15.4.26

Teekesselchen Parkverbot

Zugegeben, das ist nun ein kleiner kleiner Spaß, denn Park und Parken sind eigentlich keine Teekesselchen. Aber wenn ich vom Bus aus ein PARKverbotsschild sehe, das im Park steht, dann wundere ich mich doch ein wenig 😅

Zum Glück ist der Park noch da


14.4.26

Ruhige Abende, chillige Wochenenden

 "Aber wenn du dich mit jemandem triffst und es schön ist, gute Gespräche hast, dann ist das doch kein Termin?!"
Doch, für mich ist es das. 
Auch private Treffen sind anstrengend, auch wenn ich die Leute mag. Ich kann gut jemandem zuhören, mich zwei Stunden mit einer Person  angeregt unterhalten, aber dann ist es gut. Je mehr Menschen an einem Tisch sitzen, umso weniger Zeit bis zum Tinnitus oder zur Erschöpfung. 
Darum habe ich schon vor langer Zeit für mich entschieden, genauer gesagt, seit ich abends und am Wochenende nicht mehr arbeiten muss, dann auch nicht mehr mit anderen rauszugehen. Zuvor habe ich zwölf Jahre lang ständig Abenddienste absolviert, plus den Tag.
Darum konnte ich über die Diskussion zu Wochenarbeitszeit und Überstunden unserer Regierung auch nur müde lächeln - wenn Du musst, arbeitest Du auch 14 Stunden lang ohne Pause, egal, was die da oben sagen.
Dann arbeitete ich im Hotel und bevorzugte tatsächlich die Spätschicht, weil ich einfach besser schlafe, wenn ich keinen Wecker stellen muss (ab einer gewissen Zeit wecken uns die Katzen). Aber dadurch veränderte sich der Tagesablauf und vor Mitternacht ging ich nicht ins Bett. Vor zwanzig Jahren wäre das toll gewesen, da war ich Nachtmensch, aber inzwischen bin ich alt und der frühe Vogel und so..
Inzwischen meint das Leben es gut mit mir und hat mir eine Arbeit geschenkt, bei der ich die Abende einfach frei habe. Und wenn Du das lange Zeit nicht hattest und noch dazu Fatigue, dann chillst Du jetzt Dein Leben. Es gibt nichts Schöneres, als nach einem Arbeitstag die Tür aufzuschließen und zu wissen, die Katzen purzeln jetzt vor Deine Füße, weil sie sich freuen und weil sie wissen, uns gehört der Abend. 
Ich bin beim Arbeiten aber auch so eine 1000prozentige, ich möchte einfach alles gut machen und schnell erledigen. Dadurch, dass ich also täglich 6-8 Stunden arbeite und das, was ich tue wertgeschätzt wird, gebe ich dort auch gern alles.
Wenn ich frei habe, möchte ich erst recht nicht abends weg, denn dann habe ich die Zeit im Blick und damit einen Termin. 
Somit bin ich zu zwei Lesungen meiner Freundin und zu den Konzerten von Bosse und Tina Dico in den letzten zwei Jahren gegangen und in zwei klassische Konzerte und sehr zufrieden damit. Mir fehlt nichts. 
Meine FreundInnen sind zum großen Teil FrühstückerInnen wie ich. Dieser Moment, wenn ein frisch gebrühter Latte Macchiato vor mir steht, ist Glück pur.
Trotzdem werde ich immer wieder gefragt, ob sich vielleicht etwas geändert hat. Ich hatte diesen Beitrag schon fertig geschrieben, da kam die Frage, ob ich demnächst am frühen Abend im Nachbarort zum Essen mit Freundinnen mitkomme. Ich habe kurz überlegt, aber das Nein war zu klar in meinem Bauchgefühl: Zu dieser Zeit arbeite ich noch und an diesem Wochentag habe ich morgens einen Termin - das genügt mir dann an Ausgang, nach zehn Stunden möchte ich dann auch mal heim😅
Für mich gibt es auch gerne mal menschenfreie Sonntage.
Das heißt, wir stehen zwischen sechs und halb neun auf, je nachdem, wonach uns ist - manchmal lesen die Katzen noch ein Buch im Bett mit, manchmal wollen wir einfach den Tagesanbruch auf dem Balkon erleben. 
Über allem steht die Ruhe. Die ein Geschenk ist. 
Luxus pur. 
Dankbarkeit🩷



