20.1.26
Blue Monday
Ha! Gestern war also Blue Monday. Und ich hab letzte Woche erst gesagt, wir müssen uns Weihnachten in den Januar ziehen.
Esst. mehr. Lebkuchen!
Ich habe jedenfalls gestern zum ersten Mal von diesem Blue Monday gehört, der ja ach so trostlos sein soll, und hatte mich schon über die tollen blauen Alben bei Deezer gefreut.
Blau ist ja in Deutschland leider seit einer unsäglichen Partei negativ behaftet und ich hole mir regelmäßig mein Blau zurück, weil ich die Farbe total liebe und sie mir von diesen Leuten nicht wegnehmen lassen will.
Blue in englischsprachigen Songs finde ich immer so bittersüß und blaue Tinte im Füller liebe ich. Blau ist einfach toll, denkt nur mal an den Frühlings- oder Sommerhimmel oder gar die Blaue Stunde, bevor es dunkel wird😍
Gäbe es blaue Katzen, würde bestimmt eine mit uns leben.
19.1.26
Neue Playmobil-Tütchen
Man muss auch mal Glück haben.
In unserem Bekanntenkreis weiß man, dass ich mich gut mit Playmobil auskenne und auch gerne gebrauchte Figuren kaufe.
So war mein Auftrag, Ritter, Ritterfrauen und Burgfräuleins zu erwerben. Der eine Dealer hatte keine Ritterinnen, der andere antwortet nicht mehr. Also war die Freude groß, als letzte Woche die neue Playmobil Figures Serie 29 erschien - mit zugegeben flacher Brust, aber in den pinken Mädchentüten, mit Ritterinnen im Rock.
Diese Tütchen enthalten Figuren in Einzelteilen, man baut sie selbst zusammen, nachdem die geneigte Sammlerin die richtigen Figuren ertastet hat. Bei den Ritterinnen ist der runde Schild das Indiz, bei der Eiskönigin, die ich unbedingt haben wollte, die Kopfbedeckung. Denn ihr Kleid fühlt sich auch wie ein Umhang an. Hexe und Teufelin brauchte ich für meine Sammlung.
Der erste Dealer schickte mir Ritter und Burgfräuleins und nun können wir mit Alt und Neu die vorhandene Burg bestücken. // Unbezahlte Werbung
18.1.26
Wenn es noch still ist
Sonntage waren früher Hektiktage.
Ich arbeitete für die Freizeit anderer, erst als Leitung eines Ticketservices, dann im Hotel, zeitweise auch in beiden Jobs.
Während ich meist Spätdienst im Hotel hatte, wurde ich manchmal auch im Frühdienst am Sonntag eingeteilt. Mir waren die Geschäftsreisenden unter der Woche lieber als die, die am Wochenende unsere Stadt samt Kultur erkundeten. Vermutlich, weil ich mich den Menschen mit müden Augen verbundener fühlte.
Ich war an diesen Tagen dauermüde, während ich inzwischen ein früher Vogel bin. Trotzdem arbeite ich lieber nachmittags.
Sonntags konnte ich vor unseren Schalteröffnungszeiten im Ticketservice Büroarbeit erledigen. Was ich da nicht schaffte, musste am Montag, eigentlich Ruhetag, gemacht werden. Und dann waren da ja auch noch die Veranstaltungskassen. Meist abends nach Schalterschluss, manchmal auch nachmittags fürs Kinderprogramm, mein Highlight aber waren, auch wenn ich an diesen Sonntagen weniger Büroarbeit schaffte, die Matineen der Philharmonie. Diese Kassenzeiten durfte ich mit einem Menschen verbringen, der sich nicht zu schade dafür war, den ein oder anderen Stuhl an seinen Platz zu tragen oder auch den Einlass zu machen. Hinzu kamen ein ganz besonderes philosophisches Verständnis und somit immer bereichernde Gespräche. Wer mir schon länger auf Instagram folgt, weiß, dass es sich um AJ handelt, der uns in seinem letzten Lebenssommer "Freude, Gelassenheit, Mitgefühl und Liebe" als die vier Unermesslichkeiten mit auf den Weg gegeben hat.
