Ich bin ja wie Ihr wisst immer mal gern in Museen und am liebsten
sehe ich Fotoausstellungen: Derzeit muss ich nicht mal wegfahren, denn
hier gibt´s im Museum Frieder Burda DIE obermega coole Ausstellung. Viele kennen JR ARTISTs
Werke, Ideen rund um die Welt - er beklebt zB Häuserfassaden oder
Treppen mit Fotografien. In Baden-Baden haben wir einige Wochen gewartet
und gestaunt, was da bei uns passiert - zum Beispiel beklebte er das
Festspielhaus, das ich vom Merkur aus fotografieren konnte. Die anderen
zeige ich Euch so nach und nach :) In der Ausstellung selbst können wir
seine Werke beim Holi in Indien oder in Slums, auf Zügen und auf
umgedrehten Häusern bewundern. Und im Keller des Museums kann man Teil
des insideoutproject
werden. Man setzt sich in JR´s gemusterte Photobox, sieht sich auf
einem Bildschirm und kann schließlich selbst den Auslöser betätigen.
Wenige Minuten später bekommt man es als Plakat und per Email,
kostenlos. Ich freue mich, dass mein "Survivor"-Bild geklappt hat - mein
altes Ich auf dem kleinen Foto schaut nach der neuen Jess.
Ich
werde in letzter Zeit immer auf mein Haar angesprochen - Viele kennen
mich nur aus der Vorher-Gefärbt-Zeit oder gar Nach-Krebs-Zeit. Das Haar
jetzt ist fünf Jahre alt und darum so gesund :) Ich hab einfach nochmal
"reset" gedrückt :D
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19.12.10
Jess im Museum
Derzeit gibt es in unserem Baden-Badener Museum Frieder Burda eine ganz unglaubliche Ausstellung: Gregory Crewdson und Duane Hanson - der eine fotografiert, der andere war Bildhauer. Leider ist letzterer mittlerweile verstorben, hinterlässt aber derart naturgetreue Figuren, dass ich manchmal dachte, wenn jetzt hier einer "Versteckte Kamera" dreht und ein Mensch sich "buh!" schreiend aus einer Gruppe Figuren löst, wundert mich das nicht. Queenie, die schwarze Putzfrau, spielende Kinder oder eine lesende Touristin - alle könnten sich bewegen und mit uns reden, so scheint es. Eine Figur hat Krampfadern, eine andere aufgerissene Hände und die Arme sind leicht abgeschürft - das ist absolut aus dem Leben.
Dazwischen hängen die Fotos von Crewdson und die beeindrucken, weil sie wie Filmszenen wirken oder manchmal wie Gemälde - "Birth" hat es mir besonders angetan, aber auch alle anderen sind so besonders und voll kleiner Details, dass ich sie mir immer wieder angesehen habe.
Für mich ist dies eine Ausstellung, die ich jeden Tag besuchen könnte. Die Figuren wirken schnell wie alte Freunde und auf den Bildern entdeckt man sicher jedesmal etwas Neues.
Wenn dann noch die Morgensonne in dieses besondere Museumsgebäude scheint und man draußen das Leben in der Lichtentaler Allee betrachtet, ist das alles ein Gesamtkunstwerk. Absolut sehenswert! (Aber das Untergeschoß zuletzt besuchen, denn da bekommt man einen Einblick in die Kunst der beiden, die gleichzeitig vor allem Handwerk ist - und ein bisschen Illusion braucht man....)
Dazwischen hängen die Fotos von Crewdson und die beeindrucken, weil sie wie Filmszenen wirken oder manchmal wie Gemälde - "Birth" hat es mir besonders angetan, aber auch alle anderen sind so besonders und voll kleiner Details, dass ich sie mir immer wieder angesehen habe.
Für mich ist dies eine Ausstellung, die ich jeden Tag besuchen könnte. Die Figuren wirken schnell wie alte Freunde und auf den Bildern entdeckt man sicher jedesmal etwas Neues.
Wenn dann noch die Morgensonne in dieses besondere Museumsgebäude scheint und man draußen das Leben in der Lichtentaler Allee betrachtet, ist das alles ein Gesamtkunstwerk. Absolut sehenswert! (Aber das Untergeschoß zuletzt besuchen, denn da bekommt man einen Einblick in die Kunst der beiden, die gleichzeitig vor allem Handwerk ist - und ein bisschen Illusion braucht man....)
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