18.3.13

"Nur ein Foto, bitte!" No2: Seppel

Seppel (Felix Grüning) in "Der Räuber Hotzenplotz"

In dieser neuen Rubrik möchte ich Euch ein wenig Einblick in meine Theaterwelt gewähren. 
"Nur ein Foto, bitte" bedeutet, dass ich im besten Falle nur ein Foto eines unserer Schauspieler in einer seiner Rollen knipse, das dann hier gezeigt wird. Alle anderen findet Ihr auf meiner öffentlichen Facebookseite, denn oft ergeben sich ja weitere schöne Schnappschüsse und wie Ihr ja wisst, kann ich mich nie entscheiden :D
Vielen Dank allen, die mitmachen

DER RÄUBER HOTZENPLOTZ des kürzlich verstorbenen Autors Otfried Preußler ist eine von vielen bekannten Geschichten und hatte letztes Jahr 50jähriges Jubiläum. Alt und verstaubt ist die Geschichte jedoch gar nicht und tausende Kinder verfolgten mit leuchtenden Augen die Inszenierung in unserem Theater. Das Bild zeigt eine meiner Lieblingsfiguren, den Seppel.

11.3.13

"Nur ein Foto, bitte!" No 1: Florence Foster Jenkins

Birgit Bücker als Florence Foster Jenkins in SOUVENIR

In dieser neuen Rubrik möchte ich Euch ein wenig Einblick in meine Theaterwelt gewähren. 
"Nur ein Foto, bitte" bedeutet, dass ich im besten Falle nur ein Foto eines unserer Schauspieler in einer seiner Rollen knipse, das dann hier gezeigt wird. Alle anderen findet Ihr auf meiner öffentlichen Facebookseite, denn oft ergeben sich ja weitere schöne Schnappschüsse und wie Ihr ja wisst, kann ich mich nie entscheiden :D
Vielen Dank allen, die mitmachen

Die Nummer Eins ist Florence Foster Jenkins, gespielt von Birgit Bücker, übrigens so wahnsinig gut, dass ich jedesmal denke, ich bin wirklich im Ritz-Carlton-Hotel. Nur sieht Birgit Bücker besser aus als die "echte" Florence Foster Jenkins, die so von sich und ihrem Gesangstalent überzeugt war, dass sie es bis in die Carnegie Hall geschafft hat. Das Publikum amüsierte sich über ihre schräge Art zu singen und so wurden sie und ihr unglaubliches Selbstbewusstsein samt Begleiter Mr. McMoon am Klavier zum Geheimtipp. Ich hätte sicher Spaß gehabt, dabei zu sein, damals :D Aber heute haben wir dafür ja glücklicherweise unser kleines schönes Theater, das uns diese Geschichten erzählt.

My world in PINK 57: Herzkeks Supigeschenk


9.3.13

Paris mon amour

Ich bin gerne zuhause, sehr gerne. Anders als anderen jungen Menschen geht mir Baden-Baden eher nicht auf die Nerven und ich genieße es hier zu wohnen, in meinem Klein-Paris.
Aber zum Geburtstag ging es via TGV von Karlsruhe direkt ins echte Paris. Man kommt gegen elf dort an, Verspätungen einkalkuliert, und hat dann über 6 Stunden Zeit sich die Füße plattzulaufen und die Metropläne auswendig zu lernen.
Vom Gare de l´Est, dem Bahnhof, an dem alle Züge aus Süddeutschland ankommen, ging es zu Fuß weiter Richtung Oper - denn nur zu Fuß lernt man eine Stadt richtig kennen. Vor zwanzig Jahren war ich schonmal hier und da ich ja im Nachbau der Pariser Oper, dem Theater Baden-Baden arbeite, war ein Besuch ein Muss für mich :D