13.4.26

Everyone is awesome kreativ

Ich habe gedacht, für meine Variante gibt's nun noch einen extra Post. Wie ich zu dem Set kam, siehst Du eins vorher, hier sind Bilder von meiner Abwandlung mit einer vorhandenen Playmobilfigur und Lego-Zubehör, das ich noch zuhause hatte, also nicht im Lieferumfang enthalten ist (aber queer ohne Essen, Lippenstift, Kaffee oder Tee geht ja eigentlich nicht😅).








Lego: Everyone is awesome

Seit Jahren liebäugele ich mit diesem besonderen Set von Lego und spätestens im Juni, Pridemonth, denke ich, ach hätte ich es nur. Aber über dreißig Euro für bunte Figuren ausgeben, die dann doch nur ein weiteres Stehrümchen sind?
Oder ist es mehr als das? Immerhin kann man die Figuren abnehmen oder anders platzieren, wenn man sich nicht ganz an die Anleitung hält. 
Und ist mein Motto nicht #colouryourlife ? Trotzdem, es ist ein stolzer Preis, andererseits wurde er in all den Jahren nicht angepasst und ist gleich geblieben. 
Also habe ich es mir nun selbst geschenkt - zu Ostern, zum Geburtstag, zur Belohnung für viel Arbeit - und einfach so.
Der Designer sagt:  "Wir alle haben ein
Recht darauf, akzeptiert und geliebt zu
werden und auch kreativ zu sein. Mit diesem Modell möchten wir zeigen, dass uns wirklich alle Menschen am Herzen liegen." 
Es wird noch viel mehr im beiliegenden Anleitungsheft und auf der Website erklärt und gerade in heutigen Zeiten, in denen Menschen sich sogar von Fotos eines echten Regenbogens getriggert fühlen, rechte "Stolzmonat"-Sticker über Anti-AfD-Sticker kleben und meinen, Familie bestünde nur aus Vater, Mutter, Kind oder das Empfinden, im falschen Körper geboren zu sein, verneinen, sind wir es doch, die die Welt bunter machen und die laut und sichtbar bleiben müssen. Ich komme noch aus einer Zeit, da war ein Coming-out eine große Sache, bestimmte Promis ExotInnen und ein CSD in einer kleineren Stadt eine Seltenheit. Die Ehe für alle haben wir uns erkämpft. All die jungen Leute, die heute noch hören "es ist nur eine Phase", sollten von uns Älteren gestärkt werden. Und darum ist so ein Legoset wichtig. 
"Es wird wohl aus dem Programm genommen", sagt die Mitarbeitende im Geschäft, mich wundert es nicht, steht es doch tatsächlich hinter einem Regal auf der Rückseite - wie soll man es da finden? Lego vertreibt das Set exklusiv nur in seinen Shops und online. 
Ich hoffe sehr, dass etwas Ähnliches nachkommt und dass große Firmen nicht müde werden, uns zu supporten. 
Manche sagen, sie machen das eh nur fürs Image, extra regenbogenfarbene Artikel im Juni sind überteuert und nur Geldmacherei. 
Du musst sie ja nicht kaufen, kannst aber das ganze Jahr über andere Artikel dieser Firmen benutzen. Bei Penny zum Beispiel klebt schon lange ein Regenbogenaufkleber an jeder Filiale. Wer die Charta der Vielfalt unterschreibt, steht auch hinter seinen Mitarbeitenden. 
Ich liebe dieses Set jedenfalls total und habe beim Aufbauen gemerkt, dass es keinesfalls ein Stehrümchen wird, schon jetzt habe ich die Figuren schon xmal anders arrangiert. Vermutlich deshalb liegt auch so ein Lego Separator bei, denn die kleinen Platten ohne diesen abzubekommen, ist echt schwer und die Figuren stehen auf einer kleinen Zweierplatte.
Eine kleine Kritik, was aber bei Playmobil auch oft so ist: es ist alles erst einmal durcheinander in den Tütchen (die Lego übrigens laut Flyer bald recycelt und plastikfrei anbieten möchte). Ich weiß nicht, ob das bei den meisten Menschen zu einem besonderen Spieleerlebnis beiträgt, mich nervt es total. Ich habe also erst einmal alles farblich sortiert (keine Ahnung, wie das bei größeren Sets gehen soll) und dann erst hatte ich Freude 😅
Ich habe eine gute Stunde gebraucht, aber es ist einfach und die Anleitung sehr ausführlich.
Die Bilder zeigen, was ich meine 
🖤🤎❤️🧡💛💚💙💜🩵🤍🩷
Everyone is awesome (außer Intolerante)
Es gibt gleich noch einen Post dazu mit anderen Bildern 
// unbezahlte Werbung 






