Heute Ruhetag - und Katzenzeit. Die Idee des 30-Tage-Projektes ist, dass
ich mit dem Deutschlandpass der Bahn Freunde besuche und neue Städte
anschaue oder Reisen mache, die ich immer schonmal machen wollte.
Allerdings möchte ich abends wieder zuhause sein. Auch hier treffe ich
meine Menschen und vor allem schlafe ich am besten bei unseren Katzen.
Also starte ich früh und erreiche Baden-Baden spät, um dann auch immer
genug Pausen und Ruhetage zu haben oder am Abend noch etwas essen und
trinken zu gehen. An 2-3 Tagen pro Woche arbeite ich auch während der
Theaterferien, weil wir in der Urlaubszeit Tickets schon für die neue
Saison verkaufen und uns im Dienst abwechseln können.
Posts mit dem Label Urlaub werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Urlaub werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
2.8.15
Das 30-Tage-Projekt: Tag 1
Ein Tag im Playmobil-Funpark in Zirndorf. Seit einigen Jahren sammle
ich die kleinen Figuren und bin auch im PCC - einem Erwachsenenfanclub.
Einmal im Jahr bekommt man freien Eintritt in einen der Parks und diesen
Sommer war es dann endlich soweit: Frau Schess reiste mit dem Zug nach
Zirndorf und schaute sich diese wunderbare Miniaturwelt an.
Der Park ist sehr kindgerecht und überall stehen Altersempfehlungen. Aber nicht nur Kinder haben hier Freude. Ich kann den Ausflug dorthin nur empfehlen
Der Park ist sehr kindgerecht und überall stehen Altersempfehlungen. Aber nicht nur Kinder haben hier Freude. Ich kann den Ausflug dorthin nur empfehlen
Das 30-Tage-Projekt: Tag 1 mit Zeit
22.8.13
10 Dinge, die ich diesen Sommer getan habe: 8 - ein altes Bild nachgestellt
Auf Facebook habe ich die Fotos anderer Menschen bewundern dürfen, zwischen denen teilweise 30 Jahre liegen, aber am selben Ort geknipst. Und so habe ich diesen Sommer auch mal eine Zeitreise von ca 33 Jahren gemacht :D
27.9.10
der neue Reisetipp: zwischen Rheinfall und IKEA;o)
Das Ziel einer Reise mag ja Erholung sein. Da ich jedoch mein Zuhause liebe und in Baden-Baden lebe, einer Stadt, in der andere Urlaub machen, sammle ich lieber Eindrücke wie Frederick die Sonnenstrahlen und packe möglichst viel in ein paar Tage hinein. Etwas praktisch veranlagt bin ich auch, so dass auch schonmal IKEA auf dem Programm stehen kann;o) Aber von vorne:
Mit dem Baden-Württemberg-Ticket über Singen nach Schaffhausen/Schweiz - der Vorteil ist, dass man auch den Bodensee sehen kann oder in diversen Städten einfach aussteigen und genießen - einen ganzen Tag lang für wenig Geld, nicht festgelegt auf eine bestimmte Strecke oder Zeit, denn das Ticket gilt ab 9h morgens bis weit in die Nacht hinein. In Schaffhausen steht dann gleich der Bus nach Neuhausen am Rheinfall bereit - Nummer 6, Ticket für die einfache Fahrt 2,50 Schweizer Franken - hier kann übrigens, anders als in anderen Schweizer Grenzorten, nicht mit Euros bezahlt werden. Ich hatte mir vorsichtshalber schon zehn Schweizer Franken bei der Bank meines Vertrauens umtauschen lassen. Der superfreundliche Fahrer zeigt mir dann auch gleich den Weg zum Rheinfall - zwischen einer Riesenstraßenbaustelle und zwei Hochhäusern vorbei kann man einfach dem lauten Rauschen folgen. Und dann ist es einfach nur MÄCHTIG. Weisses Gesprudel, grünes Wasser aus der Nähe, blaues in der Ferne und Touristen - aber eine irre Naturgewalt und Magie, die dieser Rheinfall