15.8.26

15. August

Wieder frage ich: wo ist das Jahr geblieben?
Ich habe zwar viel erlebt, oft war ich aber zu platt für Ausflüge oder es war zu viel auf der Arbeit los,  sodass ich meine FreundInnen seltener gesehen habe.  Jetzt ist in vier Monaten schon Adventszeit und ich weiß,  dass diese vier Monate nochmal voll werden. Aber die Tage rennten immer schneller und die Zeit rinnt durch meine Finger wie Sand.
Archivbild von Shirin ❤️‍🩹


14.8.26

Spruchliebe trifft Kaffeeliebe

Dieses Archivbild stammt aus einer ganz anderen Zeit. Ich hatte so eine Phase,  ich glaube,  da habe ich die meisten meiner FreundInnen ganz verrückt gemacht, weil ich zu jeder Lebenslage ein berühmtes Zitat zum Besten geben konnte😅 Die, die es nicht nervte, waren überrascht, wie viele Aphorismen ich in meinem Kopf hatte. Daraus entstanden dann die ersten E-Mail-Adventskalender, jeden Tag ein Bild im Anhang an Bekannte, KollegInnen und FreundInnen. Inzwischen habe ich dafür keine Zeit mehr und die Sache mit den Sprüchen und Zitaten hat sich verwachsen.
Manchmal.



13.8.26

Regenbogenfarben im Alltag

Samstag habe ich auf Instagram schon die zweite Collage zu Regenbogenfarben gepostet
♥️🧡💛💚💙💜

Es wird immer pro Post eine Farbe gezeigt und als zweites Bild der komplette Regenbogen in Form einer Collage, weil wir nur unsere Äuglein aufsperren müssen, um das Bunte im Alltag zu sehen. 

12.8.26

Sonnenfinsternisse

Während in den letzten Tagen die Berichterstattung und mein Umfeld ganz aufgeregt um die Sonnenfinsternis kreisen, denke ich an die von 1999 zurück, als ich meine erste "SoFi" erleben durfte. 
Wir saßen im Biergarten eines Lokals, in dem ich nebenbei kellnerte, zuerst wurden die Vögel ganz still und dann konnten wir durch unsere spacigen Brillen gucken. Das war noch die Zeit ohne oder zu Beginn des Internet. Wir haben zwar schon Handyknochen benutzt, aber an Fotografieren dachte niemand, zumindest nicht damit. DM bot damals einen Abzug an, der hängt seither in unserem Flur.
Als dann später eine partielle Sonnenfinsternis angesehen werden konnte, habe ich beim lokalen Optiker auf den letzten Drücker noch Brillen für mein damaliges Team erstanden - und AJ, von dem wir uns vor knapp 2 Jahren ganz plötzlich verabschieden mussten, baute für sein Team aus einer Rettungsdecke und Kartons eine Konstruktion, die auch funktionierte. So sind solche Tage für immer etwas Besonderes, darum muss ich mir heute gar nicht den Stress machen und überlegen, wo ich die SoFi ansehe. Gestern Abend breitete sich der ganze große Sommersternenhimmel über uns aus und ich dachte, vor genau dreißig Jahren an diesem Abend haben wir ganz sicher mit Stef am Lagerfeuer gesessen, Lieder gesungen und Sterne geguckt. So waren die Sommer damals einfach. Natur verbindet und lässt uns erinnern und diese schöne Welt zeigt uns immer wieder, wie wertvoll sie ist - und die Menschen, die uns vorausgegangen sind (und die Tiere) glitzern in meiner Vorstellung mit schützenden Händen und Pfoten über uns. ❤️‍🩹
Das Bild ist KI-generiert 


Passfotos schnell und ohne Aufwand

Mega!! Bisher wusste ich nur, dass man in ausgewählten DM-Märkten Passfotos machen lassen kann, also zB bei uns im großen DM in Oos lässt man sich fotografieren und nimmt die Bilder mit. In der Innenstadt, wo ich besser hinkomme, gibt es diesen Service nicht. Aaaaber, viel einfacher: Es gibt die DMPassbildApp  von cewe und das ist super einfach: Du wählst aus, wofür es ist, zB ÖPNV oder Ausweis, knipst ein Foto (es wird nur mit DM-Standort gespeichert, daheim vorab fotografieren nutzt also nix) im guten DM-Licht im Markt mit Deinem Handy, da gibt's auch WLAN. Dann optimiert die App den Hintergrund, generiert einen QR-Code, den scannst Du am roten Cewe-Automaten und für 5.95 Euro kommen sechs Bilder aus dem Drucker raus. Top! 

// unbezahlte Werbung



11.8.26

Wie viele Sommer haben wir?