Dann zum Pere Lachaise, dem Friedhof, auf dem zB DAS PHANTOM DER OPER mit Gerard Butler gedreht wurde und wo ich damals, 2004, schon hinwollte. Dort lohnt es sich, auch die Gräber der unbekannten Menschen unten anzusehen, wie Kraut und Rüben durcheinandergewürfelt stehen Häuschen und Grabsteine da. Einfacher ist es jedoch mit der Metro bis GAMBETTA und nicht nur bis PERE LACHAISE zu fahren und dann den Berg von oben nach unten zu laufen und die Gräber der bekannten Persönlichkeiten direkt zu sehen - neben Oscar Wilde und Chopin findet man hier auch Sarah Bernhardts letzte Ruhestätte, aber auch die des Homöopathen Hahnemann und das bekannteste Grab ist das von Jim Morrison. Wenn man Glück hat, begegnet einem Raphael, engelsgleich mit langen Locken plötzlich in den Grabreihen auftauchend und Englischdeutsch sprechend. Man muss aufpassen, sich auf dem Friedhof nicht totzulachen, denn Raphael ist einfach genial. Gegen ein geringes Trinkgeld zeigt einem der "inoffizielle Führer durch über 100000 Gräber" alles, was man sehen möchte - und noch ein paar Gräber mehr - und das mit einem irren Humor. (Fotos folgen)

Mit der Metro gings dann weiter Richtung Marsfeld/Eiffelturm. Hier wollte ich eigentlich auch die in der Seine befindliche Freiheitsstatue sehen, verschob es aber spontan aufs nächste Mal, denn lieber genoss ich nach dem Eiffelturm mit seinen Karussels und Trocadero die Frühlingsluft an der Seine auf dem Rückweg Richtung Sacre Coeur mit der Metro. Für Amelie Poulains Viertel Montmartre plane ich einen weiteren Tag ein, denn es ist so bunt und schön und hat die großartigsten Frau Schess-Läden, sodass es eine Schande wäre, nur einmal kurz dort gewesen zu sein. Zwischen all den Stationen hatte ich ausgiebig Zeit, Sträßchen zu erkunden und zu fotografieren und ich kann jedem nur raten, möglichst viel zu Fuß zu unternehmen - es gibt immer wieder überraschende Motive und wunderschöne Läden zu sehen, die man als normaler Tourist gar nicht finden kann. Obwohl es ein Wochentag außerhalb der Ferien war, wimmelte die Stadt von Menschen - die Schlange am Eiffelturm war ewig lang und vor Sacre Coeur stand eine solche Menge an Touristen dass die Mauer schwarz wirkte.
Am Wochenende würde ich mich nicht hintrauen.

In der Metro spielten junge Musiker lustige Lieder und ein Mädchen sang mein Lieblingslied aus der Baden-Badener "Alte Liebe"-Inszenierung "Une histoire d´amour", was durch ZAZ hier dann noch bekannter wurde - das war dann fast ein bissl zuviel Märchen nach Raphael und all den schönen Orten, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt.

Der TGV zurück war dann auch lustig - erst ca zehn min vor Abfahrt steht fest, auf welchem Gleis zwischen 2 und 12 diese stattfindet und vorher kann man den Gare de l´Est noch bewundern und etwas überteuerte belegte Baguettes (die es hier zum Glück zum halben Preis immer auf dem Markt gibt) und Törtchen genießen. Im Zug sind die Plätze fest reserviert und auch so gut wie alle belegt. Neben mir u.a. eine junge Frau mit 9 Monate altem Baby, ich spreche kein Französisch, sie weder Englisch noch Deutsch, doch irgendwann fragt sie mich, ob ich das bis dato quengelnde Kind mal nehmen kann weil sie zur Toilette muss und das kleine Mädchen beginnt mit meinen Fingern zu spielen und liebt den Schlumpf den ich dabei habe und ihr schenke. Bis Strasbourg lacht sie nur noch und dann steigen sie aus.
In Karlsruhe lässt die Bahn einem nach Baden-Baden nur 4 min zum Umsteigen, aber auch das klappt, so irgendwie. Und voll von Eindrücken und aufgedreht, aber froh im eigenen Bett schlafen zu dürfen, packe ich meine Geburtstagsgeschenke aus und sichte die ersten Fotos.
Wunderbar, ich buche gleich wieder! :D

Ein Frühlingstag in Paris öffentliches Album auf Facebook (mehr Fotos folgen!)






