bestellt und schnell war´s auf dem Weg - zu einem Paketshop, immerhin bin ich ja nicht immer zuhause. Freudestrahlend, den postalisch zugestellten Lieferschein in der Hand, suche ich also noch am gleichen Tag den Paketshop auf - und der hat das Netbook nicht. (????)
Nach längeren Diskussionen mit Hinweis auf den Lieferstatus im Web sowie den Lieferschein in der Hand erklärt die Ladeninhaberin: "Achso. Der Computer. Den hatter wieda mitgnomme!"
(Waaaaas????) Unverrichteter Dinge verlasse ich den Laden also und erkundige mich beim Versand per Email, wo denn mein Netbook nun sei. Zuerst kommt ewig lang keine Antwort. Dann gleich drei. Einmal der Hinweis auf einen Übermittlungsfehler, man könne momentan nicht sagen, wo die Lieferung sei, dann, zwei Stunden später eine Bestätigungsmail über die Zustellung. Am nächsten Tag werde ich aufgefordert, eine 0180er-Nummer anzurufen, man könne das Problem sicher klären. Klar, dass ich erstmal nur zurückmaile- in Flatratezeiten sind 0180er-Nummern einfach Wucher. Dann erhalte ich einen Anruf - das Notebook sei auf dem Weg zurück ins Lager. Ob ich es neu bestellen wolle? JA!!!
Die freundliche Dame bestellt es neu und ich bekomme eine Lieferstatusmail, es ist also erneut auf dem Weg. Einen Tag später erhalte ich eine weitere Mail - das Netbook sei auf dem Weg zurück ins Lager. Ob ich es neu bestellen wolle? NEIN!!
Ich vertraue nun auf die telefonische Bestellung - und siehe da, zwei Wochen nach der ersten Bestellung taucht das Netbookbaby im Paketshop auf und bevor es mir wieder abhanden kommt, hole ich es ab. Ach, ist das süß! So klein wie ein dickes Buch und einfach wunderschön. Ich bin einfach platt, wieviel Technik man heutzutage schon komprimieren kann. Und glücklich!!
4.6.09
Lieblingsbücher Teil 5: Sabine Kornbichler - Das Richterspiel

Es ist wie immer – wie eine Sucht! Man kommt nicht los von Sabine Kornbichlers „Richterspiel“ und muss Seite für Seite in das Buch abtauchen – bis man endlich weiss, wer Mörder, wer Entführer ist.
(Bild links: Die abgetauchte Jess:o))
Die Menschen in ihrem neuesten Roman sind unglaublich authentisch, Protagonistin Marlene mit ihrem sympathischen Tierschützertick, der schrullige blinde Ex-Kommissar Claussen – ein super Team, das nicht nur atemlos macht, wenn man ihren Ermittlungen folgt sondern auch ein Menschenpaar, das einen zum Lachen bringt.
Während Marlene erstmal unfreiwillig in diesen Kriminalfall hineinschlittert, weil sie eine Seniorin betreut, und deren Tochter tot auffindet, vollenden jede Menge andere charaktervolle Menschen die Geschichte. Sie tauscht sich mit ihren Freundinnen aus, psychologische Hintergründe erklärt ihr vor allem Freundin Anna, sie kuschelt mit Kater Schulze und Lover Max und zofft sich gerne mal ein bisschen mit ihrem Bruder. Besuche in einer Kindertagesstätte oder an ungewöhnlichen Orten wie einer „unsichtBar“ und ein echt cooler Streetworker tragen ebenfalls dazu bei, die Geschichte komplett zu machen. Das winterliche Berlin mit tollen Cafes und Restaurants kommt somit ebenso wenig zu kurz wie weise Sätze - „Sag mir, was du liest und ich sage dir, wer du bist“, meint Max, Marlenes Lover – und so kann man es in der Tat sehen – wer Sabine Kornbichlers Bücher einmal angelesen hat, ist ihnen verfallen und wartet auf „mehr“. Somit sind wir alle Süchtige – und man kann es verstehen bei Äußerungen wie „Ich wollte die Schneeflocken auf meinem Gesicht spüren. Einen Moment lang blieb ich so stehen – einfach nur dankbar, am Leben zu sein“, denn das ist es wirklich, man kennt dieses Dankbarkeitsgefühl und man ist darüber hinaus dankbar, lesen zu können, dankbar, diese Bücher zu kennen und froh, dass man sich schon aufs nächste freuen kann.
(Bild links: Die abgetauchte Jess:o))
Die Menschen in ihrem neuesten Roman sind unglaublich authentisch, Protagonistin Marlene mit ihrem sympathischen Tierschützertick, der schrullige blinde Ex-Kommissar Claussen – ein super Team, das nicht nur atemlos macht, wenn man ihren Ermittlungen folgt sondern auch ein Menschenpaar, das einen zum Lachen bringt.