Dass ich die Stunden bis zum Feierabend zählen muss, ist lange vorbei, ich genieße jede Minute meiner Arbeit und kann es morgens kaum erwarten, wieder hinzukommen. Aber das Gefühl, wenn wir uns wünschen,  etwas möge vorbeigehen,  kennen wir wohl alle und gerade in diesem Sommer, der uns so viel abverlangt, sehne ich mich nach dem Herbst und danach, dass dieser Sommer endlich Geschichte ist
Doch wie viele Sommer habe ich noch? 
Wenn es gut läuft, dann noch fast so viele wie die, an die ich mich erinnern kann. Wenn es schlecht läuft, dann sind es nicht mehr viele. Sollte ich dann nicht mit diesem Sommer so umgehen wie mit meinen Arbeitstagen? Voller Freude? 
Nein, denn der Unterschied ist ja, dass auf der Arbeit nicht jeder Tag gleich ist und ich mich sicher fühle. Dieser Sommer zeigt uns aber,  dass sonnengleiche, blauhimmelige Tage nerven können und an die Nerven gehen. 
Klimawandel verunsichert.
Die Regierung schweigt.
Ich versuche, das Schöne herauszupicken: nachts draußen schlafen und die Natur zu erleben, das ist wirklich einmalig. Eis essen statt Mittagessen lieb ich auch.  Für mich ist es auch kein Problem, morgens früh aufzustehen und meine Dinge zu erledigen, ich bin morgens am fittesten. Gegen ein Nickerchen am Mittag habe ich auch nichts und ich bin wirklich gut darin geworden, kreative kalte Gerichte in der zu heißen Küche schnell zuzubereiten- draußen essen ist eh das Beste!
Und wenn es dann mal einen Platzregen gibt,  bin ich darin der glücklichste Mensch. Ich stehe im Badeanzug auf dem Balkon und genieße die Kühle - oft ist erst der dritte oder vierte Regenschauer an einem Gewitterabend so richtig knallekalt,  das habe ich vorher auch nicht gewusst.
Das ist dann so, wie wenn wir früher zu lange im Schwimmbecken geblieben sind.
Ich glaube, so intensive Erinnerungen gehen wirklich nur im Sommer- oder an verschiedenen Weihnachten vielleicht.
Einmal musste ich für eine Nachprüfung lernen und bekam von draußen nicht viel mit. 
Ein paar Sommer lang half ich auf einem Reiterhof aus und diese Erinnerungen sind fest in mein Herz getackert, auch,  weil Stef dort, genau an dieser Stelle,  ihren Platz hat. 
Wir fuhren im Sommer an den Atlantik, waren aber auch mal auf einem Plattbodenschiff in der kalten Nordsee, während zuhause alle bei 36 Grad schwitzten - als wir zurückkehrten, hatten wir dann Regen,  unser Regensommer war aber toll. 
Dann gab es diesen Sommer,  in dem ich alle Sorten McFlurry-Eis probieren musste. Damals hatten wir noch einen McDonalds in der Stadt und waren mit drei Sorten McSundae aufgewachsen (Erdbeer, Schoko, Caramelsauce) bzw der vierten ohne alles, McFlurry war eine Sensation. Ich mochte Smarties am liebsten. 
Davor gab es den Sommer, in dem ich endlich 18 war. Ich arbeitete beim Radio und war so so happy. 
Die Sommer, in denen die Katzen jeweils kamen, waren besonders. 
Der Sommer, den ich in vollen Zügen mit meiner Partnerin genossen habe, bevor sie mich ohne Grund verließ, war weniger gut,  aber es gelang mir, den Herbst so hinzubiegen, dass durch Reisen, neue Menschen und neue Erinnerungen das Jahr nicht so ganz schlecht war.
Der Sommer, in dem ich endlich wieder lieben konnte. 
Die Sommer, in denen ich neu begonnen habe,  ob neue Schule,  Ausbildung oder Beruf. 
Der Sommer mit Krebs - mit der Glatze habe ich erst im Oktober gefroren und ich war froh,  dass die Tage lange hell waren. 
Du siehst, Sommer sind besonders und oft toll. 
Aber Herbst ist toller🤭
Und noch toller wäre es, wenn es endlich eine Regierung gäbe, für die Klimaschutz mehr bedeutet als "Wetter können wir nicht ändern"
Machen wir das Beste aus diesem Sommer und denen, die noch kommen.  Und aus den Jahren,  die wir hoffentlich noch haben 💛

Das Bild ist KI-generiert 


10.8.26

Buchtipp: Heldinnen werden wir dennoch sein

Also eines kann ich Dir sagen: Du kannst Dir noch so sehr vornehmen, Dir für dieses Buch Zeit zu lassen und es nur in Häppchen zu lesen - irgendwann kommt der Punkt und Du legst es nicht mehr weg. 
Ich danke an dieser Stelle auch meinen lieben Katzen, die mich in der Lesezeit so gar nicht gebraucht und einfach mitgelesen haben 🤭🥰
Christiane Wünsche beschreibt hier einfühlsam und aus verschiedenen Blickwinkeln eine Clique, die zunächst in der Schulzeit miteinander Zeit verbringt und dann durch ein Erlebnis (oder mehrere) untrennbar miteinander verbunden ist. Dies wird durch Rückblenden klar, die ebenfalls toll  beschriebene Gegenwart ist die Zeit vor und im Coronajahr.  Da sind fast alle noch miteinander bekannt oder befreundet, allerdings kam das Leben dazwischen - oder der Tod.
Schon im vorherigen Buch, das ich von der Autorin gelesen habe, gefiel mir die Art, wie es geschrieben ist und dass keine Tippfehler zu finden waren wie es heutzutage leider oft in Büchern vorkommt.
Hier wird sie im Nachwort deutlich u.a. zum Thema Homophobie: "Glücklicherweise haben sich Gesellschaft und Gesetzgebung inzwischen weiterentwickelt.... mein Roman soll nicht zuletzt dazu anregen, die eigene Haltung zu überdenken. Ich bin sowieso fest davon überzeugt, dass dies ein lebenslanger Prozess ist."
Wie toll ist das bitte? Als queere Person fühle ich mich in den Geschichten von Christiane Wünsche wahrgenommen, auch das ist in den gängigen Romanen nicht immer der Fall.  Und hier beschreibt sie zudem sehr nah, wie die Symptome einer Krebsbehandlung sich anfühlen, meine Erinnerung stimmt exakt überein.  
Doch all das sind nur Facetten dieser ineinander verwobenen Lebensgeschichten.
Ich mag diese unvorhersehbaren Wendungen und wie sich eine Geschichte von der Gegenwart über Rückblenden und unterschiedliche Perspektiven zusammensetzt. Dieses Buch endet nach 423 Seiten und ich hätte gerne noch weitergelesen. 
Die Frauen, die hier die Heldinnen sind,  sind Frauen wie Du und ich. Sie sind wenige Jahre älter als ich jetzt und ich kann mir vorstellen, dass diese Geschichte jedes Alter fesselt. Denn es geht um Freundschaften, das Zusammenhalten oder auch neu Miteinanderreden, wenn man sich vielleicht auseinandergelebt hat. Um das Loslassen und Verlieren, um Erinnerungen und Gemeinsamkeiten, aber auch die Unbedarftheit der Jugend. Dass Fehler passieren können. Vor allem aber geht es darum, dass Offenheit Missverständnissen vorbeugt. 
Lies dieses Buch!