ist. Der Weg führt an einem Mühlrad vorbei und bietet viel Platz zum Fotografieren und Innehalten. Die anderen Touristen sind ebenso andächtig und STILL - und wann hat man das schonmal - eine große Gruppe, die SCHWEIGT? Ich habe das in der Form noch nie erlebt. Zurückgehen ist blöd, also nehme ich den Rundweg an Ziegen vorbei, die bedächtig am Gras knabbern und suche in der Stadt aufgrund der Baustelle die Haltestelle für die Rückfahrt - geht aber schnell, auch der Bus von Neuhausen nach Schaffhausen kommt rasch. Andere lustige Fahrzeuge sehe ich auch - Neuhausen in der Schweiz hat ein ausgeprägtes Oberleitungsbus-Netz. In Schaffhausen schaue ich mir die Altstadt an und haue meine letzten 5 Schweizer Franken auf den Kopf - perfekte Umwandlung von Geld in SCHOKOLADE:o)
Weiter geht´s über Tiengen (tolle Kirche, superschöne Altstadt, kleine Läden und Restaurants, fast, wie aus dem Wimmelbilderbuch meines 4jährigen Kumpels - eine Strasse wie gemalt, aber man ist schnell durch) in meine neue Lieblingsstadt Bad Säckingen. Vertraut, wunderschön, sonnig. Im Hallwyler Hof beziehe ich mein Zimmer, genieße den Rhein und die tollen Läden (Der Buchladen Gallusturm ist der Hammer!) und führe schöne Gespräche.Auch die anderen Touris schauen fröhlich, als sie aus der Tourist-Info herauskommen. Diese Stadt ist Magie und die Menschen dort sind einfach nur freundlich. Die Touristinfo vermietet nicht nur Zimmer sondern auch Fahrräder und ist auch sonst bei allem behilflich. Am nächsten Morgen sehe ich wie schon beim letzten Mal einen Mann, der seinen Retriever vor der Bäckerei "Platz" machen lässt und mal eben Brötchen einkaufen geht und eine Straße weiter spricht ein anderer Mann beim Frühstück am Fenster mit seinem schwarzweissen munteren Hund und strahlt mich an. Bad Säckingen ist für mich ein einziges großes Bild. Ich besuche die beiden Trompeter-Statuen am Schloss wieder, bin begeistert von dem Licht, das die Morgensonne hergibt und möchte eigentlich gar nicht wieder weg. Doch mit der Konus-Gästekarte, die man in bestimmten Schwarzwaldorten bekommt, fahre ich schließlich weiter nach Weil am Rhein. Das Vitra Design Mudeum ist mein Ziel. Nicht, um eine Ausstellung zu sehen - nein, das Museum ist von besonderer Architektur und ich möchte es einfach nur von außen fotografieren. Hinlaufen dauert laut GoogleMapsFussgängerBeta 15min - mit dem freundlichen Hinweis, dass dieses Tool bloß eine Versuchsversion sei. Das merke ich schnell, denn vom Bahnhof aus geht es erstmal steil bergauf. In der Stadt, am Rathaus, fahren dann aber Busse - die 55 aus Basel kommend und die Linie 12. a meine Füsse schon am Tag zuvor gelitten haben, nehme ich also den Bus und fotografiere das leuchtend weisse Museum schon Minuten später. Zurück geht es auch mit dem Bus, denn nur so bekomme ich den nächsten Zug Richtung Offenburg, steige aber in Freiburg in Bus Nummer 11 um - zum IKEA (ich sagte ja, ich bin ein praktischer Mensch;o)). Das Gemeine: er Bus hält gegenüber des Busbahnhofs direkt am Konzerthaus. Das muss man auch erstmal wissen.. Aber er fährt jede halbe Stunde und so habe ich mein Ziel - Köttbullar essen - bald erreicht. Nach einer ausgiebigen Blaue-Tasche-Füllen-Shopping-Tour gehts mit dem bereits wartenden, aber noch pausierenden Bus wieder zurück zum Bahnhof - am Flugplatz, der Messe und einem wunderschönen Friedhof vorbei.
