15.2.26
Buchtipp: Mut zur Liebe
14.2.26
Wohin mit all den Geschichten?
Meine gestrigen Gedanken zum Lesen und wie Geschichten in unseren Herzen Platz finden, möchte ich heute noch ein wenig ausführen.
13.2.26
Warum ich Lesen liebe
Meine Tante lieh mir Stephen King Bücher aus und ich verschlang sie genau so wie früher Dolly und Hanni und Nanni.
Später teilte ich mir Bücher mit Stef, wobei sie meine manchmal als "Schund" bezeichnete, weil es sich oft um Biographien von Sterbenden handelte oder Geschichten, die sich einfach leicht lasen. Als wir dann in derselben Stadt wohnten, stellte sie mir ihr komplettes Bücherregal zur Verfügung und kaufte mir Bücher, von denen sie sicher war, dass ich sie selbst im Original besitzen müsse. Sie war es auch, die mir die Tür zu anderen Welten öffnete. "Lies das, das wird ein Hit, das kommt jetzt auch bald mit einem extra Cover für Erwachsene raus", sagte sie beispielsweise, als noch niemand Harry Potter kannte und legte mir ein dickes Buch auf den Tisch. Der Rest ist Geschichte.
Dann bekam ich den oben genannten Job und in den ersten Jahren lief auch alles prima. Ich arbeitete mich ein, hatte ganz normale freie Tage, aber irgendwann waren wir zu wenig Personal für zu viel Arbeit.
Ganz ehrlich - ohne Covid-19 und die Lockdowns wäre ich vermutlich nicht so schnell zu einer Entscheidung gekommen. Manchmal ist es ja ganz gut, wenn einer die Entscheidungen abgenommen werden, auch wenn ich es in der Regel lieber selbst kontrolliere :) Aber was das betrifft, hatte ich wirklich Glück. Als die Pandemie über uns hereinbrach, gingen wir in Kurzarbeit und ich war so viel zuhause, dass die Katzen ganz irritiert waren. Aber wir gewöhnten uns aneinander. Und der SUB wurde mein bester Freund. Die Lieblingsbuchhandlung lieferte mir eine neu erschienene Biographie, danach waren Buchläden aber bald systemrelevant und wieder geöffnet. Doch bis dahin las ich all die Bücher, die sich in den Jahren zuvor angesammelt hatten. Zwei Katzen und ich samt Buch in der Hängematte, was für ein Fest. Die anderen kamen zwischendurch mal dazu oder es wurde geschimpft, weil die Dosenöffnerin zu lange in Geschichten abgetaucht war, anstatt Dosen zu öffnen. Ein Idyll. Da es jobtechnisch durch Covid-19 nicht weiterging, suchte ich mir eine neue Arbeit und weil Shirin damals schon krank war, griff ich bei einer Teilzeitstelle zu. Ganz neues Leben also: In den durchwachten Nächten mit Shirin las ich, wenn ich nicht mehr einschlafen konnte, an den freien Tagen oder auch freien Vormittagen ebenfalls. Und nun habe ich es mir so antrainiert, dass ich überall, wo ich warten muss oder wenn ich im ÖPNV unterwegs bin, ein Buch dabei habe und lese. Allein, wie viel man auf andere Menschen wartet. Oder wie oft der Bus verspätet ist - all das ist wundervolle Lesezeit. Und um auf die anderen Fragen vom Anfang zurückzukommen: Ich habe ein großes Bücherregal mit drei Reihen hintereinander, ja, auch aufgestapelt, ich lese immer wieder gerne mal rein. Ich verleihe die Bücher oder verschenke sie auch. Verfilmungen mag ich, aber meist möchte ich auch die Bücher dazu kennen, zuletzt passiert bei Kirsten Boie und Sommerby, da habe ich allerdings die Bücher gebraucht erworben und noch nicht gelesen, sie verheißen aber Gutes. Und die Geschichten merken? Viele gehen so ins Herz, dass sie dort Platz haben und verweilen. Man vergisst andere Welten nicht und die Personen, die man über alle Seiten liebgewinnt, die merkt man sich wie FreundInnen, die man mal hatte und entweder nicht mehr kennt oder die vor uns gegangen sind. Es gibt aber auch solche Notizbücher, in denen man sich Inhalte, Personen und das Gefühl beim Lesen notieren kann. Oder mein Blick schweift übers Bücherregal (Ich finde Räume mit Bücherregalen ungemein beruhigend) und nicke lächelnd "achja, das war ja diese schöne Geschichte".