9.8.26

SNOCKS

Ich wollte schon lange einmal SNOCKS ausprobieren und jetzt beim Sale war es soweit. Ich hatte mich zuvor für die Mail zum Beginn des Sales registriert und folge der Firma auf Instagram. 
Was ich daran mag: Sitz in Mannheim, kurze Lieferwege, Versand per DHL, verschiedene Bezahlmöglichkeiten und schönes Design, gerade bei den Retrosocken. 
Wer mir schon länger folgt, weiß: Ich trage nur Schuhe von Grand Step Shoes aus Pirmasens, auch sie sind nachhaltig und nah. 
Bei SNOCKS kommt noch hinzu,  es gibt eine Anti-Loch-Garantie, man bekommt also Ersatz, was für eine tolle Idee!
Die Größenangaben sind perfekt,  die verschiedenen Packs auch,  also habe ich bestellt. Trotz Sale und höherem Bestellaufkommen bekam ich schon am nächsten Tag eine Versandmitteilung. Dann kam eine Mail, dass sich der Versand verspäte (tat er nicht) und mit der nächsten Mail würde ich einen 5 Euro Gutschein deshalb erhalten. Diese Mail kam direkt danach (Ich möchte nicht undankbarc sein, aber warum geht das nicht in einer Mail?). Dann kam eine Mail, dass meine Snocks unterwegs sind, dann dass sie am Liefertag kommen, dann, dass sie nicht zugestellt werden konnten und in die Filiale gehen (das mit dem Ablageort hat die Briefzustellkraft nicht so drauf wie der DHL-Mann), dann, dass sie in der Filiale sind, dann,  dass ich meine Bestellung bewerten soll, dann, dass ich sie abholen soll, weil Rücksendungen nicht gut sind, also kurz gesagt, bei einer Bestellung laufen bei Snocks gut und gerne zehn,elf und mehr Mails auf, selbst wenn sie zuhause zugestellt werden. Ich konnte sie erst am übernächsten Tag abholen, da war ich dann natürlich nochmals an die Abholung und an die Bewertung erinnert worden. SNOCKS trägt das staatliche Label Grüner Knopf, was für mich auch ein Pluspunkt ist. Aber eine Mail verbraucht 0,3 bis 10 Gramm CO2. Darüber sollte auch nachgedacht werden. Ich habe zusätzlich herausgefunden, dass ich 3 von 4 Newsletter abmelden konnte, für diese hatte ich mich aber niemals angemeldet. 
So versuche ich es nun abzuhaken wie die leeren Kästchen und freue mich über diese wirklich tollen Socken.  Da rutscht nix, sie fühlen sich gut an und der Preis durch den Sale war echt in Ordnung. 
Ich empfehle Snocks wegen der Qualität und den fast lokalen Shopping.
// unbezahlte Werbung 
Einen Versandgutschein habe ich für meine Bewertung nicht erhalten. Darum auch hier unbezahlte Werbung 




8.8.26

Rezepte aus anderen Zeiten

Gestern habe ich Dir erzählt, dass in einer Snailmail ein Rezept lag, das mich an alte Zeiten erinnert hat. 
Es ging dort um Erdbeercrumble, was ich aber plötzlich vor Augen hatte, waren zwei Gerichte aus der Schule. Unsere Klasse war in zwei Gruppen aufgeteilt: die eine Hälfte lernte Latein, die andere Englisch als erste Fremdsprache. In meinem Buch "Mein Katzenleben" erzähle ich von "Shirley" und "Meryl", denn unsere beiden Lehrerinnen hatten Ähnlichkeit mit den beiden Schauspielerinnen. Ich bin gar nicht mehr sicher,  ob das Applepie (Crumble) Rezept von "Shirley" kam oder dem Lehrer der anderen Gruppe,  ich hatte jedenfalls Englisch bei ihr als zweite Fremdsprache. Aber es ist künstlerische Freiheit, dass ich Dir nun diese beiden Gerichte, die die ganze Klasse damals zubereitet und verspeist hat, präsentieren kann, die ich der KI gegeben habe,  um daraus eine schöne Grafik zu machen 🥹
(In Erinnerung an meine beiden bereits verstorbenen wichtigen Lehrerinnen, von denen ich viel auch fürs Leben lernen durfte)
Das Bild ist KI-generiert 



7.8.26

LICHTPOESIEbyAnni

Ich wollte ja im Sommer SnailMailpause machen, weil ich im Herbst/Winter (wenn Zeit für DIY und Heißgetränke ist) vermehrt den Fokus darauf richten möchte. 
Hier im Blog sollen aber weiterhin verschiedene Themen Platz haben und das Budget ist begrenzt.
Zu Beginn des Trends hatte ich mehrere SnailMails bestellt und auch einige gezeigt, manche sogar mehrfach.
Anfang Juli gab es dann aber in meinem Algorithmus immer wieder LICHTPOESIEbyAnni und ihre Posts vermitteln so etwas Warmes, richtig gute Vibes. 
Diese Woche kam ihre Post an und ich muss sagen, der Name ist Programm. Annis Post ist so voller Licht und Liebe,  allein die Verpackung ist eine Riesenfreude.
In ihrer Augustpost zum Thema Meer und Reisen lag ein Rezept, das mich 35 Jahre zurückkatapultierte. Davon erzähle ich Dir morgen🤭
Außerdem schenkt sie uns goldene Goodies wie einen Anhänger und einen Minikuli und ein Minifotoalbum und eine so wundervolle Postkarte, dass die sofort an meine Meerwand musste.
Ich frage mich, wie sie auf diese Ideen gekommen ist und dann auch noch so günstige Snailmails anbieten kann bei so viel Inhalt. Ich war restlos begeistert, weil die Post auch duftete, weil Duftwachs dabei ist. 
Dadurch habe ich den Septemberbrief natürlich bestellt und eine Herbstzauberbox, von der ich zunächst dachte,  dass sie so eine Art Abo sei,   weil darin drei Briefe für September, Oktober,  November sein werden. Ich kann es kaum erwarten! Das wird einfach so ein toller Herbst und ich finde, nach diesem Sommer haben wir uns alle eine Belohnung verdient!
Ich werde ganz sicher auch im Winter über Annis Kreativität berichten.
Danke, Anni, für Dein Licht-Sein🐚
LICHTPOESIEbyAnni
// unbezahlte Werbung 



6.8.26

Regenbogenfarben im Alltag

Mein Leben ist bunt wie ein Regenbogen und in dieser neuen Rubrik werde ich von nun an zeigen, wie schön Regenbogenfarben sind 💕 

Weil wir nur unsere Äuglein aufsperren müssen, um das Bunte im Alltag zu sehen. 

Wenn Bücher auf den Bildern sind,  wird es hier im Blog demnächst natürlich gesonderte Rezensionen dazu geben. Ansonsten zeige ich einfach Dinge aus meinem Alltag.

// unbezahlte Werbung 



5.8.26

Die kleinen großen Dinge

Bekloppt, dass man manchmal oder allzuoft denkt, das Leben mag einen nicht oder dass man sich wünscht, es würde endlich mal leicht werden. Dass man zu lange traurig ist oder wütend. Denn da sind sie, die kleinen großen Dinge - Besuch von einer allerbesten Freundin, meine Fünf, die mich jeden Morgen und Abend begrüßen, Gutes zu lesen (ich durfte diese Woche endlich mal wieder ein Buch Korrektur lesen), der Mond, Blumen, Eis, ein Kuchen aufs Haus, Mittagspausengespräche, ein mitgebrachtes Croissant oder ein Fächer gegen die Hitze - die machen das Leben reich und leicht zugleich und ich frage mich, ob das nicht einfach genügt.