7.3.13

Huah gähn

Ich war an meinem Geburtstag mal eben in Paris. Von uns aus braucht der TGV nur drei Stunden und die vergehen wie im Flug, sodass ich morgens hin- und am Spätnachmittag zurückgefahren bin. Meine glückliche Seele hängt noch irgendwo zwischen dort und hier und darum suche ich noch nach Worten, um das zu beschreiben, was ich alles erleben durfte - ich denke, Samstag zeige ich Euch meine Eindrücke und erzähle die Geschichten der Menschen, die mir begegneten. Zwischen Friedhof Pere Lachaise, Sacre Coeur und Eiffelturm habe ich alles fotografiert, was mir vor die Linse kam.
Als kleinen Vorgeschmack schonmal eins meiner Lieblingsbilder für Euch. Gute Nachti :D

Sacre Coeur

2.3.13

Elke Heidenreich, Die Liebe, Alte Liebe und Verbotene Liebe

Ich hatte neulich das Glück, Elke Heidenreich zu treffen - dass ich das Theaterstück zu ihrem Buch Alte Liebe seit April 2011 13x ohne mich zu langweilen bei uns im Theater gesehen habe, wissen viele von Euch. Und dass ich "Verbotene Liebe" mag, auch. Jetzt werde ich am 18. März umso lieber einschalten weil sie wieder dort mitspielt und ich sie so lieb und freundlich fand, dass mir immer noch ganz warm ums Herz wird. Ihre Bücher zu lesen lohnt sich - es ist immer ein wenig lustig, ein wenig Weltschmerz, viel Leben(serfahrung), Wissen und Humor drin. Mein Lieblingssatz aus dem obigen "Die Liebe"-Buch ist übrigens: "Wir konnten über alles miteinander reden, über das Leben und die Liebe, über Gedichte und Katzen,..."
Dabei fällt mir ein, dass ich Euch noch gar nicht die Bilder aus Alte Liebe gezeigt habe (hier ist mein Lieblingssatz eigentlich kein Satz - "mein Rotkehlchen", was "Harry" Berth Wesselmann mit so wunderbarer Betonung sprach, aber auch Lore, die von Harry erzählt - "ach da kommt ja meine Loooore!"), das sind Lore und Harry und mehr gibt es auf meiner FB-Seite "thisisjessphotography"


25.2.13

Test: Edelsteinwasser

Ich mag Leitungswasser. Und ich trage gern Heilsteine an Ketten und in Esoterikshops habe ich so Manches in dieser Richtung gesehen. Nun habe ich Steine zur Veredlung von Wasser geschenkt bekommen - ohne das hätte ich es nie ausprobiert - und gestern mal in einer Karaffe angesetzt.
Ich wählte rein intuitiv einige Steine aus, habe sie gereinigt und etwa 20 Stunden in der Karaffe samt Wasser gelassen.
Heute dann der Test: Das Wasser ist noch immer geschmacksneutral (zum Glück ;o)), aber wirkt irgendwie weicher. Ich empfinde es als sehr angenehm und war eher überrascht.
Ich werde das jetzt zum täglichen Ritual machen - abends die Steine auswählen und am nächsten Abend nach der Arbeit das mit Mineralstoffen und guten Schwingungen angereicherte Wasser trinken.
Bin begeistert. Tut gut.


 

10.2.13

Shopping: Stoffkontor.eu

Ich brauchte Stoffe und hatte diesmal keine Zeit, diese in einem Laden in Karlsruhe zu kaufen. Nach einigen Vergleichen entschied ich mich für Stoffkontor.eu, da es preislich einfach ungeschlagen ist und die Zahlweise via amazon sehr sympathisch war.
Bestellbestätigung, Versandbestätigung und eine Mail von amazon - alles hatte innerhalb weniger Stunden geklappt.
Als das Paket dann auf sich warten ließ, gab es leider keinen Mailsupport, obwohl man in der Versandbestätigung geschrieben hatte, man solle sich melden, wenn es nicht innerhalb 2-5 Tagen da sei. Meine Email blieb einfach unbeantwortet. Ich begann, mich mit GLS auseinanderzusetzen, da in der Versandbestätigungsmail eine Paketnummer angegeben war. Anfangs mit Mitgefühl, weil ich weiß, wie hart der Job ist, dann irgendwann mit Fassungslosigkeit. Die Lieferung wurde insgesamt 5x versucht, 2x war ich angeblich "on holiday" und beim letzten Mal traf man mich nicht an und lieferte an einen GLS Paketshop. Das alles soweit nachzulesen in der Tracking List auf der Website. Ich hatte als Lieferadresse wie gewohnt meine Dienststelle angegeben, da von 9:30-18h  immer jemand da ist. Der Fahrer war jedesmal vor 9 Uhr da - die Öffnungszeiten stehen an der Tür. Beim letzten Mal hatte ich vorher bei GLS angerufen (noch ein Minus: 0180er Nr) und mit dem Service den kommenden Tag zwischen 10 und 11 Uhr vereinbart - der Fahrer schaffte es an dem Nachmittag, an dem wir telefonierten, nicht mehr. Die nette Dame am anderen Ende versicherte mir, sie würde dem Fahrer sagen, dass ich nicht da sei und dass meine Kollegen unterschreiben dürfen. Am nächsten Tag lieferte er um 8:50 mein Paket an einen Paketshop und ein zweites Paket für unsere Firma zwischen 10 und 11 in mein Büro. Nicht nur das war merkwürdig, sondern auch die Benachrichtigunsgkarte: "Schell Lang 96"
Detektivarbeit war gefragt - gemeint war "Lange Straße" allerdings nicht Nummer 96 sondern Nr 104 - die Shell-Tankstelle. Und - hurra- 9 Tage, nachdem ich bestellt hatte, durfte ich mein Paket endlich in Empfang nehmen und heute wunderbar happy nähen.