12.4.26

Spargel? Spitzkohl!

Gestern gab es endlich wieder Spitzkohl. Während alle anderen jetzt schon Spargel (mag ich auch) kaufen, durch den warmen März gibt's den hier schon eine Weile, hielt ich die ganzen Wochen vergeblich Ausschau nach Spitzkohl. Ein einziges Mal fand ich einen, aber der war so mickrig, wie der Preis hoch. Eine Enttäuschung 😅 
Gestern dann konnte ich sogar zwischen bio und herkömmlich wählen. Beide waren zwar auch teurer als im Winter, aber was macht man nicht alles für die Sucht. Und das ist ja eine gesunde Sucht.
Ich habe das Gefühl, dass dies der erste Winter ohne Erkältung oder Grippe gefühlt in meinem ganzen Leben gewesen ist, liegt daran, dass ich möglicherweise monatelang aus Senfölen bestand 🤭 die fülle ich nun wieder auf, zu jeder Mahlzeit, weil ich's so liebe. 



10.4.26

Freitag

Schon wieder Freitag.. Ich weiß gar nicht, wo die Woche hin ist, die letzten Monate. Und der April ist auch schon bald halb vorbei. 
Omi sagt, wenn Du älter wirst, rast die Zeit noch mehr. Ich sage, aber ich bin doch schon alt, wenn ich neunzig bin, ist dann ein Jahr ein Tag?
Umso wichtiger, die Lebenszeit zu genießen. Früher war Freitag nur einer von vier superstressigen Tagen, an denen ich 12-14 Stunden arbeitete. An den anderen Tagen 8-10. Dennoch empfinde ich es nicht so, als wäre damals die Zeit schnell vergangen. Vielleicht liebe ich mein jetziges Leben einfach so sehr, dass keine Minute lang genug sein kann (außer die, in der die Waschmaschine lügt, dass sie bald fertig sei). Ich freue mich jedenfalls auf den heutigen Tag, die KollegInnen und die Dinge, die ich erleben werde. Und genauso freue ich mich aufs Wochenende. Und dann wieder auf Montag, ich kann es immer kaum erwarten, dass eine neue Woche startet.
Life is good.
Nutzen wir es🩷