12.2.26
Geschmack ist Luxus
11.2.26
Buchtipp: Das Buch der Wünsche
10.2.26
Lütter Mail Club
9.2.26
Buchtipp: Als der Himmel fiel
8.2.26
's Fachl in Karlsruhe
7.2.26
Fünfzehn Cent
Heute Morgen bei meinem Lieblingsdrogeriemarkt: Nach mir an der Kasse zwei Kinder, die - offensichtlich Geschwister - auf dem Weg zur Grundschule buntes Haarspray kaufen möchten. Der kleine Junge gibt der Kassiererin eine Handvoll Kleingeld, während ich meine Sachen einpacke. Mein Bauchgefühl sagt mir, ich solle mal abwarten und es hat recht: “Da fehlen fünfzehn Cent!” sagt die Kassiererin.
Den Kindern steht die sofortige Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. “Siehste Vanessaaaaaa”, sagt der kleine Bruder zur großen Schwester, “es ist doch nicht genug!”
Schnell nehme ich fünfzehn Cent aus meinem Portemonnaie und reiche sie der Kassiererin:
“Hier sind fünfzehn Cent.”
Sie und die Kinder starren mich mit offenem Mund an. Dann legt sie das Geld in die Kasse, lächelt die Kinder an und gibt dem Mädchen die Spraydose.
Ich packe meinen Geldbeutel ein und folge den Kindern, die bereits hinausgehüpft sind, dort aber auf mich warten.
“Sie sind aber nett.”, sagt Vanessa.
“Naja, wegen fünfzehn Cent müsst ihr ja nicht traurig sein”, antworte ich und mir fällt gleichzeitig ein, dass ich als Kind froh war wenn mir die Oma von gegenüber Zuckerkekse schenkte oder der Nachbar für die Kirmes eine Runde Schmetterlingsbahn spendierte. Außerdem war ich in meiner Hartz IV Zeit manchmal auch um jeden Cent froh, für den ich dann doch noch Kartoffeln oder gar Brot kaufen konnte.
Okay, man mag sagen, hier geht es nicht ums Überleben. Aber man weiß wie garstig Kinder zu anderen Kindern sein können. Und jetzt ist Karnevalszeit - auch in den Schulen. Und richtig: Die große Schwester strahlt mich an: “Ich möchte am Montag als Pippi Langstrumpf in die Schule gehen und da muss ich doch rote Haare haben!”
Der kleine Bruder nickt und grinst so ein typisches Kleiner-Bruder-will-auch-Grinsen.
“Naja, dann gibst du deinem Bruder ein bisschen was ab für sein schwarzes Haar, oder?”
“Ja”, nickt sie und will dem Bruder hinterher, der plötzlich zu Schulfreunden rennt.
“Viel Spaß, kleine Pippi Langstrumpf, ich muss weiter”, sage ich und sie läuft nach einem “Danke!” fort.
Und ich bin so glücklich!
(Dies ist ein Archivartikel aus dem Jahr 2021, damals trug es sich genau so zu)
6.2.26
Frische Wäsche auf dem Katzenhochbett
5.2.26
Buchliebe
4.2.26
Sonne
3.2.26
Gute Gedanken
Wenn der ÖPNV streikt und ich früh zur Arbeit muss, nur das Fahrrad infrage kommt und es sehr kalt vom Himmel regnet, dann kann ich auch denken "was für ein Glück, dass ich mich bewegen kann und wie dankbar ich für meine gute Arbeit sein kann" - und schon ist die Welt bunt💕
Manchmal müssen wir nur unsere Gedanken umkehren, damit wir uns besser fühlen 💞
2.2.26
Zähne und Politik
1.2.26
Mini Booknook: Das magische Haus
31.1.26
Buchtipp: Die Stadt der kleinen Wunder
30.1.26
Buchtipp: Feelgood-DIYs
29.1.26
Mein Katzenleben
Dies ist Werbung - in eigener Sache - wenn Dir die Erzählungen der letzten Tage gefallen haben, lies gerne mein Buch "Mein Katzenleben". Ich habe es als Fortsetzung für die geschrieben, die wissen wollten, wie es nach meinem ersten Buch "Mein Krebs heißt Leben" weiter ging. In meinem zweiten Buch erzählt Schoko, der im Himmel auf einer Sommerwiese lebt, zusammen mit mir von unserer Katzenbande 😻😺🐱😽😼🙀🤩
28.1.26
Es gibt so viele Katzen
Es gibt so viele Katzen und ausgerechnet ich lebe mit den schönsten🤭😽😽😽😽






















