Fazit: Die Stoffqualität ist super, der Preis unschlagbar - aber mit dem Versender GLS werde ich dann doch nur im Notfall bestellen oder gleich an die Tankstelle liefern lassen.


4.2.13

heute mal lustige Kunst für Euch





Die Tickettante

Im richtigen Leben ist Eure Frau Schess ja Tickettante für ganz Baden-Baden, vor allem aber fürs Theater-und ich habe eben bemerkt, dass ich hier gar nicht das Facebook-Foto hochgeladen hatte. Anlässlich des 150jährigen Jubiläums gibt es in dieser Spielzeit allerhand Überraschungen und großartige Stücke (ja, die gab´s schon vorher ;o)) und die Jubiläumsfestschrift, in der 150 Menschen gratulieren und ihre Theatergeschichte erzählen durften - ich bin eine davon:

Theater Baden-Baden (c) Jess Doenges

24.1.13

Arschengelfreude

Seit ich zu Weihnachten einen Arschengel geschenkt bekam, ihn regelmäßig trage und sofort welche bei www.funkelkram.de für mein engeres Umfeld bestellte, habe ich mir Einiges anhören dürfen.
Wie man ihn so nennen kann? Tja, weil Popocatepetl schon vergeben war ;o) Warum er nicht Umgedrehtesherzengel heisst. (Wenn er am Hals hängt und ich runtergucke, sieht er wirklich aus wie ein Herz) Weils ein Arschengel ist! Wie ich darauf gekommen bin? Ich bekam ihn geschenkt! Und vor allem darf ich nun dieses Wort so oft erwähnen wie ich will. ;o) Der Arschengel erntete so manchen Lacher. Jeder sollte einen Arschengel haben, darum hab ich jetzt auch schon einige verschenkt. Egal ob krank oder gesund, ob sonniges Gemüt oder Pessimist - wir alle können die Kraft gebrauchen, die das kleine Kerlchen gibt. Man bekommt sie in verschiedenen Ausführungen, mit Amethyst, Rosenquarz, Bergkristall, im Vintagestyle oder silberfarben - kurz: Für Jeden ist was dabei. Achso, und das ist ein Arschengel, kurz erklärt: Jeder Mensch, der uns begegnet ist ein Engel. Und dann gibt es auch die Arschengel..
;o)

