Oh Himmel, diese Frage! Ich bin froh, wenn ich weiß, was ich nächste Woche tun werde 🤭
Früher bekam ich die Frage in so gut wie jedem Vorstellungsgespräch gestellt und wahrheitsgemäß wollte ich natürlich endlich unbefristet in eine Anstellung - geklappt hat das nicht immer. Auch die unbefristeten Arbeitsverhältnisse mochte ich manchmal nicht mehr, denn das, was ich täglich tue, sollte ja zu einer passen. Wenn dann der Schuh zu klein oder zu groß geworden ist, muss etwas Neues her.
Ich bin mir sicher, ich hätte in vielen Jobs glücklich werden können, aber es brauchte diesen Weg durch alles andere, um jetzt zu wissen, dass das, was ich tue, genau richtig ist - und es hoffentlich bis zur Rente auch sein wird.
Ich hatte in meinem Leben großes Glück, mich haben Menschen geprägt, Chefs und Chefinnen haben mir gezeigt, wie ich nicht sein will - oder wie ich tatsächlich bin und sein möchte. Jedes befristete Arbeitsverhältnis, bei dem die Vorgesetzten und KollegInnen bedauerten, dass ich gehen musste, tat zwar weh, machte aber auch dankbar, dass ich beliebt war. Jede eigene Kündigung machte mich stark, weil ich meinen Wert erkannt hatte. Aber ich muss auch zugeben, das hat manchmal länger gedauert als es gesund war. Ich war mal Chefin, möchte das aber nicht mehr sein, es ist nämlich vom Dasein als Erzieherin gar nicht so weit entfernt und das ist anstrengend.
Heute denke ich, ich weiß ja nicht mal, ob ich in 5 Jahren noch lebe! Wie soll ich dann mutmaßen, wo ich in 5 Jahren stehe? Vielleicht hab ich bis dahin im Lotto gewonnen und betreibe eine Katzenpension? Oder ich will von Menschen gar nix hören, also auch nicht von Katzenmenschen, und wohne am Waldrand mit einer haushohen Hecke mit meinen eigenen Katzen? Oder ich wandere an die Nordsee oder den Bodensee aus und gehe jeden Tag schwimmen. Wenn ich aber wählen kann, dann bin ich dankbar, wenn mein Leben einfach nur ohne größere Katastrophen so weiterläuft wie die letzten 5 Jahre: Mit dem Wissen, was ich kann und dass ich eher Ruhe als die große Karriere brauche.
Früher bekam ich die Frage in so gut wie jedem Vorstellungsgespräch gestellt und wahrheitsgemäß wollte ich natürlich endlich unbefristet in eine Anstellung - geklappt hat das nicht immer. Auch die unbefristeten Arbeitsverhältnisse mochte ich manchmal nicht mehr, denn das, was ich täglich tue, sollte ja zu einer passen. Wenn dann der Schuh zu klein oder zu groß geworden ist, muss etwas Neues her.
Ich bin mir sicher, ich hätte in vielen Jobs glücklich werden können, aber es brauchte diesen Weg durch alles andere, um jetzt zu wissen, dass das, was ich tue, genau richtig ist - und es hoffentlich bis zur Rente auch sein wird.
Ich hatte in meinem Leben großes Glück, mich haben Menschen geprägt, Chefs und Chefinnen haben mir gezeigt, wie ich nicht sein will - oder wie ich tatsächlich bin und sein möchte. Jedes befristete Arbeitsverhältnis, bei dem die Vorgesetzten und KollegInnen bedauerten, dass ich gehen musste, tat zwar weh, machte aber auch dankbar, dass ich beliebt war. Jede eigene Kündigung machte mich stark, weil ich meinen Wert erkannt hatte. Aber ich muss auch zugeben, das hat manchmal länger gedauert als es gesund war. Ich war mal Chefin, möchte das aber nicht mehr sein, es ist nämlich vom Dasein als Erzieherin gar nicht so weit entfernt und das ist anstrengend.
Heute denke ich, ich weiß ja nicht mal, ob ich in 5 Jahren noch lebe! Wie soll ich dann mutmaßen, wo ich in 5 Jahren stehe? Vielleicht hab ich bis dahin im Lotto gewonnen und betreibe eine Katzenpension? Oder ich will von Menschen gar nix hören, also auch nicht von Katzenmenschen, und wohne am Waldrand mit einer haushohen Hecke mit meinen eigenen Katzen? Oder ich wandere an die Nordsee oder den Bodensee aus und gehe jeden Tag schwimmen. Wenn ich aber wählen kann, dann bin ich dankbar, wenn mein Leben einfach nur ohne größere Katastrophen so weiterläuft wie die letzten 5 Jahre: Mit dem Wissen, was ich kann und dass ich eher Ruhe als die große Karriere brauche.


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