9.4.26

Teekesselchen

Thi gil sal soll ein teutonischer Begriff sein, schöner finde ich die Behauptung, ein Teekessel sei früher auch ein Dummkopf gewesen - neben dem Kessel, der Wasser kocht.
Ich habe Dir gestern von meinem vollen Speicher erzählt, nicht unserem Dachboden, sondern den virtuellen mit den Mails echter Menschen. Als ich dann am Abend Hüpfekästchen gesehen habe und gleich den Impuls hatte, herumzuspringen, überlegte ich, ob die Leute heutzutage überhaupt noch wissen, was ein Teekesselchen ist.
Vor über 25 Jahren wurde ich von einem Kind beim Vorlesen gefragt, was ein Plattenspieler sei - die gibt's heute ja wieder.
Aber all die jungen Erwachsenen, mit denen ich zu tun habe, gucken verstört, wenn wir Älteren übers Millennium reden, über die Angst an Silvester damals, Computer könnten ausfallen, wenn wir von Dirk Bach erzählen oder von Formel Eins mit Stef und ihren Kollegen. Die haben das alles nicht mitbekommen und sie sind einfach erwachsen. 
Den Mauerfall kennen sie aus dem Geschichtsunterricht.
Keine Ahnung, ob sie Gummitwist kennen, die Kinder auf meinem Heimweg kennen immerhin Himmel und Hölle bzw. Hüpfekästchen. Himmel und Hölle ist auch ein Teekesselchen, das haben wir früher auch mit einem Wollfaden gespielt, ob ihnen das was sagt?
Und Teekesselchen? Das muss ich sie echt mal fragen 🤭




8.4.26

Ihr Speicher ist voll

Eigentlich lautet derzeit die Ansage meines Mailanbieters: "Ihr Speicher wird in Kürze voll sein." Aber ein voller Speicher, den man unter dem Dach hat, ist ja auch ein schönes Bild. 
Zuerst war ich etwas empört, dass man nach über 20 Jahren jetzt plötzlich auf die Idee kommt, Mailkonten kostenpflichtig zu machen oder den Speicherplatz zu begrenzen, aber das ist halt der Lauf der Welt, alles kostet Geld. 
Und inzwischen habe ich das Bild eines staubigen Dachbodens vor Augen. Vielleicht kommt durch ein Dachfenster ein Sonnenstrahl, durch den man die Staubpartikel in der Luft flimmern sieht. 
Es stehen verschieden große Papp- und Holzkisten da, kleinere niedliche Boxen und runde große Hutschachteln.
Und jede steht für eine Zeit oder einen Menschen in meinem Leben. 
Während ich anfange, Mails zu löschen, lese ich ein wenig, denke über vergangene Zeiten nach und über die Menschen, die nicht mehr in meinem Leben sind. Und warum sie es nicht mehr sind. 
Manche habe ich durch meine frühere viele Arbeit verloren, wenn Du kaum Freizeit hast, machen das nicht alle mit. 
Manche haben gemeint, Grenzen überschreiten zu müssen und wurden von mir deshalb entfreundet. 
Manche haben mich verlassen, andere sind verstorben. 
Eines haben sie alle gemeinsam: sie haben mich zu der Person gemacht, die ich heute bin.
Manche Menschen begleiten uns eine gewisse Zeit und plötzlich sind die Leben so verschieden, dass man einander nicht mehr sieht. Wir denken wertschätzend an diese gemeinsame Zeit und sind uns dankbar für das, was wir miteinander hatten. Aber wir sind eben keine FreundInnen mehr. 
All diese Mails, brauche ich sie? Möchte ich nicht lieber diesen großen vollen Dachboden ausräumen, ein wenig noch in den Kisten wühlen und dann sagen "Adieu"? 
Genau das tue ich. 
Während ich über viertausend Mails von einer einzigen Person lösche, merke ich: es erleichtert und befreit mich. 
Bei der nächsten Person sind es weniger Nachrichten, aber auch hier sage ich im Stillen "Bye Bye".
Ich habe noch längst nicht den Speicher so leer, wie es mein Anbieter verlangt, aber der Dachboden muss ja auch nicht an einem Tag leergeräumt werden. 
Ich sage DANKE
für das gemeinsame Leben, 
für die Lektion, 
für die lustigen und schönen Zeiten und aber auch danke dafür, dass ich diesen oder jenen Menschen nicht mehr sehen muss, mich schon lange nicht mehr ausnutzen lasse und dass ich keine Stimmungen lesen oder aushalten muss. Ich bin innerhalb dieser Zeit mit diesem Mailpostfach so sehr ich selbst geworden, dass ich mich wundere, nicht wehmütig zu sein. Aber ich habe so viele Erinnerungen im Herzen und in meinem Kopf, was soll ich mit all den Buchstaben. Ich bin glücklich über die Menschen in meinem jetzigen Leben, viele bleiben seit über dreißig Jahren und hoffentlich nochmal so lange. Andere sind vielleicht halb so lange bei mir, aber so nah, dass ich mich immer auf sie verlassen kann. Und das ist es, was zählt. 