Während Marlene erstmal unfreiwillig in diesen Kriminalfall hineinschlittert, weil sie eine Seniorin betreut, und deren Tochter tot auffindet, vollenden jede Menge andere charaktervolle Menschen die Geschichte. Sie tauscht sich mit ihren Freundinnen aus, psychologische Hintergründe erklärt ihr vor allem Freundin Anna, sie kuschelt mit Kater Schulze und Lover Max und zofft sich gerne mal ein bisschen mit ihrem Bruder. Besuche in einer Kindertagesstätte oder an ungewöhnlichen Orten wie einer „unsichtBar“ und ein echt cooler Streetworker tragen ebenfalls dazu bei, die Geschichte komplett zu machen. Das winterliche Berlin mit tollen Cafes und Restaurants kommt somit ebenso wenig zu kurz wie weise Sätze - „Sag mir, was du liest und ich sage dir, wer du bist“, meint Max, Marlenes Lover – und so kann man es in der Tat sehen – wer Sabine Kornbichlers Bücher einmal angelesen hat, ist ihnen verfallen und wartet auf „mehr“. Somit sind wir alle Süchtige – und man kann es verstehen bei Äußerungen wie „Ich wollte die Schneeflocken auf meinem Gesicht spüren. Einen Moment lang blieb ich so stehen – einfach nur dankbar, am Leben zu sein“, denn das ist es wirklich, man kennt dieses Dankbarkeitsgefühl und man ist darüber hinaus dankbar, lesen zu können, dankbar, diese Bücher zu kennen und froh, dass man sich schon aufs nächste freuen kann.
Ich bin kein Krimifreund, doch Sabine Kornbichler zeichnet so genaue Bilder von Situationen und Menschen, dass ich nun weiß – Krimi ist nicht gleich Krimi. Ihre Bücher sind spannend und
abwechslungsreich und lassen einen nur ungern eine Pause beim Lesen einlegen. So lieb ich das!
Kornbichlerbücher sind eben immer etwas Besonderes.
abwechslungsreich und lassen einen nur ungern eine Pause beim Lesen einlegen. So lieb ich das!
Kornbichlerbücher sind eben immer etwas Besonderes.
27.5.09
Lieblingsbücher Teil 4: Sabine Kornbichler: Steine und Rosen, Klaras Haus, Majas Buch
Alle drei Bücher kann ich nur empfehlen. Immer musste ich sie in einem Rutsch durchlesen und immer war ich gefesselt von der Sprache, der Art, wie sie die Dinge beschreibt UND wie sie immer wieder zeigt, dass Schicksalsschläge überwindbar sind und man letztendlich, wenn man an sich arbeitet und es zulässt, auch glücklich wird.Und von den Buchumschlägen müssen wir gar nicht reden - wiedererkennbar und immer wunderschön. Bei Steine und Rosen habe ich viel gelacht und mir oftmals gewünscht, eine wache Regisseurin würde sich des Buches annehmen und einen Film daraus machen. Aber auch nachdenkliche Stellen haben Platz. Die Hauptperson gründet eine WG, nachdem sie überraschend Single geworden ist und hat echt die freakigsten Gestalten dort wohnen, die in ihrer Beschreibung nicht zu kurz kommen, wobei ich gerne mehr von der älteren Frau gehört hätte. Aber das liegt wohl eher daran, dass solche guten Bücher wie dieses immer zu kurz sind und man eigentlich langsamer lesen sollte, man aber immer in diesem Zwiespalt ist, weil man ja wissen will wie es weitergeht - zumindest ich empfinde das so.
Klaras Haus ist für mich das Buch, das die meiste Weisheit beinhaltet. Eine Tante vererbt ihrer ganzen Familie ihr Haus auf Pellworm. Sie sollen dort, wann immer sie es brauchen, versuchen zu sich zu kommen, über ihr Leben nachzudenken und letztendlich ihr normales Leben regeln. Man bekommt Sehnsucht nach der Nordsee und freut sich über die Fortschritte, die die Damen, die sich dort im Haus treffen, machen. Unbedingt lesen, wenn ihr nicht dumm sterben wollt ;o)
Majas Buch ist mein Lieblingsbuch.Ellen besucht+interviewt einen Künstler und hat eine heiße Affäre mit ihm, aus der ein Kind hervorgeht. Es könnte alles so schön sein - wenn der Künstler nicht tödlich verunglücken würde, kurz, nachdem sie wieder zuhause ist. Weil sie ihrem Kind vermitteln möchte, was für ein besonderer Mensch sein Dad war, fährt sie nochmals dorthin, wo sie ihn damals traf. Leider merkt sie, dass sie ein komplett anderes Bild von diesem Mann hatte - die Wirklichkeit ist eben oftmals anders als das verblendete emotionale Bild. Ihr solltet das unbedingt auch lesen, vor allem, weil sich in einem ein so warmes Gefühl breitmacht von Sommer, Italien, Sonne, Garten- ich weiss auch nicht, einfach gut halt.