Hier fährt dann auch gleich mein Zug über Offenburg nach Baden-Baden ab. Toll! Was für ein wunderbarer Schweiz-Schwarzwald-Schweden-Kurzurlaub! Und nun wird sich im neuen IKEA-Accessoires-Zuhause ERHOLT:o)=
Mit dem Baden-Württemberg-Ticket über Singen nach Schaffhausen/Schweiz - der Vorteil ist, dass man auch den Bodensee sehen kann oder in diversen Städten einfach aussteigen und genießen - einen ganzen Tag lang für wenig Geld, nicht festgelegt auf eine bestimmte Strecke oder Zeit, denn das Ticket gilt ab 9h morgens bis weit in die Nacht hinein. In Schaffhausen steht dann gleich der Bus nach Neuhausen am Rheinfall bereit - Nummer 6, Ticket für die einfache Fahrt 2,50 Schweizer Franken - hier kann übrigens, anders als in anderen Schweizer Grenzorten, nicht mit Euros bezahlt werden. Ich hatte mir vorsichtshalber schon zehn Schweizer Franken bei der Bank meines Vertrauens umtauschen lassen. Der superfreundliche Fahrer zeigt mir dann auch gleich den Weg zum Rheinfall - zwischen einer Riesenstraßenbaustelle und zwei Hochhäusern vorbei kann man einfach dem lauten Rauschen folgen. Und dann ist es einfach nur MÄCHTIG. Weisses Gesprudel, grünes Wasser aus der Nähe, blaues in der Ferne und Touristen - aber eine irre Naturgewalt und Magie, die dieser Rheinfall ist. Der Weg führt an einem Mühlrad vorbei und bietet viel Platz zum Fotografieren und Innehalten. Die anderen Touristen sind ebenso andächtig und STILL - und wann hat man das schonmal - eine große Gruppe, die SCHWEIGT? Ich habe das in der Form noch nie erlebt. Zurückgehen ist blöd, also nehme ich den Rundweg an Ziegen vorbei, die bedächtig am Gras knabbern und suche in der Stadt aufgrund der Baustelle die Haltestelle für die Rückfahrt - geht aber schnell, auch der Bus von Neuhausen nach Schaffhausen kommt rasch. Andere lustige Fahrzeuge sehe ich auch - Neuhausen in der Schweiz hat ein ausgeprägtes Oberleitungsbus-Netz. In Schaffhausen schaue ich mir die Altstadt an und haue meine letzten 5 Schweizer Franken auf den Kopf - perfekte Umwandlung von Geld in SCHOKOLADE:o)
Weiter geht´s über Tiengen (tolle Kirche, superschöne Altstadt, kleine Läden und Restaurants, fast, wie aus dem Wimmelbilderbuch meines 4jährigen Kumpels - eine Strasse wie gemalt, aber man ist schnell durch) in meine neue Lieblingsstadt Bad Säckingen. Vertraut, wunderschön, sonnig. Im Hallwyler Hof beziehe ich mein Zimmer, genieße den Rhein und die tollen Läden (Der Buchladen Gallusturm ist der Hammer!) und führe schöne Gespräche.Auch die anderen Touris schauen fröhlich, als sie aus der Tourist-Info herauskommen. Diese Stadt ist Magie und die Menschen dort sind einfach nur freundlich. Die Touristinfo vermietet nicht nur Zimmer sondern auch Fahrräder und ist auch sonst bei allem behilflich. Am nächsten Morgen sehe ich wie schon beim letzten Mal einen Mann, der seinen Retriever vor der Bäckerei "Platz" machen lässt und mal eben Brötchen einkaufen geht und eine Straße weiter spricht ein anderer Mann beim Frühstück am Fenster mit seinem schwarzweissen munteren Hund und strahlt mich an. Bad Säckingen ist für mich ein einziges großes Bild. Ich besuche die beiden Trompeter-Statuen am Schloss wieder, bin begeistert von dem Licht, das die Morgensonne hergibt und möchte eigentlich gar nicht wieder weg. Doch mit der Konus-Gästekarte, die man in bestimmten Schwarzwaldorten bekommt, fahre ich schließlich weiter nach Weil am Rhein. Das Vitra Design Mudeum ist mein Ziel. Nicht, um eine Ausstellung zu sehen - nein, das Museum ist von besonderer Architektur und ich möchte es einfach nur von außen fotografieren. Hinlaufen dauert laut GoogleMapsFussgängerBeta 15min - mit dem freundlichen Hinweis, dass dieses Tool bloß eine Versuchsversion sei. Das merke ich schnell, denn vom Bahnhof aus geht es erstmal steil bergauf. In der Stadt, am Rathaus, fahren dann aber Busse - die 55 aus Basel kommend und die Linie 12. a meine Füsse schon am Tag zuvor gelitten haben, nehme ich also den Bus und fotografiere das leuchtend weisse Museum schon Minuten später. Zurück geht es auch mit dem Bus, denn nur so bekomme ich den nächsten Zug Richtung Offenburg, steige aber in Freiburg in Bus Nummer 11 um - zum IKEA (ich sagte ja, ich bin ein praktischer Mensch;o)). Das Gemeine: er Bus hält gegenüber des Busbahnhofs direkt am Konzerthaus. Das muss man auch erstmal wissen.. Aber er fährt jede halbe Stunde und so habe ich mein Ziel - Köttbullar essen - bald erreicht. Nach einer ausgiebigen Blaue-Tasche-Füllen-Shopping-Tour gehts mit dem bereits wartenden, aber noch pausierenden Bus wieder zurück zum Bahnhof - am Flugplatz, der Messe und einem wunderschönen Friedhof vorbei.
