Suppe.
Ich kenne so viele Menschen, die keine Suppe mögen. Dabei ist Suppe nicht gleich Suppe. Eines haben Eintöpfe und Suppen gemeinsam: sie wärmen unbeschreiblich.
Als Stef beigesetzt war, gingen wir danach in ein Lokal, wo es die tröstlichste Suppe ever gab. Sie wärmte auch durch ihre duftenden Gewürze und weckte meine Schockstarre auf.
Und auch sonst habe ich immer wieder Suppe gebraucht, wenn mal etwas nicht so gut lief. Aber auch in guten Zeiten gibt es im Herbst, Winter und Frühling für mich nichts Besseres (im Sommer in einer Dachgeschosswohnung müssen wir nicht über Suppe sprechen, da ist warmes Essen unerträglich - sowohl beim Zubereiten als auch beim Verspeisen).
Wenn im Herbst bei meinem Lieblingsdönermann wieder das Schild draußen steht "es ist wieder Zeit für Linsensuppe", esse ich dort trotzdem Döner und koche am nächsten Tag in totaler Dankbarkeit für die Erinnerung Linsensuppe.
Kurz danach beginnt die Kürbiszeit und danach gibt es klare Suppen, Gemüsemaultaschensuppe, Chili, Eintöpfe, aber auch mal eine Tütensuppe.
Nach einem stressigen Tag geht nichts über eine Findet Nemo-Suppe mit Spitzkohlstreifen, glaub mir!
Darum ist Suppe nicht nur tröstlich, sondern auch pure Freude.
Esst.mehr.Suppe!
😋


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