18.1.13

Heute mal ein Blogeintrag aus meinkrebsheisstleben.de

SCHÜTZE DICH
Etwas Wichtiges, das ich durch den Krebs gelernt habe: Mich schützen. Man weiß es schon vorher, man tut es nur nicht
, ich hatte diese als auch letzte Woche erst wieder zwei Gespräche mit Menschen, denen es ähnlich erging. Man achtet erst auf sich, wenn man das Brett vorm Kopf durch eine Krankheit weggeschlagen bekommt ;o)
Sogenannte Energievampire oder Menschen, die einen immer und immer wieder mit ihrer Art vereinnahmen oder trotz zahlreicher Gespräche, Briefe, Auseinandersetzungen nicht verstehen können, dass man selbst Entscheider über sein Leben ist - dass man, wenn man sagt "ich möchte Ruhe haben" nicht hören will "du wirst nochmal sehr einsam sein" oder "ich besuche dich trotzdem" und plötzlich dasteht obwohl man wirklich keine Zeit hat - selbst wenn man wollte. Was tut man dann?
Dem ganzen einen Riegel vorgeschoben habe ich vor der Krankheit nicht. Ich habe funktioniert. Mittlerweile weiß ich: Mein Bauchgefühl hat recht. Wenn ich jemandem sage, ich brauche eine Pause oder ich möchte keinen Kontakt, dann hat das seine Gründe, nur bin ich heute konsequenter.
Ich möchte nicht wieder krank werden weil ich keine Grenzen ziehe.
Während der Behandlung war das einfacher - es gab diese Tage, an denen ich mich kaum bewegen konnte, Besuch war nur mit Mundschutz möglich, graue Gesichtsfarbe. Hier haben es so gut wie alle akzeptiert, wenn ich sagte, da muss ich allein sein, es kann von einem Moment auf den anderen sein, dass ich ein Nickerchen machen muss.
Heute habe ich 1x pro Woche meinen Jesstag. Meine Freunde verstehen, dass ich dann alleine etwas Schönes unternehme oder einfach zuhause bin, aber unerreichbar, das Telefon nicht abnehme und SMS nicht beantworte.
Die, die es nicht verstehen, musste ich aus meinem Leben schieben. Forderungen, Opfertum, Vorwürfe - es prallt an meiner Ichbinundbleibejetztgesundgrenze ab.
Wer in Not ist, dem helfe ich, auch am Jesstag, das ist gar keine Frage. Aber wer nicht versteht, der bekommt keine Energie von mir. Das mag für den ein oder anderen krass klingen, aber es ist der einzige Weg zu mir selbst gewesen - ohne das wäre ich nicht so wie ich jetzt bin - und das lieben Viele an mir.
Darum kann ich in diesem Post nur raten: Wäge ab, mit wem du Zeit verbringst. Wer tut dir gut? Wo gibt es gegenseitigen Respekt und Wärme?
Und an die Energieräuber: Ist der Verlust eines Menschen wirklich ein Verlust oder geht es dir nicht vielleicht sogar besser damit, weil deine Forderungen ja ohnehin nie erfüllt werden und du mit diesen immer wiederkehrenden Enttäuschungen sonst leben müsstest?
Dann sagt Dir Dein Herz, dein Bauch, dein Verstand schon, was richtig ist.

Ich kann mir Butter leisten

Da sitze ich heute so beim Frühstück, weil ich später Dienst habe - sonst frühstücke ich zuhause nur am Samstag oder Sonntag, je nachdem welcher Tag mein freier Tag ist - und mir plumpst in den Kopf, was für einen Luxus ich doch habe. Ich bin mir meines Glückes immer bewusst, aber heute war ein selten gewordener Gedanke wieder sehr präsent - als ich HARTZ IV bekam und ewig keinen Job fand, überließ mir eine Freundin ihre leeren Pfandflaschen und kaufte mir auch manchmal Getränke, das Pfand durfte ich behalten. Davon ging ich dann am Monatsende einkaufen. Und immer am Rechnen - reicht es für mehr als Nudeln und Kartoffeln, kann ich mir ein Toastbrot gönnen, weil ich noch Marmelade meiner Omi zuhause habe?
Heute kaufe ich immer noch vorsichtig ein, sparsam, manchmal etwas Neues ausprobierend, aber immer abwägend "brauchen wir das jetzt?" Aber mittlerweile kann ich ohne nachzudenken ein Päckchen Butter mitnehmen oder einmal pro Woche auf den Markt gehen - und das ist jedesmal ein Fest für mich.

25.12.12

Ich habe weiße Weihnachten geschenkt bekommen :D


Geshoppt: Asiyas Islamische Kleidungen

Wer guten Service, günstige Ware und Besonderes sucht, wird hier fündig. Nicht nur islamische Mitbürgerinnen dürften ihre Freude an den angebotenen Sachen haben - Asiyas Islamische Kleidungen bietet neben Niqabs, Armstulpen, Handschuhen und Kosmetik auch Gutscheine und die Möglichkeit, Dinge, die man hier nicht bekommt, dort zu bestellen - sie versuchen sogar, nicht auf der Website angebotene Kleidung für Euch zu besorgen.
Mir gefällt an der Seite besonders, dass man auch ein wenig über den Islam lesen kann, man erfährt, wer Asiya eigentlich war und auch Grundlegendes, z.B. wie sich eine islamische Frau zu bedecken hat.

Fazit: Bevor ich lange suche oder woanders kaufe, finde ich Geschenke und Dinge für meinen eigenen Gebrauch hier :D


8.12.12

Adventskalender 8


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Adventskalender 1