Da wir beide immer pünktlich waren, hatten wir so auch viel Zeit, bevor die Gäste kamen. Wortwitz und Ernsthaftigkeit machten die Beständigkeit unserer Zusammenarbeit auf Augenhöhe aus. Und wenn einmal eine Gesprächszeit nicht genügte, tranken wir nach Konzertbeginn noch einen Espresso miteinander - er hatte ja bereits die Proben gehört und ich hätte keine Zeit fürs Konzert gehabt, musste ich doch wieder ins Büro.
Wenn ich heute an einem Sonntag früh aufstehen muss, weil ein Kater sich bevorzugt auf frischer Wäsche übergeben hat oder alle Hunger haben, so trage ich diese Stunden in meinem Herzen. Während es draußen langsam hell wird, denke ich: Ich habe viel von AJ gelernt und gleichzeitig gab er mir etwas, das nicht viele Menschen in Leitungspositionen können: ein Miteinander auf Augenhöhe. Er wertschätzte meine Antworten auf seine Fragen und umgekehrt respektierte ich ihn, auch wenn wir ständig augenzwinkernd Witze miteinander machten.
Als Leute einmal über seine gelben Schuhe sagten, es sei eine unmögliche Farbe zum Anzug, zog ich am nächsten Tag meine gelben Schuhe an und er lachte die ganze Zeit.
Ich bin dankbar, dass alles seine Zeit hat und dass jetzt die Zeit für ruhige Sonntage ist und ich einen Werktagsjob habe. So, wie wir es brauchen, die Katzen und ich.
17.1.26
Weihnachten das ganze Jahr
Es gibt Dinge, die sollten meiner Meinung nach viel länger gehen. Zum Beispiel das Gefühl von Weihnachten.
Im Januar ist es oft so ein Gefühl von Undwasjetzt? nach dem Neuanfang, vielleicht mit Vorsätzen oder auch Mitgenommenem aus dem alten Jahr. Für mein Empfinden wäre das Chinesische Neujahr zeitlich passender, darauf kann man sich einstellen. Aber das Leben ist nur insofern ein Wunschkonzert, als wir uns selbiges selbst komponieren dürfen.
Was spricht also gegen die Sale-Lebkuchen-Bestellung Mitte Januar? Nichts. Ich mache das schon einige Jahre und zelebrieren meine Wochenendkaffees damit. Dominosteine, Lebkuchen-Überraschungspakete, alles ist jetzt günstiger zu haben und meistens haben wir im Januar öfter weihnachtliches Wetter als im Dezember. Ich meine, ab einem gewissen Zeitpunkt im Leben wird uns doch klar, dass unsere Weihnachtszeiten begrenzt sind. Wie viele Frühlinge dürfen wir wohl noch erleben? Also lasst uns das alles genießen!
Die Lichterketten hängen ganzjährig, sie sehen auch an Sommerabenden sehr hübsch aus. Und die Weihnachtsdeko? Hier gibt es immer wieder Dinge, die ich vom Weihnachtsbaum an den Ficus hänge und mich das ganze Jahr daran erfreue.
Der Weihnachtsbaum wird zusammengeklappt und verstaut, aber die Anhänger bleiben zum Teil.
16.1.26
Mein Katzenleben: Sie haben ja sich
Leute sagen "Sie haben ja sich", weil sie damit meinen, dass Katzen autark sind und mehrere Katzen kommen besser ohne Menschen klar als eine Einzelne. Jahrzehnte habe ich Katzen studiert und kann sagen: najaaaa
Es ist richtig, dass Katzen untereinander interagieren. Der Mensch wird zum Dosenöffnen gebraucht und ja, bitte mach auch mal die Klöchen sauber, du Mensch, wenn du schonmal da bist. Aber wenn man sich mit Katzen beschäftigt, wird man schnell verstehen, dass Katzen sich uns Menschen angeschlossen haben und nicht umgekehrt. Ursprünglich, um zu überleben. Es gab Futter und Wärme gegen das Fangen von Mäusen.
