29.8.26

Musiknostalgie

Vor ein paar Tagen habe ich Dir von Lottes neuem Album erzählt. Es ist ein zeitloses Album, das gleichzeitig ganz viel Musikgeschichte zu vereinen scheint und doch ganz neu ist.
Im Zuge dessen hatte ich diese Woche eine Unterhaltung, bei der wir darauf kamen, dass sie nicht einmal geboren war, als wir begannen, in CD-Läden Alben vor dem Kauf durchzuhören. Das waren kleine Geschäfte mit großen Kopfhörern, in den CD-Regalen gab es manche CDs mehrfach, einige aber auch nur einmal. Importe aus Ländern wie Italien, ich denke hier zB an die erste CD von Laura Pausini, musste man bestellen. 
Meine erste CD war ein Gewinn bei einem SchülerInnenaustausch, das wunderbare Album von Roxette-Tourism. Darum kaufte ich mir einen CD-Player, aber erst Monate später.
Für die Kids von heute ist das unvorstellbar. 
Später kamen größere CD-Geschäfte und Elektrofachmärkte auf die Idee, die CD-Inhalte auf einem Bildschirm mit Kopfhörer anzubieten. Du konntest den Barcode auf der Rückseite scannen und die Songs wurden abgespielt. Und was war das Booklet für ein Kleinod! Songtexte und Fotos,  Danksagungen - nur ein dickes Booklet war ein gutes Booklet.
Maxi-CDs habe ich auch gekauft, Singles.
Heute bin ich selbst eine Streamerin. Ich habe Deezer, weil mir der große Anbieter nicht behagt, und bin zufrieden damit.  CDs habe ich ehrlicherweise in den letzten Jahren kaum gekauft- Sondereditionen, oder um auf Konzerten den/die KünstlerIn zu unterstützen, das schon. Aber bequemer ist es nun doch, nicht mehr warten zu müssen, bis jemand vor mir fertig ist mit dem Durchhören des CD-Stapels.

Das Bild ist KI-generiert 


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