Dieser Text ist elf Jahre und einen Tag alt und heute würde ich meinem jüngeren Ich sagen:
 Ja, das genügt für ein reiches Leben. Weil die vermeintlich kleinen Dinge tatsächlich in Wirklichkeit große Dinge sind. Außerdem ist ein glückliches Leben nicht frei von Katastrophen, denn die passieren, wir haben nicht alles in der Hand oder unter Kontrolle (so gerne ich das auch heute manchmal noch hätte). Der Umgang damit zählt. 
Und ich würde meinem jüngeren Ich noch orakeln: Du wirst nicht immer ganz sorglos leben, aber es wird leicht werden, Dein Leben. Du wirst die Dinge,  die Du aufgezählt hast, noch in späteren Jahren zu schätzen wissen und Bücher nicht nur korrigieren, sondern auch lektorieren. 
Du wirst selbst noch ein zweites Buch schreiben. Du wirst neue Seiten an Dir entdecken, Kreativität und Mut.
Du wirst einen Traumjob bekommen, von dem Du nicht wusstest, dass Du ihn brauchst oder dass es Dein Traumjob ist. 
Du hast die Menschen losgelassen, die vielleicht nur kurz Wegbegleitende sein sollten - oder ein Irrtum mit einer Lernaufgabe. Du wirst Menschen in Deinem Leben behalten, die Dir guttun. Und Du wirst neue Menschen kennenlernen. Dabei helfen Dir Deine Erfahrung und Deine Intuition. Nutze sie! Vertraue auf Dich und das, was in Deinem Inneren schon die ganze Zeit da gewesen ist:
Die Liebe zum Leben. 

💚💕



4.8.26

Miniaturliebe

Ich habe bei @studio_shmidt auf Threads schon öfter Tierportraits gekauft. Jetzt sind mir ihre Miniaturen aufgefallen und ich habe festgestellt, dass sie zu meinem Playmobilcafe passen. Ich weiß nicht,  wie sie es schafft,  so schnell zu sein und so lieb.  Es lagen noch Goodies dabei,  aber sieh selbst:


// unbezahlte Werbung 



3.8.26

Wespenstich

Stell Dir vor, beim Frühstück sitzt ein Mann am Nachbartisch und schlägt und wedelt eine Wespe weg, verpasst dabei knapp sein Kind und guckt auch noch dumm, als ebendiese Wespe taumelig um meine Füße kreist, sich schließlich zwischen Haremshosenbündchen und Schuh niederlässt und sticht. Du kannst Dir nicht vorstellen,  wie viel Disziplin es mich gekostet hat,  ihn nicht anzuschreien.
In der Regel ist meine Allianz mit den kleinen Tierchen: Ihr lasst mich in Ruhe frühstücken, dafür dürft Ihr Euch Wurst raussägen oder im Honig baden.  Läuft super damit,  also auf keinen Fall nach Wespen wild schlagen!
Zum Glück kennt meine Freundin den Apotheker um die Ecke,  er hat uns gut beraten.  Ich hätte ja nur Fenistil mit Cortison gekauft,  jetzt bin ich aber doch froh,  auf der sicheren Seite zu sein, weil meine Freundin nach Tabletten fragte. Sofort Cetirizin eingenommen und gekühlt,  dann den Tag über noch Apis mellifica Globuli und immer wieder gekühlt, war am zweiten Tag der Höhepunkt, aber jetzt geht es schon besser. 
Die Manschette habe ich eigentlich wegen der Hitze gekauft, mein Fuß war vier Wochen lang so geschwollen davon, dass ich kaum in meine Schuhe kam. Jetzt mit der Kühlung war der Fuß bei der zweiten großen Hitze okay. Den Stich hätte er nicht auch noch gebraucht.  Zusammen mit dem Kühlpack aus der Apotheke konnte ich abwechselnd kühlen und so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. 

Das Bild ist KI-generiert 

Das Bild ist echt



2.8.26

Falafelliebe

So etwas hat Baden-Baden gebraucht!
Mama Mira bereitet Falafelteller oder Pita mit Falafel zu und mir hat es sehr gut geschmeckt.
Die Zwiebeln waren nicht frisch, das merkt man bei roten Zwiebeln sofort, aber ansonsten war alles top. Vor allem der Hummus, so cremig-fein😍 Aber auch das Öl, das man nach Belieben dosieren kann und auch diese Kartoffeln🤩
Klare Empfehlung!
Mama Mira
Bäderstr. 4
Baden-Baden Innenstadt
(Stand 01.08.2026 Die-Sa 12 Uhr - 19 Uhr geöffnet und Sonntag 12 Uhr - 17:30 Uhr)
// unbezahlte Werbung 





1.8.26

Postkartenliebe: katismerch

katismerch findest Du auf Instagram. Es ist das Zuhause von Zilo dem Wyrm und auch Kati bietet SnailMails an, die habe ich noch nicht getestet. Was mich aber beeindruckt hat, war, wie schnell sie eine Karte an meine liebe Freundin Dana geschickt hat. Dana hat auch das Foto gemacht, der Polaroidrahmen wurde mit der Pixlr-App drangeklöppelt. Schau mal bei katismerch vorbei! Da kommt bald noch mehr!

// unbezahlte Werbung 



31.7.26

Kinderteller not for sale

Kürzlich sind wir essen gegangen und ich hatte Appetit auf Spätzle mit Sauce. In der Dachwohnung wird aktuell nicht gekocht, da gibt's dann so manche komischen Gelüste, wenn wir unterwegs sind. 
Es stehen Spätzle mit Sauce auf der Karte. Als Kinderteller für 5,60 Euro. Da ich nicht so viel Hunger hatte, aber trotzdem eine Erwachsenenportion vertragen konnte,  habe ich das Angebot einer Erwachsenenportion dankend angenommen und rechnete mit etwa zehn, elf Euro.
Dass ich nicht den Kinderpreis bekomme,  ist klar. Aber ja, es ist typisch Deutsch, dass ich 13,80 Euro nicht so fair finde. Habe aber nix gesagt, die Sauce war lecker.
Werde aber wohl nicht mehr hingehen, es war jetzt schon der zweite Fail dort,  dabei hatten wir davor mal den Mittagstisch gewählt.
Hoffentlich ist unsere Küche bald wieder bekochbar🙏