Die verzogene, aber natürlich einzigartig wundervolle Katzenbande bei uns zuhause grinst hier nur - Mäuse fangen? Pah! Das geht doch einfacher. Wobei natürlich das, was gestern schmeckte, heute auf keinen Fall akzeptables Futter ist und auch die Sache mit der Wärme, die verhält sich so: In einer Dachwohnung hat man zu jeder Jahreszeit etwas vom Wetter: im Winter wird es nicht richtig warm und die Opikatze klemmt sich erstmal unter die Heizung, während der Chefkater ständig unter der Bettdecke liegen will und sich damit zwei Meter breit macht. Im Sommer hingegen geht die Hitze nie raus aus den vier Wänden und die Katzenbande schaut lethargisch um sich und möchte wissen, wann die Heizung endlich wieder runter gedreht wird.
Wenn man mit Katzen lebt, lernt man sie mit allen Eigenarten kennen. Die können wechseln, wiederkommen oder einfach bleiben und jede Routine, die einem von der Katze aufgedrückt wurde, nimmt man überrascht zur Kenntnis.
Wann ist das nochmal genau passiert, dass ich mit dem Kater auf mir herumturnend angezogen in der Badewanne liege?
Wie kam es nochmal, dass eine bezogene Sonnenliegen-Auflage in der Badewanne liegt?
Und seit wann nochmal sagt die Katze, wann Bettzeit ist, weil sie deinen Platz auf dem Sofa haben möchte?
Im Katzenuniversum war das schon immer so. Im Menschenuniversum eigentlich auch. Und so ein bisschen Beständigkeit schadet ja nicht.
15.1.26
14.1.26
Premierenlesung Pleiten, Pech und Papa in der Buchhandlung Eulennest
Wenn ich abends rausgehen soll, muss das schon etwas Besonderes sein. Ich habe so oft abends gearbeitet, dass ich es inzwischen total genieße, genau da nicht mehr raus zu müssen.
Vorhin war aber Premierenlesung von Kristina Hortenbachs heute erschienenem Buch "Pleiten, Pech und Papa" in meiner Lieblingsbuchhandlung Eulennest und da musste ich natürlich hin.
Schon die Stellen, bei denen ich beim Vorablesen im Bus laut gelacht habe (ja, Leute guckten komisch), ließen mich und die Mitlauschenden lachen - dieses Buch ist einfach so lustig. Gleichzeitig beschreibt die Autorin so gut, dass man alle Personen, zum Beispiel beim Yoga oder Schlagermitsingen, total vor Augen hat. Das ist wieder so eine Geschichte, die man super verfilmen könnte. Und die Lesung war deshalb so spaßig, weil Kristina erzählte, was wahre Geschichten sind und wie sie auf andere Dinge kam. Manches war mir bekannt, Einiges neu und es macht mir immer Spaß, ihr zuzuhören. Also, wenn sie in Deiner Nähe liest, geh unbedingt hin!
Die Buchhandlung Eulennest hat übrigens immer wieder solche Abende im Programm, Du kannst einfach eine Mail hinschreiben, dann bist Du im Verteiler für solche Termine. Oder Du kaufst Deine Bücher wie ich einfach dort und achtest auf die Ankündigungen // unbezahlte Werbung
Was die Dicke Tante trägt 2
Heute sind meine Schuhe dran, auch sie sind fair hergestellt und nachhaltig. Die Firma sitzt in Pirmasens und heißt Grand Step Shoes.
Auch hier nutze ich Preisaktionen und den Sale 💕 hier liegen die Vorteile ebenfalls im tollen Support und wenn man nichts zurückschickt, kann man so eine Art Punkte sammeln. Da die Schuhe immer passen, schicke ich nie etwas zurück. Weitere Vorteile sind die tollen Farben und dass Einlagen hineinpassen. // unbezahlte Werbung
Colour your life!
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