Hier fährt dann auch gleich mein Zug über Offenburg nach Baden-Baden ab. Toll! Was für ein wunderbarer Schweiz-Schwarzwald-Schweden-Kurzurlaub! Und nun wird sich im neuen IKEA-Accessoires-Zuhause ERHOLT:o)=
27.8.10
TIPP: Reisen ohne Ziel - unter 110 Euro schönen Urlaub machen
Wohin man in Urlaub fährt, plant man in der Regel und hat ein Ziel. Dass auch der Weg das Ziel sein kann, habe ich zwar gewusst, aber noch nie ausprobiert. Bis jetzt. Ich habe mit wenig Geld viele Städte und Städtchen bereist und eine Menge Menschen getroffen und Eindrücke gesammelt.
Start war Baden-Baden - hier gab es Dank Sparpreis der Bahn eine schnelle ICE-Verbindung nach Basel. Sie ist irgendwie bunt, diese Stadt (gelbe Zebrastreifen und Graffiti), und die Rheinufer erinnern an Venedig. Ich fand es aber auch unglaublich laut und hektisch. Wie es eben so ist in einer Stadt. Montags sind hier übrigens viele Geschäfte geschlossen. Da ich finde, man erkundet eine Stadt am Besten zu Fuss, habe ich dies auch hier getan. Vom Bahnhof über die Wettsteinbrücke und dann eine Art Rundweg durch die Stadt und über die Mittlere Brücke zurück, an der Helvetia, die nachdenklich dreinschaut, vorbei. Samstags haben sie in Basel fast immer Flohmarkt, also werde ich hier sicher wieder mal hinkommen.

Weiter ging es dann wegen des Wetters gleich nach Bad Säckingen, eigentlich hatte ich vorgehabt, mir das Vitra Museum in Weil am Rhein anzuschauen, Bus 55 geht direkt vom Claraplatz in Basel dorthin. Das hebe ich mir aber für besseres Wetter auf, das Museum soll einfach total irre aussehen und dafür brauche ich blauen Himmel als Kontrast auf meinen Fotos. Eine Verbindung von Basel SBB nach Deutschland, die außerhalb der nächsten paar Orte enden soll, bucht man besser vorher noch in Deutschland oder am Basel Badischer Bahnhof. Der einzige DB-Automat befindet sich in SBB nämlich auf Gleis 2 und man kann nur wenige regionale Verbindungen auswählen. Die Kurzstrecke zwischen SBB und Badischer Bahnhof kostet zum Beispiel 3 Euro. Bucht man eine Strecke zB nach Bad Säckingen am Schalter der Schweizer Bundesbahn, kostet sie exakt das Doppelte von dem, was man in Deutschland für die Strecke zahlt. Und da denkt man immer, die DB sei teuer..
Die Verbindungen sind sehr gut, man sagt auch, an Basel komme man nicht vorbei - ich habe bemerkt, man kommt nicht drumrum, da umzusteigen:o) In Bad Säckingen hatte ich bereits eine Übernachtung vorab gebucht, da man hier wie in vielen anderen Schwarzwaldorten die Konuskarte bekommt. Man zahlt ganz normal seine Kurtaxe und erhält dafür diese Gästekarte, mit der man kostenlos bis zum Abreisetag 0:00h Bus und Bahn benutzen darf.