Die Erwachsenenportion 


30.7.26

Cafe Krümelchen

Ein Jahr gibt es dieses süße Café nun schon und ich habe es erst jetzt dorthin geschafft. Es fährt zwar ein Bus nach Sandweier, aber die Taktung ist nicht so günstig für mich. Sonst würde ich auch gerne mal nachmittags das Too good to go Angebot aus der gleichnamigen App probieren, bei anderen Läden habe ich damit schon gute Erfahrungen gemacht.
Wir hatten jeweils das klassische Frühstück, das es auch als vegetarische Variante gibt. Es gibt aber auch andere Frühstücksvorschläge und auch verschiedenes Gebäck wie Nussecken oder Kekse. 
Es hat uns gut gefallen, die kleinen Brötchen sind ohnehin so etwas, was wir mögen und dann gab es wirklich viel Belag. Und der Kaffee ist gut. Also ein Tipp!
Cafe Krümelchen 
Sandweierer Str. 19
76532 Baden-Baden 
Mo-Fr 7:30-15:30 Uhr 
Stand heute 30.07.2026
// unbezahlte Werbung 



29.7.26

Sommerabend im Garten

Wenn man gemeinsam etwas verloren hat,  hat dies etwas Verbindendes. Wir haben im August vor zwei Jahren AJ verloren und nichts ist mehr wie es war. Wir sehen uns alle seltener, eine gewisse Zeit waren wir noch alle KollegInnen, doch inzwischen hat es einige von uns woanders hin verschlagen. Es kommen auch Verpflichtungen und andere Jobs und einfach das Leben dazwischen. Gestern haben wir uns wiedergetroffen, um einfach einen schönen Abend zu haben und zu fühlen, wir sind noch da und wir halten zusammen. Es war eine vertraute, wunderschöne Atmosphäre. Danke. ❤️‍🩹🌈





28.7.26

Eine Tüte voller Glück

Ich war gestern mit dem Zug unterwegs und trotz Verspätungen hat alles geklappt, weil ich genug Umstiegszeit hatte. 
Nur für meinen Kaffee samt Croissant in einen meiner Lieblingscafes hat es nicht gereicht. Aber am Zielbahnhof hat ein neues Geschäft eröffnet und schau,  was es da für goldige Gebäckstücke zum Mitnehmen gibt (nicht mit Gepäckstücken zu verwechseln) - und das Croissant in Normalgröße war richtig fluffigknusprig



27.7.26

Weitere Geschichten aus der NachbARSCHaft

Wie konnte ich nur in meiner grenzenlosen Menschenfreundinnaivität denken, dass mit dem samstäglichen Abendprogramm die Lärmfreude unserer Flodders (wobei mir die Fernsehfamilie sympathischer ist) das Projekt Stinkebude abgeschlossen sein würde? 
Nein, natürlich lag gestern ein makelloser, ruhiger Sonntag vor den beiden Männern und so einen Balkon muss man ja dann nochmal drei Stunden absaugen.
Der lärmende Folklore hörende Nachbar ein Haus weiter scheint im Urlaub oder anderweitig beschäftigt zu sein, da ist es doch ehrenmannhaft, ihn mit dem schlecht ziehenden Staubsauger zu vertreten.
Als die Zwillinge dann erschrocken rein kamen und einen kühlen Platz suchten, weil unser Balkon unbenutzbar war,  wurde das zu saugende Gebiet wieder auf die Wohnung ausgeweitet. Zurück auf dem Balkon duftete Scheuermilch zu uns nach oben,  der laute Staubsauger kam nochmal mit dazu und natürlich sind Vater und Sohn  multitaskingfähig - geraucht wurde dabei auch.  Danach auch.  Und als dann der Müllsack untrennbar benutzt wurde,  war das anscheinend so anstrengend, dass man nochmal rauchen und sich laut unterhalten musste.
Zwei Stunden später meldete sich der eine Mann für den nächsten Tag auf der Arbeit telefonisch krank, das geht ja momentan noch ohne AU, sein Glück. Aber ja, ich wäre bei dem Staubsaugerlärm auch fast taub geworden, verstehe das.
VorwerkvertreterInnen hätten hier ihre helle Freude. 
Das Bild ist KI-generiert 


26.7.26

Neue Geschichten aus der NachbARSCHaft

Während ich diese Zeilen schreibe, bilde ich gerade das Leben um uns herum ab. Meine Blogbeiträge erstelle ich immer, wenn eine Idee in meinem Kopf zum Text geworden ist,  also meist abends.
Damit Du immer etwas zu lesen hast, speichere ich alle Texte und gebe für jeden Tag eine Uhrzeit zur Veröffentlichung vor. Natürlich kommt es auch vor, dass ich morgens schreibe oder anstatt mehrerer Texte am Stück mal nur einen. Dieser Beitrag ist definitiv gestern entstanden, Du bist also quasi live dabei. 
DasSams liegt auf dem Balkon und schläft, ich richte gerade das Essen für Harry und plötzlich geht der alte schlecht ziehende,  überlaute Staubsauger der Nachbarn unten auf dem Balkon los. DasSams macht einen Satz, Harry guckt wie eine Eule mit runden großen Augen und knurrt. Ich erkläre wieder einmal, dass Nachbarn laut sein können und rücksichtslos, dass es aber eigentlich ein gutes Zeichen ist,  dass die Stinkebude mal gesäubert wird. 
Denn der Vater ist anscheinend zu Besuch beim Sohn, das hört man kurz darauf,  weil wieder mal laut mit Lautsprecher telefoniert wird - diesmal vom Alten. Zum Glück geht es um das Abendprogramm, sie werden nachher  hoffentlich lange außer Haus bleiben. Der Sohn hört eine Sprachnachricht laut auf dem Balkon ab, zu der ich keine Fragen mehr habe. 
Normalerweise schwafeln sie jeden Abend bei einer Zigarette auf der Straße miteinander über das Weltgeschehen, wir hören es zwar trotzdem, aber es dauert alles nicht so lang.  Heute,  also inzwischen gestern, schaffen sie sechs Zigaretten und das sieht dann ungefähr so aus:
Das Bild ist KI-generiert 

Anmerkung: Die NachbARSCHaftsgeschichten sind wahr,  wären sicher gern Satire.


