Gestern, als wir so chillend auf dem Balkon lagen, träumte ich mich in einen September vor vielen Jahren zurück. Damals lag ich in ebensolchem Sonnenschein in Brighton am Strand. England hat es immer gut mit mir gemeint, ich hatte selten Regen und in der Woche damals war es sommerlich.
Dass ich in Brighton gelandet und gestrandet war, war nicht der Plan. Ich hatte ein paar Tage in London und wollte dazwischen nach Southend-on-Sea reisen, weil es dort einen Pier geben sollte und ich einen Roman dort spielen lassen wollte. Damals hatte noch nicht jeder Haushalt Internet und ich konnte nicht alles vorher buchen. Außerdem fehlte mir die Information, dass man nicht an allen Londoner Bahnhofsschaltern auch alle Richtungen buchen konnte. So stand ich also vor einer Bahnangestellten, die mir erklärte, ich könne ein Ticket nach Southampton, nicht aber nach Southend-on-Sea bei ihr erwerben. Auf meine Erklärung und Frage, was sie mir empfehlen würde, sagte sie spontan "Brighton". Und ich liebte es! Ich stieg aus dem Zug und wusste sofort, wo ich hin musste. In den folgenden Tagen lernte ich jeden Winkel von Brighton und Hove kennen und die Zeit am Steinestrand ist mir bis heute wertvoll und warm im Herzen.
Inframe-App, keine KI


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