Da mir jedoch Bad Säckingen gefiel, blieb ich einfach erstmal dort. Ein kleines Städtchen mit einer wahnsinnig schönen Kirche - die Deckenmalerei ist unglaublich - kleinen Läden, netten Leuten, Cafes und einem Supermarkt in einer Passage - alles da, was man braucht.
Übernachtet habe ich direkt bei der Touristinfo im Hallwyler Hof, sehr günstige, sehr tolle Zimmer und direkt an der Holzbrücke, die nach Stein in der Schweiz führt.
Wenn man bedenkt, wieviele Touristen sich tagtäglich hier über die Brücke und am Rhein entlang bewegen - der hier übrigens von oben grünlich aussieht und unten ganz klar ist - ist es unglaublich, wie freundlich ich hier empfangen worden bin und wie viele Fragen locker beantwortet wurden. Das war einfach toll.
W-Lan gibt es nebenan im RHYBRUGG und hier gibt es neben unglaublichen Milchshakes auch tolle Kaffeespezialitäten, zum Beispiel mit Pfefferminze. Was auch toll ist, man darf bei den umliegenden Bars Essen bestellen und sie liefern es an den Tisch im Rhybrugg.
Nachdem ich Trompeter, Schloss, Holzbrücke, Friedhof, Kirche, Türme und Läden mehrfach umkreist, fotografiert und Vieles über die Stadt gelesen hatte, ging es schon früh am nächsten Tag weiter Richtung Waldshut. Mir war noch von den Rheinschwimmbädern erzählt worden und ich war völlig begeistert, als der Zug ganz nah an einem vorbeifuhr. Überhaupt fährt man die ganze Zeit am Wasser entlang. In Waldshut stieg ich spontan aus, einfach, weil ich dachte, hier könnte es schön sein, und ich wurde nicht enttäuscht. Ähnlich wie Gengenbach liegen viele kleine Geschäfte zwischen zwei Toren und es ist wirklich sehr klein und nett, wenn man den Weg vom Bahnhof zur Altstadt gefunden hat. Die dortige Touristinfo war so freundlich, mir beim Grenzgebiet der Konuskarte behilflich zu sein und fragte auch bei Kollegen in einem anderen Ort nach, aber leider ist die Karte mit dem eingezeichneten Bereich nicht besonders deutlich, was die Grenzorte betrifft, so dass mir auch niemand sagen konnte, was für ein Ticket ich bis zum Bodensee und wieder zurück lösen müsste, aber wenn man sich sehr innerhalb des Gebietes bewegt, kann einem nichts passieren. Darum beschloss ich, meine Richtung zu ändern und nur innerhalb des erlaubten Gebietes ohne Grenzgebiet zu nutzen und am nächsten Tag das Baden-Württemberg-Ticket für den Bodensee zu nehmen. Denn mein Ziel war ja der bloße Weg und ich wollte wissen, wo mich das Leben hinbringt. Orte wie Istein und Murg kannte ich nicht, sind aber schön. Die nächste bekanntere Stadt war dann Lörrach und hier gibt es neben dem McDonalds das LUCKY MOON, mein erstes warmes Mittagessen am Buffet für 6,90 - super Essen, super Auswahl, einfach toll. Und sie guckten auch gar nicht komisch wegen meines Wanderrucksacks oder so.
Irgendwann kann Bahnfahren etwas nerven und die Füße wollen trotz Blasenpflaster oder Fusscreme auch nicht mehr. Also ging´s weiter nach Baden-Baden, um hier zu übernachten und die Übernachtungskosten zu sparen. Die Konuskarte gilt nur bis Achern und dann erst im Stadtgebiet Baden-Baden oder Rastatt, also musste ich in Lörrach noch die Zwischenstationen für 3,80 Euro lösen.