25.7.26

Buchtipp: Begegnungen - Christian Simon

Begegnungen mit Weltstars und anderen
- Von Paul McCartney bis Frank Elstner

lauten die Untertitel dieses wunderschönen Buches. Ich muss vorwegnehmen: Ich bin befangen und mag den Schreibstil von Christian Simon sehr.
 
Er ist nah, er ist klar und umfassend, aber auch lustig, damit amüsant und leicht - auch wenn manchmal schwierige Themen beschrieben werden. Ich wusste das, weil ich sein Werk "Paul McCartney hautnah: Meine Jahre mit der Legende" während Corona gelesen habe. Es erschien im März 2020 und es war damals seit Jahren mal wieder das erste Buch, dem ich mich komplett und in Ruhe widmen konnte, weil in meinen damaligen Jobs Kurzarbeit herrschte. Zuvor habe ich jahrelang kaum gelesen, was mir sehr gefehlt hatte, und mit seinen sehr nahen Zeilen kam ich wieder in einen Lesefluss. 
Es ist im Dezember 2025 sogar auf Englisch erschienen.

Kürzlich habe ich das Familienkochbuch der McCartneys gekauft, weil es in einer älteren Zeitschrift als Buchtipp beschrieben war, erschienen ist es in Deutschland im November 2021 und inzwischen haut der Verlag es für nur zehn Euro raus. Es beinhaltet Lindas Rezepte und Paul samt Kindern hat es neu veröffentlicht. Auch da habe ich beim Lesen an Christian Simon und seine Frau gedacht und an die Jahre, die sie mit Paul und Linda verbracht haben und die er uns in seinem Buch zugänglich gemacht hat. 
In manchen Szenen kam es mir vor, als säße ich selbst daneben. Die Erzählungen hallen nach, man merkt sie sich. Und so ist es auch mit diesem Buch. Die Begegnungen, die Christian Simon mit Stars wie Tina Turner, Hape Kerkeling, Cynthia Lennon oder auch Johannes Mario Simmel (und vielen anderen) erlebt, sind so toll erzählt, dass wir nicht nur Einblicke in deren, sondern auch in sein Leben erhalten. 
Eigentlich müsste man auch mal ein Buch über Christian Simon schreiben, er hat bestimmt noch viel mehr zu sagen. Als wir uns das erste Mal (in meinem vorherigen Job) begegnet sind, war ich noch sehr jung und er Konzertveranstalter eines Konzertes mit den Lords, mit denen er seit 1974 zusammenarbeitete (er war als Fünfzehnjähriger Zaungast eines Konzertes, war mutig (mehr verrate ich nicht) und allein diese langjährige Zusammenarbeit muss für ihn rückblickend doch ganz unfassbar sein. Mir geht es jedenfalls mit den Menschen so, bei denen ich vom Fan zur Freundin wurde, diese besonderen privaten Verbindungen, die man zu diesen teils sehr öffentlichen Menschen hat, das Vertrauen, das sie in uns setzen - unbeschreiblich). Es war damals auch sofort auch eine Vertrauensbasis zwischen Christian Simon und mir und ein angenehmes Arbeiten auf Augenhöhe. Er kann einfach gut mit Menschen umgehen, das liest man auch aus den Begegnungen in seinem neuesten Buch heraus - aus Interviews und Zufallsbegegnungen werden Freundschaften, zum Beispiel mit Menschen wie Peter Behrens von Trio, den er hier in Baden-Baden trifft, als dieser längst hier wohnt. Sie treffen sich öfter, freunden sich miteinander an.
 Mit Udo Jürgens führt er ein Interview, nachdem er ihn in seinem viel zu kleinen Auto vom Flughafen abgeholt hat - und gewinnt mit seiner offenen Art einen Freund. Später veranstaltet er Konzerte und schreibt ein ganzes Buch über ihre Gespräche - "Ich, Udo: Gespräche mit Christian Simon".
Frank Elstner und Jochen Pützenbacher sehen Christian Simons Talent und er darf bei RTL Radio Luxemburg anfangen, später wechselt er zu SWF1. In meinem kleinen rosa Kinderradio liefen diese Sender früher auch, zwar erst nach seiner Zeit, aber auch so entsteht eine Nähe.

Frank Elstner, der sein eigenes Kapitel gegen Ende des Buches bekommen hat (hier habe ich beim Lesen überlegt, Christian Simon könnte doch eigentlich als nächstes über Frank Elstner schreiben, jedenfalls wollte ich nicht, dass das schöne Kapitel endet), schreibt das warmherzige Vorwort im Buch: "Hier hat ein Zeitzeuge zugeschlagen, der viele tausend Stunden in das Wohl...großer Künstler ... investiert hat. Dafür sollten wir ihm alle dankbar sein." Ja, das unterschreibe ich zu tausend Prozent. Ich bin auch dankbar für dieses Buch, bei dem es sich lohnt, immer wieder einmal reinzulesen. 
Christian Simon fängt hier Stimmungen ein, erzählt das Leben und lässt uns teilhaben. Sehr viele Fotos aus 50 Jahren runden das Erzählte ab. Ein Nachschlag, fast wie eine Konzertzugabe sowie ein Anhang sind ebenfalls darin zu finden. 
Ich halte ein vermeintlich kleines Taschenbuch in Händen, aber es hat einen großen Inhalt. Danke!
// unbezahlte Werbung, selbstgekauft



Erwähnte Bücher

Ich, Udo: Gespräche mit Christian Simon
ISBN 978-3784434087

Paul McCartney hautnah: Meine Jahre mit der Legende
Christian Simon
ISBN ‎ 978-3784434742

Begegnungen
Christian Simon
ISBN 978-3911682381

Linda McCartney´s Familienkochbuch
ISBN 
978-3641289768
(Achtung, nur die deutsche Version ist günstiger als zum ET)



24.7.26

IKEA Huset

Irgendwie überrascht mich IKEA immer wieder. Jetzt gibt es ein Set, bei dem sich Fuchs und Hase quasi gute Nacht sagen können. 
Und das ist noch nicht alles,  es gibt auch Toilette, Waschbecken und Stuhl. Dieses Set ist einfach so süß, das toppt das frühere Set mit dem mini Kallaxregal, da waren aber auch keine Figuren dabei. Das Puppenhaus gefällt mir auch sehr gut, aber das wird nur gekauft, wenn der Katzenpalast mal in ein Eigenheim zieht, denn dort wird es dann einen Raum nur für Playmobil und Spielzeug geben. Aktuell begnügen wir uns noch mit der Kulisse vom Mäusehaus und von Cute Cottage Overload. Von der Größe her passen die IKEA-Sachen perfekt zu den Mäusen aus den Niederlanden. Die Katze ist von Hema, also auch von dort.
// unbezahlte Werbung 



23.7.26

Kopfhörerhäkelei

Als ich vor einigen Jahren einen Bluetooth-Retro-Kopfhörer gefunden habe, der einen guten Klang hat, aber leicht wie diese alten Walkman-Kopfhörer ist, war ich wirklich happy. 
Allerdings fallen irgendwann die Polster ab, darum habe ich jetzt keine mehr nachgekauft, sondern einfach mal ohne Anleitung losgehäkelt. Mir gefällt es 🤩🎧







22.7.26

Post ist da!