7.4.26

Frühstück mit Katze

Shirinchen hat immer sehr gerne um Menschenessen gebettelt - aber erst wurde es begutachtet. Weil ich dieses Foto so mag, zeige ich es Dir heute. 



6.4.26

Balkongarten

Gestern war es erstmals richtig schön warm draußen, wir hatten zwar schon ein paar Balkontage in diesem Jahr, aber nie konnten wir länger raus als bis die Sonne hinterm Dach verschwand, weil die Luft dann einfach frisch war.
Gestern aber blühten alle auf, Menschen, Kater, Insekten, Vögelchen und die Blumen. Der Rosmarin blüht und den ganzen Nachmittag hat eine Schwarze Holzbiene schwer gearbeitet. Die Katzen waren mehr so chillig. Und bunt war's!
Einfach schön!







5.4.26

Strom und Wasser, purer Luxus!

Am Karfreitag gluckerte und brummte es komisch, Kleinerhong begutachtete die Badewanne und die anderen Kater hoben mit hochgezogenen Augenbrauen (ja, das geht!) die Köpfe.
Tags zuvor war wie jedes Frühjahr die Heizung samt Warmwasser ausgefallen und so ging ich davon aus, dass wieder ein Mitarbeiter dieser (bereits im Herbst beim letzten halbjährlichen Ausfall beschriebenen) Firma vorbei gekommen war.
Doch dann schrieb eine Freundin aus einem anderen Stadtteil "habt ihr Wasser zuhause?" Und damit war klar, es ist etwas Größeres.
Meine Nachbarn fragten ebenfalls, noch bevor ich Bescheid geben konnte, ob es an unserem Heizungsdilemma liegt. Nein, ich melde mich wenn ich mehr weiß, schrieb ich. 
Einige andere FreundInnen informierte ich, dass sie sich besser Wasser besorgen sollen, sie sind viel unterwegs und ich wusste, es würde ihnen helfen.
Wir selbst haben schon wegen der Katzen immer einen Vorrat.
Schnell bekamen wir dann raus, dass es sich um einen Rohrbruch handelte. Als die Stadt postete, dass die Stadtwerke dran seien, schickte mir ein anderer Nachbar bereits ein Bild der funktionierenden Spüle und auch bei uns spuckte es erst und dann sprudelte es wieder. 
Was für ein Privileg ist es, dass binnen Stunden wieder frisches Wasser läuft. Was für ein Privileg ist es, dass wir uns unseren Stromanbieter aussuchen dürfen und dass das funktioniert. Wir leben in einem solchen Luxus. Das dürfen wir nie vergessen. 
Das Bild ist KI-generiert 


2.4.26

Weisheit von Frau Schess

 

Diese Weisheiten oder Gedanken von Frau Schess sind schon älter, damals gab es noch keine KI-Bearbeitung. Aber sie stimmen auch 2026 🩷

1.4.26

Zum 1. April: Karte aus Kerala

Stef hätte heute Geburtstag.
Darum gibt's heute wieder einen kleinen Brief an sie. 