Am nächsten Tag, frisch gestärkt und ausgeschlafen, holte ich mir dann das Baden-Württemberg-Ticket Single zu 20 Eu (als Gruppenticket ist es auch sehr günstig) und nahm die Schwarzwaldbahn an den Bodensee. Umstieg in Singen, nach Überlingen ists von da ein Katzensprung. Auch kommt man von hier aus nach Schaffhausen oder andere Orte außerhalb des Konuskartengebiets vom Vortag, die ich beim nächsten Mal erkunden werde - der Rheinfall steht zum Beispiel noch aus. In Überlingen wimmelte es dann leider nur so von Touristen(bussen). Vom Bahnhof aus schob sich eine Karawane am Weltladen vorbei zur Uferpromenade und wenn man vorher nach links abbiegt, kommt man zwar an Ostampelmännchen und wunderschönen Läden vorbei, aber es ist doch unglaublich voll. Am Ufer gibt es zahlreiche vollbesetzte Cafes und ich beschloss, das Schiff nach Konstanz zu nehmen. Stolze 9,30 Euro, weil das BaWüTicket hier nicht gilt, aber man bekommt auch was dafür: Ein niederländischer Kapitän, der "die Blümeninsell Mainau" ansagt, ebenso wie Uhldingen und einige andere Orte. Man sieht die Pfahlholzhäuser, die Wallfahrtskirche des Kloster Birnau, und wenn man Glück hat, überquert ein Zeppelin den blauen Bodensee am blauen Himmel. Es wirkt mehr wie ein Fährschiff als ein Ausflugsdampfer und die 1 1/2 Stunden vergehen wie im Flug. In Konstanz gibt es noch immer den seit Jahren am Ufer stehenden Souvenir- und Esoterikstand und auch alle Cafes sind wie sie immer waren.
Weiter von dort nach Radolfzell mit der Schweizer Regionalbahn an ein weiteres Seeufer, steiniger als die anderen, und dann von dort aus über Donaueschingen, St. Georgen, Triberg und Offenburg wieder nach Hause.
Scheee war´s!!
Daten: Sparpreis nach Basel 19 Eu Basel-Bad Säckingen 7,10 Eu Übernachtung 39 Eu Mittagstisch 6,90 Bodensee 20 Eu Schiff 9,30 Eu Eis, Wasserflaschen, belegte Brote ca 6 Eu Sonne gratis Glück & Gespräche unbezahlbar ;o)
Viel Spass beim Nachmachen!! :o)
Start war Baden-Baden - hier gab es Dank Sparpreis der Bahn eine schnelle ICE-Verbindung nach Basel. Sie ist irgendwie bunt, diese Stadt (gelbe Zebrastreifen und Graffiti), und die Rheinufer erinnern an Venedig. Ich fand es aber auch unglaublich laut und hektisch. Wie es eben so ist in einer Stadt. Montags sind hier übrigens viele Geschäfte geschlossen. Da ich finde, man erkundet eine Stadt am Besten zu Fuss, habe ich dies auch hier getan. Vom Bahnhof über die Wettsteinbrücke und dann eine Art Rundweg durch die Stadt und über die Mittlere Brücke zurück, an der Helvetia, die nachdenklich dreinschaut, vorbei. Samstags haben sie in Basel fast immer Flohmarkt, also werde ich hier sicher wieder mal hinkommen.

Weiter ging es dann wegen des Wetters gleich nach Bad Säckingen, eigentlich hatte ich vorgehabt, mir das Vitra Museum in Weil am Rhein anzuschauen, Bus 55 geht direkt vom Claraplatz in Basel dorthin. Das hebe ich mir aber für besseres Wetter auf, das Museum soll einfach total irre aussehen und dafür brauche ich blauen Himmel als Kontrast auf meinen Fotos. Eine Verbindung von Basel SBB nach Deutschland, die außerhalb der nächsten paar Orte enden soll, bucht man besser vorher noch in Deutschland oder am Basel Badischer Bahnhof. Der einzige DB-Automat befindet sich in SBB nämlich auf Gleis 2 und man kann nur wenige regionale Verbindungen auswählen. Die Kurzstrecke zwischen SBB und Badischer Bahnhof kostet zum Beispiel 3 Euro. Bucht man eine Strecke zB nach Bad Säckingen am Schalter der Schweizer Bundesbahn, kostet sie exakt das Doppelte von dem, was man in Deutschland für die Strecke zahlt. Und da denkt man immer, die DB sei teuer..