Heute ist einfach schon der zweiundzwanzigste Juli 🙀 Überleg mal, in fünf Monaten sind wir kurz vor Heiligabend. Ich freue mich schon darauf. 
Weil ich es zum Beispiel kaum erwarten kann, was in der weihnachtlichen Snailmail stecken wird. Ich werde ganz sicher zum Herbst/Winter hin noch mehr Snailmails von anderen vorstellen, aber aktuell ist mir die monatliche Post von @niemandanderes, die ich ja auf Threads und Instagram entdeckt habe, die liebste. 
Es sind wieder supersüße Sticker für mein Journal darin, aber auch eine tolle Karte mit einem lustigen Wortspiel (Kiwiegehts) und einer Kiwi darauf. Inzwischen habe ich diese monatlichen Briefe abonniert, es ist einfach eine Freude,  eine junge Künstlerin zu unterstützen und gleichzeitig so goldige Post zu bekommen. 
Aber sieh selbst:
// unbezahlte Werbung 


21.7.26

Zukunftsträume

Eine Freundin und ich sind uns einig: Wir werden später verarmte Rentnerinnen sein und unser Geld für Katzenfutter, Kartoffeln, Nudeln und Knoblauch ausgeben. 
Mehr brauchen wir nicht zum Glücklichsein. Vielleicht noch ein wenig Salz und Zitrone als Topping - und am Monatsanfang manchmal Butter.

Es geht auch mit Thymian vom Balkon, geschenktem Olivenöl und Salz und Knoblauch




20.7.26

Buchtipp: Schwestern in einem anderen Leben

Von der ersten Seite an hat mich diese Geschichte gepackt. Vor allem wegen der Sprache und Gestaltung, der Schreibstil und die Sprünge zwischen Menschen und Jahren gefallen mir sehr sehr gut.  
Aber auch,  weil mich dieses Thema fasziniert: wohin verschwinden die Menschen, die verschwinden? Vor zwanzig Jahren wollte ich mal selbst darüber schreiben und las alles zu solchen Fällen, aber dann war mir das Thema doch zu groß. 
Autorin Christiane Wünsche erzählt hier von einer Familie mit drei Töchtern, die 1976 wie vermutlich die meisten deutschen Familien leben: der Vater fleißiger Schreiner, die Mutter kocht und backt, die Kinder mehr oder weniger aufgeweckt und gut geraten - und doch passiert etwas, das ihr ganzes Leben zerreißt. 
Und dann wird die Gegenwart erzählt, Rosi, die ein Geheimnis mit sich herumträgt, die als Teenager von zuhause weggelaufen ist. 
Aber auch die Jahre dazwischen dürfen wir erleben,  aus verschiedenen Perspektiven, die das Buch so ungeheuer spannend machen.
Es ist nicht nur die Frage nach der eigenen Identität, die hier aufkommt, sondern auch eine Frage des Vertrauens und des Lebens mit einer Lüge - bzw. ist es eine Lüge, wenn man nicht allen alles sagt?
Ich wollte auch mal von zuhause abhauen - und habe dann das Musikvideo zu "Runaway Train" von Soul Asylum gesehen, da habe ich es dann sein gelassen. Wie man sich einsam unter Menschen und in der Familie fühlen kann, das weiß ich und habe das auch immer formuliert. Den passenden Spruch von Marie von Ebner-Eschenbach kannte ich jedoch noch nicht. Dieses und andere Zitate runden das Buch ab. Aber auch eigene Sätze, wie "Sie dachte, dass Familie viel mehr sein konnte als biologische Verwandtschaft und empfand auf einmal ein überwältigendes Gefühl der Dankbarkeit dafür, diese netten Menschen kennengelernt zu haben"
machen die Geschichte perfekt.
Es ist wirklich alles sehr gut durchdacht und recherchiert,  aber man fühlt alles auch so sehr. Die Figuren sind so gut beschrieben, dass ich sie als Film vor meinem geistigen Auge sehe. Und auch, wenn ich das Buch (nur kurz!) weggelegt habe, musste ich an die Menschen darin denken.
Ich habe es in zwei Tagen durchgelesen und bin noch ganz erfüllt von diesen Leben.
Eine absolute Leseempfehlung!
PS Und hol oder back Dir Kuchen, Du wirst solchen Appetit auf Pflaumen- oder Apfelkuchen mit Sahne bekommen🤭
// unbezahlte Werbung 



19.7.26

MoonEllyShop

Wie schnell kann man sein! Gestern war schon Post im Briefkasten, dabei hatte ich doch gerade erst das achtsame und beruhigende Einpack-Video von kloke.elly auf Instagram gesehen
Du weißt ja,  ich unterstütze gern Künstlerinnen oder unabhängige, kleine Betriebe und von allen war sie nun die Schnellste beim Versand. Und wie liebevoll es verpackt ist! Außerdem lagen noch Goodies dabei,  die Dankeskarte hat eine schöne Rückseite mit einem weiteren Motiv und es gibt nun noch mehr Gründe für ein eigenes Haus: ich brauche mehr Wände, denn ich würde die herzerwärmenden Postkarten gern alle aufhängen, statt sie wegzuschicken 🤭
Ich denke,  es ist an der Zeit,  bis zum Lottogewinn einfach mal eine Art Wechselausstellung an den vorhandenen Wänden zu beginnen. Zum Glück habe ich in meinem Journal noch viel Platz für die schönen Sticker, vor allem die herbstlichen. Ach, was freue ich mich auf den Herbst!
// unbezahlte Werbung 


18.7.26

Im Regen tanzen

Ich liebe es, im Regen nach Hause zu kommen,  vor allem, wenn es ein warmer Sommerregen ist. 
Noch besser ist es, bereits zuhause zu sein, wenn der Regen beginnt. Petrichor ist nach Brotduft für mich der schönste Duft der Welt. Und danach folgt gleich der von geröstetem Knoblauch 🤭
Im Badeanzug auf dem Balkon eine Regendusche genießen - Luxus pur!