Liebe Stef,
vor vielen Jahren bist Du nach Indien gereist, um dort fürs Fernsehen zu drehen. "Soll ich dir was mitbringen?", fragtest Du, und ich bat um eine Postkarte.
Als sie dann in meinem Briefkasten lag, freute ich mich unendlich. Ich rahmte sie ein und seitdem hängt das Bild an meiner Wand, es ist mit umgezogen und hatte immer einen Platz.
"Nie wieder schicke ich eine Postkarte", hast Du geschimpft, als Du zurück warst und wir uns trafen, "weißt du, wie schwierig es dort ist, eine Briefmarke zu bekommen, geschweige denn, eine Post oder einen Briefkasten zu finden?" Nein, das konnte ich mir nicht vorstellen, aber ich glaubte Dir sofort und Du hast fortan immer ungefragt Dinge oder Karten mit nach Hause gebracht - und durch die Fotos, die wir gemeinsam im Fotogeschäft abholten und ansahen, reiste ich ein wenig mit. Deine größte Reise und Dein größter Wunsch war Kambodscha, die Bilder von Angkor Wat unfassbar nah. Deine Erzählungen, wie Du diese und andere Reisen empfunden hast, machten die Dinge greifbar. Wie bei den Fernsehsendungen, die wir, wenn es keine private Reise wie nach Kambodscha war, Monate später zusammen ansehen konnten. Auch gemeinsame Reisen unternahmen wir. Du wolltest die Welt sehen und zeigtest sie mir - hast Dich aber immer auch auf Deine Zuhause gefreut, auf die Menschen, die Dir nahe waren und nicht zuletzt Deine Hunde, falls Du sie nicht mitnehmen konntest.
Wenn ich nach Hause kam, begrüßte mich diese Postkarte aus Kerala.
Und so bleibt ein Stück von Dir, bleibt ein Stück Welt.
Danke für alles.
Bild ist mit der Schrift KI-bearbeitet




31.3.26

Buchtipp: Dünenglück mit Herz und Hund

Diese Geschichte ist genau so, wie der Titel verspricht: mit Herz und Hund, eigentlich mit mehreren toll beschriebenen Hunden😍🐶 und eben mit ganz viel Herz. 
Es geht zwar hauptsächlich um Elena, die eine Ausbildungsstätte für Blindenführhunde betreibt, aber ich mag ihre Freundin und Mitarbeiterin Julia total und Kerstin Gardes Talent für gute Geschichten, für interessante Menschen, schöne Orte und Spannung bis zuletzt. 
Elenas Hundeschule ist in Stralsund verortet und ausgerechnet jetzt wird ihr Mietvertrag gekündigt. Sie fällt aus allen Wolken, ist es doch mehr als nur ein Job, sie liebt ihre Aufgabe. Professionell möchte sie in dieser schwierigen Zeit dennoch einen Hund an Krischan vermitteln, der die Schwingungen spürt, und so nimmt alles seinen Lauf. 
Mehr kann ich aber nun wirklich nicht verraten. 
Ich durfte die Geschichte lektorieren, also hoffe ich, Du findest keine Fehler🤭😅 mir war nicht eine Sekunde langweilig beim Lesen und ich kann diese besondere Story nur empfehlen 🩷 
// Auch als Taschenbuch erhältlich, unbezahlte Werbung 