26.5.09
ein Amerikaner in Karlsruhe

Wie hamma ist das denn? Mitten in der Karlsruher Südstadt gibt es ein amerikanisches Restaurant und es ist nicht "Das Goldene M"! Jaroon´s heißt mein neuer Lieblingsladen und ist zu finden im "Filmpalast am ZKM". Hier gibt es nicht nur mega Burger, sondern auch tolle Salate, kleine Snacks und mein geliebtes Dr. Pepper! An der Wand hinter der Theke hängen Uhren mit den Zeiten in New York, London, Karlsruhe....
Da lebt man ewig hier und kennt sowas Schönes nicht - die Sitzbänke sehen aus, als sei man mal eben nach Amerika geplumpst, man vermutet dass Whoopi Goldberg sofort um die Ecke kommt, um ein Käffchen zu holen oder dass Harry und Sally hinter einem sitzen. Was für eine Freude! An der Wand hängt ein halbes Auto, die EInrichtung besteht aus alten amerikanischen Zapfsäulen, Kühlschränken und etlichen anderen Sachen (fast zum Sattgucken, haha;o)) - mega! Im Karlsruher Stadtbuch heisst es, dass es sich hier um einen Familienbetrieb mit Eigenkreationen handelt. So sieht´s aus! Ich kann es nur empfehlen, der Mittagstisch ist übrigens super günstig und ich kann mir vorstellen, dass ein Kinoabend hier wunderbar ausklingt.
Grüße an Amolein, die mit ihrem Nico gerade N.Y. besucht! Habe besonders hier doll an euch gedacht!!!
Über das Glück der Erleichterung
Man denkt sich ja so manches Zeug zusammen. Vor allem vor einer Krebsnachuntersuchung. Vor allem, wenn reihenweise Menschen an Krebs sterben in den paar Tagen vor der Nachsorgeuntersuchung. Vor allem, weil es doofe Leute gibt, die einem ins Gesicht sagen, dass man lieber Nonisaft trinken soll als zum Arzt zu gehen, sonst sei man in 5 Jahren tot. Und wenn man mit 32 Jahren Krebs bekäme, habe man ohnehin alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann. Kam alles vor, alles in den letzten 2 Wochen. Wenn man dann zurück in der Krebsklinik ist, wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint - die gleichen Leute, der gleiche Trott - dann ist man sofort zurückkatapultiert in eine der härtesten Zeiten im Leben. Die, in der man Chemotherapie bekam. Die Untersuchungen ziehen sich hin, die Warterei ist dieselbe - und dann kommt er, der Augenblick: Der Doc fragt "wie geht es Ihnen?", man erzählt, man antwortet - und irgendwann fragt man: "Was sagen denn die Befunde?" "Alles gut!" Hurra! "Ich bin sehr zufrieden mit Ihnen" Doppel-Hurra! Hurra hurra hurra!!!!!Ich bin erleichtert. So sehr!
PS: Ich werde keinen Nonisaft trinken. Will ja nicht so bekloppt werden;o)
23.5.09
Ich liebe meine Stadt
Baden-Baden ist anders, sagt man. Man nennt es "Grüne Hölle", "Rentnerparadies", doch ich finde, man kann hier sehr gut leben und alt werden und sich an der Natur freuen, herumradeln und happy sein. Morgens duftet es in der Fussgängerzone nach frisch Gebackenem, die Cafes räumen ihre Stühle nach draußen (sofern sie da nicht über Nacht standen), im Juni blühen die Rosen und im September die Dahlien. Im Frühling riecht es nachts nach Blüten und wenn man im April über den Zubringer in die Stadt reinfährt, umsäumen sahnig weiß blühende Bäume wie eine Allee die "Strassenschäden im gesamten Stadtgebiet". Ich liebe meine Stadt. Man trifft meistens Leute, die man kennt, kann eigentlich immer Fotos machen - von allem, alte Gebäude und Palmen kleiden die Sommerstadt und zugefrorene Wasserfälle und Brunnen die Winterstadt. Der rosa Himmel zum Sonnenuntergang - hamma! Und im Sommer die Grillen, die so laut vor meinem Fenster zirpen, dass ich manchmal nicht einschlafen kann. Das und viel mehr ist Baden-Baden.
21.5.09
perfekt organisiert
Vor einigen Wochen hieß es "Philips ruft fast alle Senseo-Kaffeemaschinen zwischen 2006 und 2008 zurück!" ich ging also auf die Website und schaute nach, ob mein Maschinchen auch betroffen sei. Es war. Ich hab mich also registriert, bekam eine Bestätigungsmail, hörte dann eine Woche lang nichts und dann flatterte ein Briefchen mit Zitronensäure (Entkalker) ins Haus. Am selben Tag bekam ich auch Verpackungsmaterial mit einem Entschuldigungsschreiben, einem Paket Kaffee, einer umfangreichen Anleitung, wie die Maschine auseinander zu bauen und zu verpacken sei. Ab damit zur Post, Porto inklusive, und keine 3 Werktage später steht das Ding wieder hier. Funktioniert, macht mir Freude und ich kann meinen Feiertagskaffee meditieren! Jipieh! Das war perfekt organisiert.


18.5.09
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