9.7.10

Das Ringelblumenexperiment

Der Sommer kommt, habe ich vor einigen Monaten gedacht, und dann will ich selbstgezüchtete Balkonpflanzen haben. Die Tomaten letztes Jahr waren spät und brauchten eine unnötige Menge an Wasser, so dass ich in diesem Jahr auf die Biomarke eines Discounters umgeschwenkt bin. Der Borretsch bequemt sich gar nicht nach draußen und andere Kräter kann man bequem in Töpfen kaufen. Ab und zu bin ich nicht da, kann also nicht regelmäßig gießen. Zuviel Sonne habe ich auf dem Balkon auch. Also? Die sonnenstarke und pflegeleichte Ringelblume - ein Versuch ist es wert. Die kleinen Ringelsamen sehen aus wie Miniwürmer. Das Gärtnern auf Balkonien beginnt kurz vor einer langen, kalten Regenperiode und lässt mich nicht auf gute Ergebnisse hoffen. Dennoch - schon nach wenigen Tagen sind aus den Ringeln grüne Blättchen geworden und später habe ich den Eindruck, ich habe Maiglöckchen oder Bärlauch gepflanzt, so groß werden die Blätter.
Monatelang wachsen grüne große Blätter nach und keine Blüte lässt sich blicken. Naja, die Begrünung für den Jess-Balkon hat ja so schonmal geklappt. Und dann: Vor sieben Tagen: Die erste Knospe an der ersten Pflanze. Zwei Pflanzen bleiben übrigens 10 cm klein, drei wachsen gar nicht weiter und die zweite Pflanze bekommt wenige Tage später auch eine Knospe. Da hat dann die erste schon zwei. Und heute ging es dann endlich richtig looooos: Meine erste Ringelblume blüht - und das ganz ohne grünen Daumen:o)

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