17.7.26

Apfelhof-Reihe von Sonja Flieder

Vor ein paar Wochen habe ich den ersten Teil der Reihe bereits empfohlen. Jetzt geht es um Teil 2&3. 
Ich war mega happy, als ich sah, dass es neun Apfelhof-Bücher gibt. Das ist mal eine ordentliche Anzahl! So oft bin ich traurig,  wenn eine Reihe endet, meist 3-4 Teile, und es könnte noch so viel erzählt werden. 
Hier habe ich noch einige vor mir und freue mich darauf, möchte aber etwas dazu sagen. Vorneweg: am Eindruck der Geschichte des ersten Buches hat sich mit Buch 2&3 nichts geändert. Ich liebe es,  jeden Tag auf den Apfelhof zurückzukehren und wann immer ich irgendwo warte in das Leben der Menschen dort abzutauchen.
Aber liebe Güte, das Lektorat! Im ersten Teil serviert Frida Ingwertee und alle hassen ihn,  im dritten Teil wird der Tee, den alle hassen, plötzlich zu Fencheltee. Das finde ich merkwürdig, so etwas merkt man doch. Dann gibt es einen unerklärlichen Hang zum Streicheln über die linke Wange und die linken Arme. Und überraschend ist immer noch,  dass am zweiten Tag der jeweiligen Feste mehr los ist als am ersten Tag. Das sind Kleinigkeiten, aber mir fällt das auf. Tippfehler stören mich auch, das weiß jeder. Und dann überlege ich, wie das passieren kann, dass ein an sich perfektes Buch, eine Reihe, so gestört werden kann durch solche Dinge wie zwei Zeitungsnamen, obwohl eine gemeint ist (Hamburg Aktuell oder Hamburger Allgemeine). Mir tut das für die Autorin auch total leid. 
Die Stories in Band 2&3 gefallen mir gut, es gibt überraschende Wendungen und die Menschen entwickeln sich toll. Auch ein Wiedersehen mit Feriengästen aus dem ersten Buch gibt es, das verleiht Herzenswärme und ist einfach schön beschrieben. 
Ich werde jetzt erstmal Band 5 lesen,  weil er im Angebot war, und Nr 4 überspringen. Wenn ich dann noch Freude daran habe und die Menschen vom Apfelhof vermisse, kaufe ich die weiteren Ausgaben, denn ich möchte schon gerne wissen, wie es weitergeht, aber wenn die Sprache nicht passt,  bin ich leider auch stur 🤭
// unbezahlte Werbung 


16.7.26

Baden-Baden-Liebe

Wie wunderschön es hier ist,  kann man sehr gut am frühen Morgen im Park sehen:



15.7.26

Fußball und die kleinen rechten Würstchen

Was ist eigentlich passiert? Die Welt hat sich so sehr gedreht, dass nicht einmal mehr so etwas Verbindendes wie Fußball sie einen kann. Da sind Ronny und Didi aus Sachsen, aber auch Mandy und Gerlinde und vor allem die, die "ja nichts gegen Ausländer" haben, aaaaber - gegen Frauen. Als wir gegen Curacao 7:1 gewonnen haben, las ich, es sei eigentlich ein 4:1 gewesen wegen der deutschen Torschützen ohne Migrationshintergrund. Wenn eine Schiedsrichterin pfeift oder eine Kommentatorin kommentiert, hagelt es Vorwürfe und Spott. 
Dabei sind manche von diesen selbsternannten ExpertInnen selbst MigrantInnen. Oder wie sollte man das nennen, wenn die Familie 1989 in den Westen geflohen ist, Begrüßungsgeld kassiert hat und sich ein neues Leben hier aufbaute? Ach, ich vergesse, viele von diesen Mandys waren damals ja noch nicht einmal geboren. Ihr kennt das Leben Eurer Vorfahren gar nicht. Und Ihr wisst auch nicht, was es heißt, in eine Schulklasse mit lauter "Wessis" zu kommen, während Ihr von Kleiderspenden gelebt und im Auto geschlafen habt, bis es eine Lösung gab. All das habe ich damals live miterlebt. Wir bekamen neue MitschülerInnen und die hatten nichts Lustiges zu erzählen. Aber so richtig frei lachend habe ich sie beim Sport erlebt, beim Fußballspielen und Kindsein.
Ja, es gab WMs, da war ich auch mehr "mit dabei", habe Public Viewing gemacht und mich mit Engländern in einem Pub über jedes Tor gefreut. Inzwischen macht es mir nicht mehr so viel Spaß unter Leute zu gehen und wenn die FIFA eine Rote Karte auf Bewährung ausstellt oder Menschen in Quatar sterben weil die Arbeitsbedingungen mehr als schlecht waren, mag ich auch keine Spiele schauen, auch nicht, wenn ich Hoffnung hatte, dass gemeinsame Gastgeber Mexiko, Kanada und USA vielleicht dadurch etwas zusammenrücken. Doch Fußball verbindet. Gerade die Lebensfreude im Sommer verbindet - aber eben nicht, wenn Rechte sagen, wo es langgeht. Bei einer WM geht es doch darum, gegen und mit anderen ein Turnier zu spielen. Sonst muss blaubraun SAX gegen braunblau Rechts spielen. Könnte langweilig werden mangels Mannschaften.
Und die Frauen, die kompetent kommentieren und manchen geraderen Satz sprechen können als einige Männer? Wen beeinträchtigt das jetzt genau? Ich verstehe es einfach nicht, da werden Dinge klein geredet, die schon immer Völker verbunden haben. Wir hätten die Chance gehabt, ein Fußballfest zu feiern. In kühleren Nächten, miteinander. Doch wir haben die Kurve nicht gekriegt. Schade.

Das Bild ist KI-generiert 


14.7.26

Playmobilliebe

Während ich sehnsüchtig auf den Release des Playmobil Kleinen Prinzen warte (es hieß "im Juli" und nun ist Juli und nix geschieht), finde ich einen Weihnachtself, also eher Elfin, die erscheinen wird und zwar die falschen Schuhe hat, aber ich möchte sie trotzdem haben.
Und dann denke ich,  ich bin ja sehr happy mit dem was ich habe und mit den Fotos, die ich schon geknipst habe - wie dieses Bild hier. 
Eine ehemalige Kollegin hat mir die Pommes aus Fimo gefertigt, ich liebe es einfach.
// unbezahlte Werbung