30.3.26

Buchtipp: Dieser Sommer gehört mir

Ich habe wegen des Wetters jetzt doch nochmal ein Busbuch gebraucht, darum habe ich es gleich nach dem Abholen aus der Buchhandlung angefangen und kaum weggelegt.
Charlotte weiß mit ihren 43 Jahren nicht genau, was sie will, was ihre Leidenschaft ist und was sie mit ihrem Leben anfangen soll - die Ehe ist gescheitert, die Töchter sind aus dem Haus. 
Sie zieht zu zwei Männern in ein Tiny House und beginnt sich um sich zu kümmern, aber auch um andere. Vor allem aber merkt sie, dass es wichtig ist, zu lernen, mit sich allein auszukommen. 
Claudia Schaumann scheint hier Freundinnen von mir zu beschreiben, denn dies ist ein klassischer Heteroroman über Frauen kurz vor den Wechseljahren und die hab ich ja schon durch und hetero bin ich auch nicht und ich liebe es, Zeit allein zu verbringen. Trotzdem hat die Geschichte großen Spaß gemacht. Wie die Autorin am Ende schreibt, hatte sie auch Spaß beim Schreiben und das habe ich gemerkt. Allerdings ist es wie beim letzten Goldmann-Buch wieder so, dass es ärgerlich viele unnötige Tippfehler gibt und auch zwei inhaltlich zunächst nicht klare Dinge, die aber irgendwann aufgelöst werden und da es der tollen Geschichte an sich keinen Abbruch tut, ist dies mein Tipp für eine leichte und gelöste Unterhaltung.
Obendrauf bekommen wir noch einige Kapitel aus der Sicht der jüngeren Tochter, die ein Jahr in England verbringt, aber das hätte es eigentlich nicht gebraucht. 
// Unbezahlte Werbung, selbstgekauft 



29.3.26

Die hundertste Tasse

 "Muss es denn eine hundertste Tasse sein?", fragte mich seinerzeit meine damalige Partnerin genervt. 
Ja, es musste. Tassen sind so etwas Emotionales, so etwas Wichtiges für den Start in den Tag, für den Ausklang und dazwischen. 
Ich habe mehrere Lieblingstassen und natürlich trinke ich Tee nicht aus einer Kaffeetasse und Chai wiederum nicht aus einer Fenchelaniskümmelteetasse und wenn ich heiße Schokolade koche, gehört die wiederum in eine andere Tasse. Seit ich Keramik bemalen, verkneife ich mir meist Tassen, aber der große 500ml Becher musste dann doch sein- es gibt ja Tage mit erhöhtem Kaffee- und/oder Milchschaumbedarf.
Heute zeige ich Dir diese wunderschöne Tasse aus dem Grätzverlag, die mir eine Freundin vor einigen Wochen geschenkt hat und die ich vom ersten Augenblick als Kaffeetasse erkannt und in mein Herz geschlossen habe. 
Ja, es darf auch die zweihundertste Tasse sein, wenn sie glücklich macht. 
// Unbezahlte Werbung 




28.3.26

Gibt es heutzutage noch Gutes im Fernsehen

Ich habe beim Postkartenorakel von Regina Mengel/Tessa Hansen mitgemacht und diese großartige Postkarte erhalten



Ich liebe Wondrak, ich liebe Janosch - und ich liebe Fernsehen. Darum nehme ich diese wunderbar passende Karte zum Anlass, Dir hier meine aktuellen Lieblingssendungen zu verlinken. Bitte beachte, dass laut Medienstaatsvertrag nicht alles unbegrenzt streambar bleibt und die Links in einiger Zeit veraltet sein können. //unbezahlte Werbung

Exit Einsamkeit - Staffel 1 der Serie - jetzt streamen!

Nachtstreife - Staffel 1 der Serie - jetzt streamen!

So haben wir dich nicht erzogen - hier anschauen

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Westerwelle - hier anschauen

Findet Felix! Das gestohlene Baby - Staffel 1 der Serie - jetzt streamen!

37 Grad - die Einzeldokus - alle verfügbaren Videos - jetzt streamen!

Der Germanwings-Absturz | Chronologie eines Verbrechens - Staffel 1 der Serie - jetzt streamen!

und natürlich auf RTL Wer wird Millionär, Gilmore Girls und 
auf Joyn 2 Broke Girls

Viel Spass!