Die Verbindungen sind sehr gut, man sagt auch, an Basel komme man nicht vorbei - ich habe bemerkt, man kommt nicht drumrum, da umzusteigen:o) In Bad Säckingen hatte ich bereits eine Übernachtung vorab gebucht, da man hier wie in vielen anderen Schwarzwaldorten die Konuskarte bekommt. Man zahlt ganz normal seine Kurtaxe und erhält dafür diese Gästekarte, mit der man kostenlos bis zum Abreisetag 0:00h Bus und Bahn benutzen darf.
Da mir jedoch Bad Säckingen gefiel, blieb ich einfach erstmal dort. Ein kleines Städtchen mit einer wahnsinnig schönen Kirche - die Deckenmalerei ist unglaublich - kleinen Läden, netten Leuten, Cafes und einem Supermarkt in einer Passage - alles da, was man braucht.
Übernachtet habe ich direkt bei der Touristinfo im Hallwyler Hof, sehr günstige, sehr tolle Zimmer und direkt an der Holzbrücke, die nach Stein in der Schweiz führt.

Wenn man bedenkt, wieviele Touristen sich tagtäglich hier über die Brücke und am Rhein entlang bewegen - der hier übrigens von oben grünlich aussieht und unten ganz klar ist - ist es unglaublich, wie freundlich ich hier empfangen worden bin und wie viele Fragen locker beantwortet wurden. Das war einfach toll.
W-Lan gibt es nebenan im RHYBRUGG und hier gibt es neben unglaublichen Milchshakes auch tolle Kaffeespezialitäten, zum Beispiel mit Pfefferminze. Was auch toll ist, man darf bei den umliegenden Bars Essen bestellen und sie liefern es an den Tisch im Rhybrugg.
Nachdem ich Trompeter, Schloss, Holzbrücke, Friedhof, Kirche, Türme und Läden mehrfach umkreist, fotografiert und Vieles über die Stadt gelesen hatte, ging es schon früh am nächsten Tag weiter Richtung Waldshut. Mir war noch von den Rheinschwimmbädern erzählt worden und ich war völlig begeistert, als der Zug ganz nah an einem vorbeifuhr. Überhaupt fährt man die ganze Zeit am Wasser entlang. In Waldshut stieg ich spontan aus, einfach, weil ich dachte, hier könnte es schön sein, und ich wurde nicht enttäuscht. Ähnlich wie Gengenbach liegen viele kleine Geschäfte zwischen zwei Toren und es ist wirklich sehr klein und nett, wenn man den Weg vom Bahnhof zur Altstadt gefunden hat. Die dortige Touristinfo war so freundlich, mir beim Grenzgebiet der Konuskarte behilflich zu sein und fragte auch bei Kollegen in einem anderen Ort nach, aber leider ist die Karte mit dem eingezeichneten Bereich nicht besonders deutlich, was die Grenzorte betrifft, so dass mir auch niemand sagen konnte, was für ein Ticket ich bis zum Bodensee und wieder zurück lösen müsste, aber wenn man sich sehr innerhalb des Gebietes bewegt, kann einem nichts passieren. Darum beschloss ich, meine Richtung zu ändern und nur innerhalb des erlaubten Gebietes ohne Grenzgebiet zu nutzen und am nächsten Tag das Baden-Württemberg-Ticket für den Bodensee zu nehmen. Denn mein Ziel war ja der bloße Weg und ich wollte wissen, wo mich das Leben hinbringt. Orte wie Istein und Murg kannte ich nicht, sind aber schön. Die nächste bekanntere Stadt war dann Lörrach und hier gibt es neben dem McDonalds das LUCKY MOON, mein erstes warmes Mittagessen am Buffet für 6,90 - super Essen, super Auswahl, einfach toll. Und sie guckten auch gar nicht komisch wegen meines Wanderrucksacks oder so.Irgendwann kann Bahnfahren etwas nerven und die Füße wollen trotz Blasenpflaster oder Fusscreme auch nicht mehr. Also ging´s weiter nach Baden-Baden, um hier zu übernachten und die Übernachtungskosten zu sparen. Die Konuskarte gilt nur bis Achern und dann erst im Stadtgebiet Baden-Baden oder Rastatt, also musste ich in Lörrach noch die Zwischenstationen für 3,80 Euro lösen.
Am nächsten Tag, frisch gestärkt und ausgeschlafen, holte ich mir dann das Baden-Württemberg-Ticket Single zu 20 Eu (als Gruppenticket ist es auch sehr günstig) und nahm die Schwarzwaldbahn an den Bodensee. Umstieg in Singen, nach Überlingen ists von da ein Katzensprung. Auch kommt man von hier aus nach Schaffhausen oder andere Orte außerhalb des Konuskartengebiets vom Vortag, die ich beim nächsten Mal erkunden werde - der Rheinfall steht zum Beispiel noch aus. In Überlingen wimmelte es dann leider nur so von Touristen(bussen). Vom Bahnhof aus schob sich eine Karawane am Weltladen vorbei zur Uferpromenade und wenn man vorher nach links abbiegt, kommt man zwar an Ostampelmännchen und wunderschönen Läden vorbei, aber es ist doch unglaublich voll. Am Ufer gibt es zahlreiche vollbesetzte Cafes und ich beschloss, das Schiff nach Konstanz zu nehmen. Stolze 9,30 Euro, weil das BaWüTicket hier nicht gilt, aber man bekommt auch was dafür: Ein niederländischer Kapitän, der "die Blümeninsell Mainau" ansagt, ebenso wie Uhldingen und einige andere Orte. Man sieht die Pfahlholzhäuser, die Wallfahrtskirche des Kloster Birnau, und wenn man Glück hat, überquert ein Zeppelin den blauen Bodensee am blauen Himmel. Es wirkt mehr wie ein Fährschiff als ein Ausflugsdampfer und die 1 1/2 Stunden vergehen wie im Flug. In Konstanz gibt es noch immer den seit Jahren am Ufer stehenden Souvenir- und Esoterikstand und auch alle Cafes sind wie sie immer waren.
Weiter von dort nach Radolfzell mit der Schweizer Regionalbahn an ein weiteres Seeufer, steiniger als die anderen, und dann von dort aus über Donaueschingen, St. Georgen, Triberg und Offenburg wieder nach Hause.
Scheee war´s!!
Daten: Sparpreis nach Basel 19 Eu Basel-Bad Säckingen 7,10 Eu Übernachtung 39 Eu Mittagstisch 6,90 Bodensee 20 Eu Schiff 9,30 Eu Eis, Wasserflaschen, belegte Brote ca 6 Eu Sonne gratis Glück & Gespräche unbezahlbar ;o)
Viel Spass beim Nachmachen!! :o)
Labels:
Bad Säckingen,
Baden-Baden,
Blauer Tag,
Glück,
glücklich,
Hallwyler Hof,
Jess Doenges,
jessyswelt,
Lörrach,
Offenburg,
Reise,
Rhybrugg,
Rucksack,
Stein am Rhein,
Urlaub,
Waldshut,
wandern
3.5.09
Was man schwarz auf weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen.(Goethe)
Ich habe im Urlaub ein paar alte Filme mit meiner Spiegelreflexkamera, die mich nunmehr seit 14 Jahren begleitet, verknipst. Auch ein Schwarzweissfilm war dabei, ein Geschenk einer lieben Kollegin. Dass die Fotos so hamma werden (ohne mich loben zu wollen *grins*), hätte ich nicht im Traum gedacht. 
Dann hab ich überlegt: Mag ich Schwarzweiss, weil ich die Welt von früher nur so kenne? Oder, weil ich Schwarzweissfotos von Menschen einfach wunderschön finde und diese Borkum-Fotos nun zufällig auch ganz nett sind? Weil Schwarzweissfilme an Charlie Chaplin denken lassen? Keine Ahnung. Ich dachte vorher auch, eigentlich Unsinn, in einem Urlaub, in dem der Himmel so blau und das Meer so strahlend ist, da sollten doch Farben eine Rolle spielen.
Wenn man ein, zwei Versuche machen will, kann man ja auch später am PC einfach "Graustufen" anklicken.
Wenn man ein, zwei Versuche machen will, kann man ja auch später am PC einfach "Graustufen" anklicken. 1.5.09
26.4.09
Borkum - ohne Worte, weil die Bilder einfach reichen:o)
Die Fotos stammen aus der letzten Woche, von Freitag 17.4. bis Mittwoch 22,4, war das Wetter dort einfach traumhaft!


Abonnieren
Posts (Atom)
































